DREAMLINES GmbH als Arbeitgeber

DREAMLINES GmbH

Warnung – auf eigene Gefahr

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei DREAMLINES gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die zentrale Lage mit super Anbindungen, viele Vergünstigungen & Rabatte, tolle Ausstattungen der Räumlichkeiten mit vielen Küchen (inkl. Kühlschrank/Mikrowelle/Kaffeeautomat/Wasserkocher), die Möglichkeit der Team-Events, eine Weihnachtsfeier und Sommerparty, Internationalität und das multi-kulturelle Miteinander, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit im Home-Office zu arbeiten und dass Hunde mitgebracht werden dürfen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die mangelnde Kommunikation, der Umgang mit den Mitarbeitern (ohne Wertschätzung, Entscheidungen über Köpfe hinweg), dass lieber neue (und günstigere) Arbeitskräfte eingestellt werden anstatt gute Mitarbeiter zu halten, dass bei Scheitern eines Projektes teilweise keine Konsequenzen bei den Verantwortlichen gezogen werden, dass die gesamte Atmosphäre von einem zahlengetriebenem Druck bestimmt ist, der von den Investoren über den CEO an alle Mitarbeiter weitergegeben wird.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen zeigt Bemühungen, sich im Interesse der Arbeitnehmer zu entwickeln (Erhöhung Urlaubstage, Sleeping-Room, Vergünstigungen und Rabatte durch Kooperationen). Jedoch ist dies der falsche Ansatz und man sollte mit den Soft-Skills der HR-Abteilung starten. Permanente Überforderung und Unterbesetzung dieser Abteilung lassen den Arbeitnehmer leiden. Das Gefühl der Wertschätzung bleibt aus, gute Mitarbeiter werden nicht gehalten sondern lieber durch neue (und am besten noch günstigere) Arbeitskräfte ersetzt. Überdenkt doch mal euren Ansatz, auch wenn das bei so einem Investoren-getriebenem Unternehmen schwierig erscheint.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist geprägt von Leistungsdruck (Zahlen Zahlen und nochmal Zahlen), Angst vor weiteren Kündigungen und dem Bewusstsein, im Prinzip nicht mehr als eine austauschbare Nummer zu sein. Das einzige was einen noch motiviert sind im besten Fall die Kollegen und interessante Aufgaben im Unternehmen.

Kommunikation

Kommunikation ist nicht gewünscht! Es dringen Informationen nur gefiltert oder über den Flurfunk durch. Offiziellen Ansagen oder Statements gibt es so gut wie gar nicht, die mehr schlechten als rechten HR Newsletter werden laut eigener Aussage noch nicht einmal von einem der CEOs gelesen – wozu auch? Die Inhalte sind eher banal und der Newsletter dient dazu, sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Unangenehme Themen werden verschwiegen.

Kollegenzusammenhalt

Für viele der Grund überhaupt in dieser Firma zu bleiben. Ich habe um einige Köpfe, die gerollt sind, persönlich und fachlich getrauert.

Work-Life-Balance

Wenn man nicht strikt darauf achtet, keine Überstunden aufzubauen (was manchmal unvermeidlich ist) oder diese abzubauen, ist der Arbeit keine Grenzen gesetzt. Nach 24 Uhr auf E-Mails antworten oder am Wochenende den Laptop hochzufahren – leider ganz normal, am Ende interessiert es nicht WIE die Arbeit getan wird, sondern DASS sie gemacht wird. Der Einsatz wird dabei lieber nicht hinterfragt.

Vorgesetztenverhalten

Teils teils. Es gab/gibt einige Vorgesetzte, die sich wirklich gut um ihre Mitarbeiter kümmern und sich für deren Interessen einsetzen. Sie sind die Schätze in dem Unternehmen, was aber leider nicht allen (vor allem der Führungsriege) bewusst ist!
Bei anderen "Vorgesetzten" ist es mir schleierhaft aufgrund welcher "Qualifikationen" diese an ihre Positionen gelangt sind. Bei Dreamlines steigen manche Leute zu schnell auf, was sich dann unter anderem an gescheiterten Projekten bemerkbar macht. Konsequenzen gibt es aber natürlich nicht.

Interessante Aufgaben

Das ist eines der positiven Aspekte in dem Unternehmen: es wird nie langweilig. Manche Problematiken könnte man sich gut und gerne sparen (Verursachung: intern) aber wenn man in der Abteilung sitzt, in der man auch sitzen möchte gibt es viel zu lernen, auszuprobieren und zu tun.

Gleichberechtigung

Offiziell sind natürlich alle gleichberechtigt aber seien wir mal ehrlich, wenn man nicht gerade mit dem Management liiert ist dann sucht man Frauen in höheren Positionen vergeblich.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier wird tatsächlich kein Unterschied gemacht, jedoch stoßen die älteren Kollegen hin und wieder auf die Hürden der Digitalisierung und es wird wenig bis keine Abhilfe geschaffen – schade!

Arbeitsbedingungen

Die Hard Facts stimmen sogar einigermaßen (teilweise Homeoffice möglich, zwei Bildschirme, ergonomische Mäuse, qualitative Headsets, gute Drehstühle etc.) aber höhenverstellbare Tische und ein Sleeping-Room allein machen die Arbeitsatmosphäre nicht erträglicher. Die Leistungsbereitschaft und das Commitment hat seit der Kündigungswelle Ende Januar 2019 rapide abgenommen und das Unternehmen schafft den Aufstieg einfach nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ich erinnere mich an einen kläglichen Versuch, "klimaneutrale Kreuzfahrten" zu verkaufen....
Wie soll man auch Umwelt- bzw. Sozialbewusstsein erlangen, wenn immer nur der Profit im Vordergrund steht? Das einzig positive: dadurch, dass es sich um ein e-Commerce Unternehmen handelt, wird der Drucker innerhalb der Firma vergleichsweise selten genutzt und lieber digital archiviert.

Gehalt/Sozialleistungen

"Leider" zahlt Dreamlines in manchen Abteilungen vergleichsweise sehr gut, was mit Sicherheit den ein oder anderen Mitarbeiter dazu bewegt nicht zu kündigen. Bei anderen Abteilungen muss man wiederum um jeden Euro stark verhandeln; es werden von der HR-Abteilung selber Verschleierungen bezüglich des Gehalts vorgeschlagen.
Es gibt HVV-Proficards, eine betriebliche Rentenversicherung und Kaffee, Wasser, Obst. Wobei letzteres auch nur dem Image und der Konkurrenzfähigkeit dient. Ich werde lieber wertgeschätzt und kaufe mir meinen Kaffee und die Banane selbst.

Image

Für unser Buchungsvolumen sind wir bei manchen Reedereien sicher hoch angesehen. Bei manchen externen Veranstaltungen hat man sich jedoch geschämt, bei Dreamlines zu arbeiten, oder mitleidige Blicke geerntet. Und dass alle kununu Bewertungen seit September gelöscht wurden, spricht auch für sich oder?

Karriere/Weiterbildung

Der Einstieg in das Berufsleben wird einem hier leicht gemacht. Viele Werkstudenten haben nach Ihrem Studium ein Festanstellung bekommen und sich teilweise weiterentwickelt. Ansonsten stehen die Chancen auf Karriere höchstens dann gut, wenn man Kontakt zur Management-Ebene pflegt. Stellt sich die Frage: wer möchte das schon?