224 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
224 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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224 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nichts
Super angenehmes Gespräch.
Ich wurde trotz meines klar erkennbaren Hintergrunds in der Architektur zu einem Gespräch eingeladen, hatte jedoch den Eindruck, dass mein bisheriges Profil und mögliche übertragbare Kompetenzen kaum berücksichtigt wurden.
Der Fokus lag stark auf der Abgrenzung zwischen Architektenleistung und Projektsteuerung, wodurch das Gespräch eher wie eine Prüfungssituation als ein Austausch auf Augenhöhe wirkte.
Zudem empfand ich die Gesprächsatmosphäre als sehr distanziert, mit wenig Reaktion und kaum dialogischem Austausch.
Verbesserungsvorschlag: Im Bewerbungsprozess stärker auf individuelle Erfahrung und übertragbare Kompetenzen eingehen.
Ich hatte kürzlich ein Vorstellungsgespräch für eine Position im Bereich Gestaltung/Workplace und möchte meine Erfahrungen teilen.
Positiv hervorheben möchte ich zunächst, dass der Bewerbungsprozess insgesamt zügig organisiert war.
Im Vorfeld hatte ich mich über verschiedene Bewertungsplattformen über das Unternehmen informiert. Einige der dort beschriebenen Eindrücke – insbesondere im Hinblick auf Kommunikationsstil und Führungskultur – konnte ich im Gespräch in Teilen nachvollziehen.
Bereits zu Beginn fiel auf, dass grundlegende Aspekte eines wertschätzenden Rahmens nicht selbstverständlich waren. Trotz längerer Anreise wurde beispielsweise kein Getränk angeboten, was in vergleichbaren Gesprächen üblicherweise Standard ist.
Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass mein im Vorfeld eingereichtes Portfolio offenbar nicht gesichtet wurde. Für eine Position im gestalterischen Kontext ist dies aus meiner Sicht eine zentrale Grundlage für einen fachlichen Austausch und entsprechend überraschend.
Zusätzlich fiel auf, dass am Gespräch ausschließlich der Fachvorgesetzte teilnahm und keine Vertretung aus dem HR-Bereich eingebunden war. Gerade bei einem Erstgespräch hätte ich mir hier eine breitere Perspektive sowie eine strukturiertere Gesprächsführung erwartet.
Das Gespräch selbst war über weite Strecken eher einseitig geprägt. Anstelle eines Dialogs auf Augenhöhe entstand wiederholt der Eindruck einer prüfenden Gesprächssituation, in der weniger ein gegenseitiges Kennenlernen als vielmehr eine kritische Abfrage im Vordergrund stand.
Einzelne fachliche Fragen wirkten dabei teilweise kontextlos oder wenig zielführend, wodurch sich deren Relevanz für die tatsächliche Position nicht immer erschlossen hat.
Besonders nachdenklich haben mich die Aussagen zum Umgang mit Arbeitszeiten gestimmt. Es wurde kommuniziert, dass Überstunden grundsätzlich mit dem Gehalt abgegolten sind, keine transparente Zeiterfassung erfolgt und ein Ausgleich nur situativ möglich ist. Diese Rahmenbedingungen wurden nicht weiter konkretisiert und lassen aus Bewerbersicht Interpretationsspielraum.
Auch der Abschluss des Gesprächs wirkte ungewöhnlich knapp und wenig persönlich, was den Gesamteindruck zusätzlich unterstrichen hat.
In Summe entstand bei mir der Eindruck eines Gesprächs, das in Teilen weniger von gegenseitigem Interesse als vielmehr von einer gewissen Distanz geprägt war. Im Kontext der vorab gelesenen Bewertungen ergab sich dadurch ein insgesamt stimmiges, wenn auch kritisches Gesamtbild.
Für Bewerberinnen und Bewerber kann es hilfreich sein, im Gespräch gezielt nach Arbeitsweise, Teamkultur und Umgang mit Überstunden zu fragen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.
Das Gespräch war insgesamt sehr transparent und strukturiert geführt. Die vermittelten Informationen wirkten auf mich jedoch in Teilen eher ernüchternd. Bereits die zurückhaltende Haltung gegenüber Teilzeit empfand ich als schwierig, zumal dieser Punkt zusätzlich von mir ausführlich begründet werden sollte.
Besonders kritisch sah ich den weiteren Ablauf des Bewerbungsprozesses. Vorgesehen waren noch zwei weitere Gesprächsrunden, zunächst mit dem Fachbereich und anschließend nochmals mit Fachbereich und HR, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen werden sollte. Auch wenn der Onboarding-Prozess nachvollziehbar erläutert wurde und insgesamt einen gut geplanten Eindruck machte, erschien mir die Unternehmensstruktur und -kultur eher hierarchisch und sehr traditionell geprägt.
Für mich persönlich wirkte dies insgesamt nicht passend, weshalb ich den Eindruck gewann, dass das Arbeitsumfeld nicht meinen Vorstellungen einer zeitgemäßen und ausgewogenen Unternehmenskultur entspricht.
Der ganze Bewerbungsprozess war super gut organisiert, lief sehr zeitnah ab und es gab direktes Feedback
Das Büro wirkt ungepflegt und veraltet. Bewerber müssen Testaufgaben lösen, deren Ergebnisse anschließend von der Abteilungsleiterin weiterverwendet werden. So eignet sie sich Ideen, Fähigkeiten und Arbeit anderer an, ohne dafür Anerkennung zu zeigen.
Wenn das Profil nicht 100% den Wünschen entspricht, aber es intern eine durchaus passende Rolle gibt, sollte die interne Vernetzung besser laufen. Stattdessen wurde ich geghostet, da man mein Profil am vorgesehenen Standort wohl nicht bedienen könne.
So verdient kununu Geld.