8 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gute Aus und Weiterbildung
Eingefahrene Strukturen, Aktuelle Entwicklungen der Wachleiter Positionen
Arbeitnehmer mehr mit ins Boot holen. Mitarbeiter nicht vor vollendete Tatsachen stellen.
Massive Probleme in der Führungsebene. Es wird sich grundsätzlich nicht an Betriebs- oder sonstige Vereinbarungen gehalten. Der Betriebsrat wird von vielen auch nur als "Abnickverein" für die Chefetage gesehen. Gesetze wie Ruhe-, Rüst- und Pausenzeiten sind optional und nur bindend, wenn es gerade passt.
Es wird durch die Wachleiter teilweise massiven Druck auf die Mitarbeiter ausgeübt, Dienste zu besetzen. Lob erhält man selten bis nie. Sollten Probleme mit Patienten oder anderen Stellen wie Krankenhäusern oder Leitstelle auftreten, kann man sich darauf verlassen, dass das DRK in keiner Weise hinter dem eigenem Personal steht.
Außenwirkung und Realität sind doch schon mal sehr unterschiedlich. Was ständig als modern und zeitgemäß dargestellt wird, sollte eigentlich überall Standard sein. Man beschäftigt sich mit KI und Telenotarzt, hat es allerdings erst vor kurzen geschafft alle Autos mit Handys auszustatten. Das haben die Mitarbeiter vorher mit ihren Privathandys gemacht. Es wird gerne viel Geld für Unsinniges ausgegeben, wenn man es bei Facebook posten kann.
Grundsätzlich wird immer gern vom DRK in das Privatleben der Mitarbeiter herein geredet, z. B. durch Verbote von Nebentätigkeiten. Auf der anderen Seite hat man aber kein Problem damit für DRK Ehrenamt bzw. Hauptamt über alle Gesetze hinweg zu sehen. Urlaub muss am besten noch an dem Tag verplant werden, an dem man ihn bekommt (z. B. Zusatztage durch Schichtwechsel), mindestens aber 8 bis 10 Wochen vor Urlaubsantritt.
Man hat von Arbeitgeberseite kein Problem damit Mitarbeiter auch außerhalb des Rahmendienstplans einzusetzen, wenn man es gerade braucht. Aber auch mit einem Rahmendienstplan ist eine Planung nicht möglich, weil man nie weiß, für welche Schicht oder für welche Wache man eingesetzt wird.
Freie Tage z. B. durch angefallene Überstunden werden nach Gutsherrenart vom Arbeitgeber bestimmt. Der Mitarbeiter hat darauf keinen Einfluss, er hat einfach nur da zu sein, wenn es gerade passt. Da ein großer Teil des Personals durch die hohe Fluktuation befristete Verträge hat wird dies auch gerne als Druckmittel benutzt, um Schichten zu besetzen.
Es gibt jedes Auszubildende, die aber sehr selten im Unternehmen bleiben, dafür aber auch gerne mal zum Auffüllen des Personalpools benutzt werden. Die jährlichen Fortbildungen haben mit der Praxis wenig zu tun und sind eigentlich nur technisch, für Rettungssanitäter/-helfer sind sie meistens völlig sinnfrei.
Eine Förderung z. B. vom Rettungshelfer zum Rettungssanitäter findet nicht statt. Es gibt auch keine Unterstützung dafür durch den Arbeitgeber, weder was Schichten noch Finanzen betrifft. Führerscheine und sonstige Qualifikationen müssen die Arbeitnehmer ebenfalls selbst bezahlen und organisieren. Die Zusatzqualifikationen nimmt man allerdings gern.
Zusatzaufgaben MPG/Praxisanleiter usw. sollen während der Arbeitszeit oder am liebsten unbezahlt in der Freizeit erledigt werden.
Bezahlung nach TVöD, es gibt Zusatzprogramme wie Bonuszahlungen bei kurzfristigen Dienstübernahmen, die aber in vielen Fällen einfach den Sinn verlieren, weil die Kollegen eh schon am Limit arbeiten. Es wird auch immer gern und häufig darauf hingewiesen, wie toll die Bezahlung ist und man tarifliche Zulagen erhält, allerdings wird dabei auch gerne vergessen, dass ohne Tarifvertrag der Rettungsdienst vermutlich schon lange schließen müssen.
Wäre mir nicht bekannt.
Durch die hohe Fluktuation und die schlechte Arbeitsatmosphäre nur noch vereinzelt vorhanden. Mobbing wird toleriert, wenn nicht sogar durch die Wachleitung gefördert und den Betroffenen auch noch die Schuld dafür gegeben.
Es gibt keinen Umgang mit älteren Kollegen. Es gibt zwar sogenannte "Schonarbeitsplätze" im Krankentransport, dabei wird aber völlig ignoriert, dass sich auch dort die Einsätze in den letzten Jahren vervielfacht haben und es auch dort Spät- und Nachtschichten gibt. Der ständige Personalmangel und hohe Krankenstand erzeugt dabei zusätzlichen Stress. Die körperliche Arbeit ist durch bessere Ausrüstung, wie hydraulische Tragen besser geworden.
Die meisten älteren Kollegen quälen sich bis zur Rente oder suchen andere Arbeitgeber. Viele fallen auch aus gesundheitlichen Gründen vorher aus und schaffen es nicht gesund in den Ruhestand.
Unterschiedlich, es gibt Wachleiter, die mit dem Personal zusammen Lösungen erarbeiten. Oftmals wird aber auch über die Köpfe des Personals bestimmt oder der Kreisverband in Siegen macht ein Strich durch die Lösungen. Probleme werden klein geredet oder ignoriert. Eine Konfliktlösung findet selten bis gar nicht statt.
Es wird viel Geld für unsinnige Prestigeprojekte ausgegeben. Dinge wie "RTWs für Terrorsonderlagen" oder "Schwerlast RTWs". Dieses Geld fehlt dann allerdings an dringend nötigem Equipment im Tagesgeschäft. Jede Anschaffung wird monatelang aufgeschoben.
Die Autos sind aktuell recht modern, allerdings wird auch jedes Fahrzeug gefahren bis es auseinander fällt. Dringende Reparaturen werden nur dann durchgeführt, wenn es gar nicht anders geht.
Nach außen stellt man sich gern als super modern und fortschrittlich da, hinter den Kulissen ist man immer noch in den 90ern. Die Kommunikation ist meist von oben herab, vor allem vom Kreisverband, oftmals auch unehrlich.
Es werden zwar Mitarbeitergespräche und Umfragen durchgeführt, diese haben aber keine Auswirkungen und verschwinden bei Missfallen auch mal gern im Giftschrank. Probleme der Mitarbeiter werden gekonnt ignoriert oder klein geredet. Im Zweifel wird dann auch eher die Kündigung akzeptiert als die Probleme zu beheben.
Wir lieben unsere Arbeit.
Gehalt und flache Hierarchien.
Kommunikation von der Führungsebene nach unten funktioniert nicht immer gut.
Kommt auf die Wache und das eigene Verhalten an. Man verbringt nunmal fast ein Drittel des Jahre mit seinen Kollegen, da muss man nunmal auch Kompromisse schließen können.
Kommt immer auf den jeweiligen Vorgesetzten an.
Müsst ihr wissen
Die alteingefahrenen Strukturen müssten abgeschafft werden und es müsste konsequent ein neuer frischer Wind wehen, bei dem Fairness und Vorgesetztenverhalten verbessert werden würden.
"Nicht geschmipft ist Lob genug!" würde hierzu passen. Generell wird kaum gelobt und bei Konflikten gibt es nur die eine Seite der Medaille und Vorgesetzte interessieren sich wenig für die andere Seite.
Aktivitäten die das Betriebsklima fördern sollen, werden vereinzelt auf wenigen Wachen und Dienstgruppen unternommen.
Das Unternehmen hält sich selbst für sehr gut und möchte ein gutes Image pflegen.
Die Tatsache dass in den vergangenen Jahren (2020 - 2023) etliche Kollegen - eine sehr beachtliche Anzahl wohlgemerkt (!) - gekündigt haben, spricht für sich.
Wer in der Regelrettung eingesetzt wird, hat 24h- Schichten und danach zwei Tage frei.
Im qualifizierten Krankentransport gibt es 8h- Stunden Schichten und man hat nach mehreren Tagen die man hintereinander gearbeitet hat drei Tage frei.
In personalschwachen Zeiten kann es jedoch dazu kommen, dass es die abstrusesten Dienstplanmodelle gibt (12h- Tagschicht, am nächsten Tag 12h- Nachtschicht und an dem darauffolgenden Tag eine Krankentransportschicht 8h- Spät) und nicht selten müssen weite Reisen auf ferne Rettungswachen unternommen werden.
Dadurch das Personal - das normalerweise in der Regelrettung eingesetzt wird - auch im Krankentransport verplant werden kann, werden unnötige Minusstunden verursacht oder man selbst blieb an manchen Tagen zuhause (Von der Abteilungsleitung so verplant) und hat ebenfalls Minusstunden erhalten.
Aufstiege sind ausschließlich mit Vitamin B möglich.
Entlohnung nach TVÖD
Zulagen für Feiertage, Wochenenden, Nachtarbeit, Mehrarbeit
Manche Dienstgruppen oder Gruppierungen halten echt gut zusammen und außerhalb der Arbeitszeit wird auch was gemeinsam unternommen.
Auf der anderen Seite, wird sehr viel hinter den Rücken von anderen Kollegen erzählt - auch viele Unwahrheiten - und Gerüchte und falsche Tatsachen werden somit geschürt.
Kaum einer der Kollegen spricht die Betroffenen darauf an oder bietet da ein klärendes Gespräch an.
Neuerdings können ältere Kollegen sich von den Nachtdiensten befreien lassen.
Eine altersgerechte Arbeit im Sinne der älteren Kollegen gibt es kaum.
Meistens werden ältere Kollegen von der Regelrettung in den qualifizierten Krankentransport versetzt.
Es gibt vereinzelt gute Vorgesetzte die sich den Problemen und Konflikten der Mitarbeiter zuwenden und konstruktive Hilfe anbieten.
Auf der anderen Seite ist es Gang und Gebe das Wachleiter oder Vorgesetzte sich wenig dafür interessieren wie das Klima auf der Wache ist.
In Konfliktsituationen interessiert es die Wachleiter wenig, was die andere Seite dazu zu sagen hat und wenn man selbst im Konflikt mit befreundeten Kollegen des Vorgesetzten ist, hat man sowieso ganz schlechte Karten.
Viele Rettungswachen werden umgebaut oder neugebaut. Damit werden sie dem Stand der Technik angepasst.
Die Fahrzeuge und die Technik sind auf einem guten Stand und man kann damit arbeiten.
Werktags hat der Wachleiter während der Übergabe Neuigkeiten aus den Wachleitersitzungen oder Kreissitzungen mitgeteilt. Auch gab es die Möglichkeit im Intranet Neuigkeiten abzurufen.
Die Arbeit im Rettungsdienst ist interessant und ausgeglichen.
Material
Aufstieg kaum Möglichkeiten, Sozial eine Katastrophe