Viel versprochen, wenig gehalten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den Kiosk am Eingang
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das nicht offen geredet wird. Ich keinen qualitativen Kündigungsgrund erhielt und Leistung nicht zählt.
Verbesserungsvorschläge
Als erstes würde ich schon Mal keine Versprechungen in Stellenausschreibungen machen die es nicht gibt.
Adjektive wie Flexibilität, Freiheit, Eigenständig, einfach nicht nutzen, wenn es diese Optionen nicht gibt.
Anstatt sich auf die fachlichen Kompetenzen und tatsächliche Leistung zu konzentrieren, wird mehr Wert darauf gelegt, wer vielleicht 5 Minuten zu viel Pause gemacht hat. In diesem Unternehmen scheint es weniger um Qualität und Resultate zu gehen, sondern eher darum, Kleinigkeiten zu kontrollieren und Mitarbeitern auf Haarspalterei zu reduzieren, statt ihre tatsächlichen Fähigkeiten und Beiträge zu würdigen
Wir kommen ins Jahr 2026, Obst und Kaffee sind keine Benefits! Moderner werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist derzeit sehr unterkühlt und von Unzufriedenheiten geprägt, soll laut Erzählungen anders gewesen sein früher.
Raumtechnisch auch eher altmodisch, ziemlich dreckige Teppiche, und das in einem Unternehmen, dass Reinigung verkauft.
Leistung zählt hier gar nichts. Du gibst Vollgas, versuchst dich einzubringen, doch am Ende bekommst du gerade mal ein ‚Kleines Gut gemacht‘ – und das war’s. Trotzdem wird jedes noch so kleine Fehlverhalten auf die Waagschale gelegt: Holst du dir zu oft einen Kaffee? Schon wird dir das negativ angerechnet. Hier geht es nicht um echte Anerkennung oder Leistung, sondern darum, den kleinsten Schritt zu kontrollieren und zu bewerten. So wird das Arbeiten hier eher zur Belastung als zu einer echten Chance, sich zu beweisen.
Kommunikation
Flurfunk, sowie hinterrücks top Kommunikation.
Ehrliche und offene Kommunikation eher Fehl am Platz.
Vieles wird schön geredet, aber die Realität sieht anders aus.
Kollegenzusammenhalt
Unter den alten Kollegen und den bestehenden Cliquen gut. Wirkt aber so, als haben die Freundschaftsgruppen dann einen Vorteil bei der Vorgesetzten, da man ja privat auch befreundet ist.
Work-Life-Balance
Ein großes Problem: In der Stellenausschreibung wird viel von Gleitzeit und Home Office gesprochen – aber in Wirklichkeit gelten hier für viele Sonderregeln, die nur schlechte Stimmung erzeugen. Gleitzeit existiert in der Praxis quasi nicht. Man darf die Arbeitszeit nur minimal verschieben, und das auch nur unter ständiger Ankündigung und strenger Kontrolle. Statt wirklich Flexibilität zu bieten, wird mehr Energie darauf verwendet, die Mitarbeiter zu überwachen, als ihnen Vertrauen entgegenzubringen. Auch wenn die Leistung klar und nachvollziehbar über Tools wie Jira oder andere Arbeitsprogramme erkennbar ist, bleibt der Fokus auf Kontrolle, nicht auf Resultaten. Wer hier glaubt, in einem modernen Unternehmen mit echter Flexibilität zu arbeiten, irrt sich. Der Umgang mit Arbeitszeit und Home Office ist ein Rückschritt – und das aus dem Jahr 1990, nicht aus 2025.
Vorgesetztenverhalten
Auch hier eher enttäuschend. Struktur wirkt so, dass es Teamleitungen gibt, die nur dazu da sind um alles an die Abteilungsleiter oder höher zu petzen. Hier wird akribisch auf Stempelzeiten, wer redet wo mit wem wie Lange geschaut. Leistung zählt hier nicht!
Mitarbeitergespräche werden auch hier eher oberflächlich mit viel Lob geführt, das schlecht oder was unzufrieden macht wird dann hinterm Rücken der Betroffenen besprochen.
Interessante Aufgaben
Die Stellenausschreibung verspricht abwechslungsreiche Aufgaben und ein Unternehmen, in dem man wirklich etwas bewegen kann. Aber wo genau? Hier läuft alles nach dem Motto ‚Das wurde schon immer so gemacht‘, und das war’s. Innovation? Fehlanzeige. Und wer glaubt, anderen zu helfen oder gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, sieht sich schnell mit der Antwort konfrontiert: ‚Nicht mein Aufgabenbereich.‘ Zusammenarbeit wird hier nicht großgeschrieben, und echte Veränderung erst recht nicht.
Gleichberechtigung
Würde ich sagen ist vorhanden, kann ich aber nicht im Detail beurteilen
Arbeitsbedingungen
Viel versprochen – ein ‚familiäres Umfeld‘ soll es sein. Aber ernsthaft, in welche Familie wird man denn so miteinander um? Wenn das hier wirklich ‚familiär‘ ist, dann kann ich gut auf so eine ‚Familie‘ verzichten! Hier wird der Begriff ‚Familie‘ nur als Marketing-Gag genutzt, aber von Unterstützung, Vertrauen oder echter Zusammenarbeit keine Spur
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozialbewusstsein, naja....
Gehalt/Benefits
o.K.
Image
Nach außen wird stets das Bild einer ‚Familie‘ vermittelt, aber in Wirklichkeit geht es hier lediglich um ein Familienunternehmen, weil es über Generationen hinweg in der Familie bleibt – das hat aber nichts mit einem echten familiären Arbeitsumfeld zu tun. Hier wird zwar auf ‚Zusammenhalt‘ und ‚Teamgeist‘ gepocht, aber in der Praxis zählt nur die Hierarchie und die Machtausübung der obersten Ebene. Wer sich nicht anpasst, wird schnell zum Außenseiter, egal wie viel er leistet.