Entwicklungsabteilung aufgebaut – dann fallen gelassen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Umweltbewusstsein
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Führungsetage, Mitarbeiter Parkplätze die man bezahlen muss
Verbesserungsvorschläge
Tut was in eurer Führungsetage, überdenkt Eure Entscheidungen Gründlich. Ein Team neu aufzubauen(was vorher schon ein paar Jahre agiert hat)und es 8 Monate später freizustellen ist unterirdisch, und gibt allen anderen Angestellten sicher kein gutes Gefühl.
Arbeitsatmosphäre
Ich war Teil des Teams, das die Entwicklungsabteilung dieses Unternehmens von Grund auf mit aufgebaut hat. Die anfängliche Euphorie wich schnell der Ernüchterung, als die gesamte Abteilung nach wenigen Monaten ohne Vorwarnung freigesetzt wurde. Anfangs motivierend, mit modernem Tech-Stack und innovativen Ansätzen. Doch die Stimmung kippte, als klar wurde, dass die Führungsebene keine langfristige Strategie hatte.
Image
Ein Unternehmen, das seine Mitarbeiter wie Wegwerfartikel behandelt. Wer hier arbeitet, sollte sich bewusst sein: Loyalität und Engagement werden nicht belohnt – im Gegenteil. Die Entwicklungsabteilung aufzubauen und dann einfach fallen zu lassen, zeigt, wie wenig Wert auf nachhaltiges Wachstum und faire Mitarbeiterführung gelegt wird.
Work-Life-Balance
Theoretisch flexibel, praktisch eine Falle. Der "All-Inclusive"-Vertrag wurde oft als Freifahrtschein für unbezahlte Überstunden genutzt. Da die Abteilung neu war, gab es keine klaren Prozesse – wer nicht rund um die Uhr verfügbar war, galt schnell als nicht engagiert genug.
Karriere/Weiterbildung
Zwar internes Tool, aber für wirklich fachliche Weiterbildung kein platz
Kollegenzusammenhalt
Das einzig Positive. Innerhalb der Entwicklungsabteilung gab es ein starkes Wir-Gefühl – wir haben uns gegenseitig unterstützt, weil wir alle im selben Boot saßen. Abteilungsübergreifend jedoch ehr schlecht
Vorgesetztenverhalten
Direkter Vorgesetzter: Okay, aber machtlos. Er hat sich für uns eingesetzt, konnte aber gegen die Entscheidungen "von oben" nichts ausrichten.
Führungsebene darüber: Absolut untragbar. Kein Interesse an Mitarbeiterbelangen, keine strategische Weitsicht, reine Kostenlogik. Die Freisetzung der gesamten Abteilung war das Ergebnis dieses kurzsichtigen Denkens.
Arbeitsbedingungen
Hardware/Technik: Gut ausgestattet (das Einzige, was gepasst hat).Sicherheit des Arbeitsplatzes: Null. Trotz voller Hingabe wurden wir von heute auf morgen als verzichtbar eingestuft.
Kommunikation
Entscheidungen wurden ohne Transparenz getroffen, wichtige Informationen erreichten uns nur durch Gerüchte oder gar nicht. Die plötzliche Freisetzung ohne Vorwarnung war der Gipfel der Missachtung.
Gleichberechtigung
Keine offensichtliche Diskriminierung, aber auch keine gezielte Förderung von Diversität. Frauen waren in Führungspositionen unterrepräsentiert, und bei Beförderungen gab es keine klaren Kriterien.