14 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
14 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
14 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Zu Beginn sollten wir Bewerberinnen uns gegenseitig vorstellen. Dabei saßen wir nebeneinander in einer Reihe, während die Beobachter uns gegenüber saßen. Dadurch wirkte die Situation unnatürlich und erschwerte die Kommunikation. Wer gerade sprach, dem fiel man selbstverständlich nicht ins Wort. Trotzdem hatten alle den Eindruck, dass diese Vorstellungsrunde bereits stark bewertet wurde und dort möglicherweise schon eine Vorauswahl stattfand.
Anschließend folgte eine Gruppenarbeit mit etwa 20 Minuten Bearbeitungszeit. Diese fühlte sich jedoch nicht wie echte Gruppenarbeit an. Alle erhielten dieselben Unterlagen und mussten eigene Notizen für einen späteren Einzeltest anfertigen, ein Austausch war nicht erlaubt. Dadurch war man stark auf die eigene Bearbeitung angewiesen. Zusammenarbeit beschränkte sich im Wesentlichen darauf, sich gegenseitig zu sagen, wo Informationen zu finden sind. Währenddessen wurden wir mehrfach aufgefordert, unsere Gedankengänge laut auszusprechen, was den Arbeitsfluss immer wieder unterbrach.
Umso überraschender war für mich die spätere Kritik, wir hätten die Aufgaben stärker in der Gruppe aufteilen sollen. Diese Rückmeldung war nicht nachvollziehbar, da die Rahmenbedingungen genau das erschwert haben.
Der darauffolgende Unterrichtsblock zu fiktiven Gesetzestexten war hingegen sehr positiv: gut strukturiert, verständlich und nachvollziehbar erklärt.
Im Anschluss mussten die Inhalte in einem einstündigen Test angewandt werden. Vorab wurde betont, dass der Test nicht allzu streng bewertet werde und es nicht schlimm sei, wenn man nicht alles schafft.
Umso fragwürdiger war das spätere Feedback. Mir wurde gesagt, dass mein erster Test gut gewesen sei (Note 2) und auch die Tabelle im zweiten Test nahezu fehlerfrei war. Gleichzeitig hieß es jedoch, ich hätte im selben Test „einfach aufgehört zu schreiben“ und die letzten beiden Aufgaben nicht fertig gemacht. Diese Aussage hat mich besonders irritiert, da die Bearbeitungszeit abgelaufen war und wir ausdrücklich aufgefordert wurden, die Stifte wegzulegen und nicht weiterzuschreiben. Ich habe also nicht aufgehört, weil ich keine Lust mehr hatte oder aufgegeben hätte, sondern weil die Zeit vorbei war.
Weiter wurde mir erklärt, dass insbesondere diese letzten Aufgaben vom Test ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen seien, da die Aufgaben wohl sehr wichtig waren. Aus diesen Aufgaben wolle man Rückschlüsse auf Ehrgeiz, Fleiß und die spätere Studieneignung ziehen.
Hinzu kommt, dass die Inhalte nur in einem einstündigen Crashkurs vermittelt wurden und anschließend direkt unter Zeitdruck angewendet werden mussten. Man war dabei ständig damit beschäftigt, zwischen Aufgaben und Gesetzestexten zu wechseln, um die richtigen Informationen zu finden.
Natürlich ist mir bewusst, dass spätere Prüfungen im Studium ebenfalls unter Zeitdruck stattfinden. Der Unterschied ist jedoch, dass man sich dort über Monate hinweg mit den Inhalten beschäftigt und nicht nach einer einzigen Stunde Einführung bewertet wird. Man bewirbt sich hier ja extra für ein Studium, um das alles zu erlernen und nicht, weil man alles schon kann.
Besonders kritisch sehe ich die Schlussfolgerung, aus einem nicht vollständig bearbeiteten Test mangelnden Ehrgeiz abzuleiten. Ich habe neben einer Vollzeitbeschäftigung meinen Bildungsweg bis zur Fachhochschulreife fortgeführt und weiß daher, was es bedeutet, sich über längere Zeit intensiv vorzubereiten.
Schade ist vor allem, dass ich mich ursprünglich sehr auf ein Studium bei der Deutschen Rentenversicherung gefreut hatte. Umso enttäuschender war für mich die letztliche Entscheidung mit einer Begründung, die ich bis heute nicht nachvollziehen kann.
Das Auswahlverfahren war organisatorisch gut vorbereitet. Die Art der Bewertung und insbesondere die Begründung der Absage haben bei mir jedoch viele Fragezeichen hinterlassen.
Zum Abschluss wurde mir auf dem Weg zum Ausgang noch gesagt, man achte im Auswahlverfahren auch darauf, Bewerber auszuwählen, die das Studium voraussichtlich nicht abbrechen. Auch diese Aussage verstärkte bei mir den Eindruck, dass aus einem sehr kurzen Test weitreichende Rückschlüsse auf die Studieneignung gezogen werden. Zusätzlich wurde erwähnt, ich solle mir die Entscheidung nicht zu sehr zu Herzen nehmen, da sie für das Auswahlteam ebenfalls nicht einfach gewesen sei. Diese Einschätzung wirkte auf mich jedoch nicht stimmig im Verhältnis zur zuvor sehr klar formulierten Begründung der Absage.
Insgesamt hat bei mir das Gefühl überwogen, dass Aufwand und Vorbereitung in keinem stimmigen Verhältnis zur späteren Bewertung standen.
Der Bewerbungsprozess war strukturiert und professionell. Die Kommunikation war klar und zeitnah, und ich wurde über den Stand meiner Bewerbung informiert. Ich hatte vorab einige Fragen, die sehr zeitnah beantwortet wurden.
Die Atmosphäre während des Vorstellungsgespräches war angenehm.
Ich bin dankbar für die Gelegenheit, mich vorgestellt zu haben.
Ich habe mich auf mehrere ausgeschriebene Positionen beworben und musste jeweils sehr lange auf eine Rückmeldung warten.
Trotz aus meiner Sicht passender Qualifikationen erhielt ich letztlich nicht einmal die Möglichkeit zu einem Vorstellungsgespräch.
Der Bewerbungsprozess wirkte dadurch wenig transparent. Unabhängig von der finalen Entscheidung wäre eine zeitnahe Rückmeldung oder zumindest eine Einladung zu einem Gespräch aus Bewerbersicht wünschenswert gewesen.
Da ich mich bereits mehrfach bei Ihnen beworben habe, hat mich die erneute Absage sehr enttäuscht. Für zukünftige Bewerbungsprozesse würde ich mir etwas mehr Transparenz über die Entscheidungskriterien sowie eine persönlichere Rückmeldung wünschen. Besonders bei mehrfachen Bewerbern könnte ein kurzer Austausch helfen, Missverständnisse zu vermeiden und Wertschätzung zu zeigen.
Transparenter und nicht das Gefühl geben, nach Nasenfaktor zu entscheiden. Flexibles Augenmerk und mehr Weitblick (externe Schulungen/ Berater werden geboten) bei externer Personalauswahl. Nur 1 hat mir die Stimmung verdorben. Denke, weil Sie Ihren Job schon zu lange macht und wenig Weitblick hat.
Mal eine Rückmeldung geben und nicht einfach heimlich Stelle schließen ohne was zu sagen
schnellerer Prozess
Donnerstag ein Vorstellungsgespräch für Montag vereinbaren ist leider zu wenig Vorlauf. Man sollte den Bewerber dann auch zurück rufen wenn man sagt „ich kläre ob andere Termine möglich sind und melde mich“.
Des Weiteren ist es einfach nicht motivierend und wertschätzend Akademiker in eine 9c einzugruppieren. Ihr wollt qualifizierte Leute und entsprechende Leistung, dann sollte von Seiten des Arbeitgebers auch eine gerechte Entlohnung möglich sein. Die sich eher zwischen 11-13 befindet (je nachdem ob Bachelor oder Master).
Wie soll man von 9c in München leben? Das reicht gerade mal für eine WG.
Weiter gibt es Handlungsbedarf beim Bewerbungstool. Man muss als Bewerber seinen gesamten Werdegang von Hand eintragen, jeden Studienabschluss, jede Uni, jede berufliche Station, jede Jahreszahl und Tätigkeit. Das kostet Zeit ohne Ende und ist komplett unnötig. Wozu gibt es einen Lebenslauf? Wirklich nicht sinnvoll und Bewerberfreundlich gestaltet!
Ernstzunehmende Fragen stellen.
Dieselben Fragen am Besten nicht dreimal im Gespräch stellen - Das kommt nicht gut.
Eine offene Kommunikation.
Ausschreibung laut Satzung und Vorgaben der Aufsicht.
Online Bewerbung vereinfachen!!
So verdient kununu Geld.