Katastrophe, dringend abzuraten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kantine
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Familienunternehmen ohne Betriebsrat präsentiert sich stets sozial. Tatsächlich setzt das Unternehmen dem einzelnen Mitarbeiter gegenüber seine Interessen mit allen Mitteln rücksichtslos durch. Ich bin als Leiharbeiter dort angefangen. Viele meiner Kollegen waren schnell wieder ausgeschieden. Mit Ablauf der Leiharbeitszeit wurde ich zu einem deutlich niedrigeren Gehalt als bei der Leiharbeitsfirma festeingestellt. Bei wirtschaftlicher Rezession wurde ich am Ende der Probezeit entlassen. Es wurde mir ein unmögliches Arbeitszeugnis ausgestellt, dessen Änderung vor Gericht eingeklagt werden mußte. dSPACE hat durch seinen Anwalt vor Gericht behauptet, ich hätte schlechte Leistungen erbracht. Davon war vorher nie die Rede.
Nachtrag:
dSPACE behauptet, die Aussage, die Änderung des Zeugnisses mußte eingeklagt werden sei falsch und hat diese Bewertung gesperrt.
Hierzu: Seit meinem Start bei dSPACE konnte ich meine Betreuer stets durch meine sachkundige Arbeitsweise und zielorientiertes Vorgehen überzeugen. Es hat keinerlei Reklamatation über meine Arbeit gegeben; die Leiharbeitsfirma hat mir ein in allen Punkten sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Die Festeinstellung von dSPACE bestätigt, daß man von meinen Leistungen überzeugt war. Daran hat sich bis kurz vor Kündigungstermin nichts geändert. Nach der Kündigung hat dSPACE auf Anfrage ein nach eigenen Angaben ein mit einer zertifizierten Software erstelltes Zeugnis ausgestellt. Das Zeugnis war größtenteils befriedigend. Es konnte aus dem Zeugnis jedoch eine fristlose Kündigung gelesen werden. Die für ein befriedigendes Zeugnis erforderliche Danksagung für die Arbeit fehlte ebenfalls. Mails bezüglich Änderungen wurden fast alle ignoriert. Nach der von mir eingereichten Klage hat dSPACE selbst am Gütetermin Änderungen an dem ursprünglich ausgestellten Zeugnis verweigert. Nach geltendem Zeugnisrecht trägt der Arbeitnehmer die Beweislast für ein gutes Zeugnis. Aus der Erfahrung der Richterin ist dieses aber schwierig. Die Richterin hat vorgeschlagen, die beiden von mir beanstandeten Passagen zu ändern. Während der Verhandlung konnte dieser Änderung von der prozessbevollmächtigen Rechtsanwätlin nicht zugestimmt werden. Die Richterin hat dSPACE den Vergleich aufgedrängt und eine 14-tägige Widerrufsfrist gewährt. Durch Ablauf der Widerrufsfrist wurde der Vergleich rechtskräftig und dSPACE hat auf Anfrage das Zeugnis getauscht.
Offensichtlich leiden dSPACE Führungskräfte an deutlicher Amnesie und können sich selbst an nachweisliche Sachverhalte nicht erinnern. Aufgrund der Schwäche des Hauptkunden, der deutschen Automobilindustrie, wird man von dieser Firma als Mitarbeiter zur Zeit absolut nichts gutes erwarten dürfen. Man verliert dort nicht nur seinen Arbeitsplatz; durch schlechte und unzutreffende Arbeitszeugnisse wird auch die weitere berufliche Karriere beschädigt.
Ich bedauere sehr, kein besseres Bild von dSPACE zeichnen zu können. Ich glaube aber, daß man wissen sollte, worauf man sich bei dSPACE einläßt
Verbesserungsvorschläge
Man kann in seiner Selbstbeweihräucherung ersticken oder im See seiner Lügen ertrinken. Bezahlen tut der Kunde dafür nicht.
Arbeitsatmosphäre
Ansprechendes Gebäude
Work-Life-Balance
großzügige Gleitzeit- und Homeofficeregelungen - wenn es das Arbeitsaufkommen zuläßt
Vorgesetztenverhalten
man kann nichts von ihnen erwarten
Interessante Aufgaben
Simulatoren sind nicht jedermanns Sache ...
Umgang mit älteren Kollegen
sind ein junges Team und ältere passen da nicht so recht ...
Arbeitsbedingungen
In der Regel bekommt man das was man braucht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewußtsein wird mehr propagiert als da ist.
