33 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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33 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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33 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Menschen, die hier arbeiten. Das Kollegium ist wahnsinnig nett und man kommt gern in die Arbeit. Alle hier brennen für Bücher und diese Leidenschaft merkt man bei der Arbeit.
Besonders möchte ich auch die Jugend- und Auszubildendenvertretung hervorheben, die tolle Arbeit macht und sich wirklich für die Belange junger Mitarbeitenden einsetzt.
Die angesprochenen Punkte Gehalt und Karriere. Für Berufsanfänger*innen macht es den Einstieg sehr schwer, obwohl das natürlich ein branchenweites Problem ist. Man macht den Beruf aus der Liebe für Bücher, nur kann man davon leider nicht leben...
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt gut. Alle Mitarbeitenden sind freundlich und man wird beim Einstieg in den Job herzlich aufgenommen.
Der Verlag hat ein gutes Image, das ich auch wirklich so bestätigen kann.
Da die Arbeitszeiten recht flexibel sind, kann man die Arbeit gut mit der Uni vereinbaren.
Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind begrenzt. Zwar werden Videopodcasts zur Weiterbildung angeboten, echte Aufstiegsperspektiven gibt es aber wenige. Besonders Positionen für Berufseinsteiger*innen (Volontariate, Junior-Positionen) gibt es kaum.
Das Gehalt ist im Branchenvergleich noch eines der besten, aber dennoch nicht sehr hoch v.a. für den Standort München.
Nachhaltigkeit ist ein Thema, über das gesprochen wird. Da geht aber noch mehr. Der Verpackungsmüll ist jedenfalls enorm.
wirklich top. Man unterstützt sich gegenseitig und hat auch als Werkstudentin das Gefühl, zum Team zu gehören.
Als Werkstudentin kann ich dazu aus eigener Erfahrung nichts sagen. Mir ist aber nie aufgefallen, dass ältere Kolleg*innen benachteiligt werden. Im Gegenteil: Ihre Expertise wird geschätzt.
Der Umgang mit Vorgesetzten ist immer sehr respektvoll. In Entscheidungen wird man aber nur sehr begrenzt mit einbezogen (als Werkstudentin aber wohl auch nicht anders zu erwarten).
Die Büros sind top ausgestattet. Die Lage des Verlags neben dem Schlachthof hat aber oft schlechte Gerüche zur Folge, sodass man auch im Sommer nur schwer lüften kann und es sehr heiß wird.
Innerhalb der Abteilungen ist die Kommunikation meistens gut, aber abteilungsübergreifend hapert es manchmal (wie wahrscheinlich bei vielen größeren Unternehmen). Was super ist: Auch Werkstudierende nehmen an Abteilungsmeetings teil und bekommen so einen Einblick in die Aufgabenbereiche von Kolleg*innen.
Die meisten Mitarbeitenden sind sehr offen und der BR würde bei Diskriminierung aktiv werden. Ab und zu fällt schon mal ein Kommentar beim Mittagessen, der ein bisschen schwierig ist. Hier würde ich mir wünschen, dass der Verlag aktiv über Alltagsdiskriminierung am Arbeitsplatz aufklärt und dafür sensibilisiert und es eine Anlaufstelle bei Problemen gibt.
Aber das sind wirklich nur seltene Fälle, die meisten Kolleg*innen sind top und unterstützen auch.
Die Aufgaben sind sehr vielfältig. So etwas wie Kaffe holen oder dauernd am Drucker stehen, muss man hier als Werkstudentin nicht. Man wird gut eingearbeitet und bekommt viele verschiedene Aufgaben.
Man wird über alle Hierarchie-Stufen gesehen/gehört
interne Kommunikation könnte manchmal transparenter sein
interne Kommunikation könnte manchmal transparenter sein
Guter Umgang mit Mitarbeitenden - auch im Branchenvergleich
Starker BR, Angebote wie Jobticket, flexible Arbeitszeiten (wenn keine Meetings dagegenstehen) und problemloses Homeoffice, zentrale Lage, verlässliche IT
Unprofessioneller Ton in manchen Sitzungen, Entscheidungen aus dem Bauch heraus statt faktenbasiert
Entscheidungen werden am Ende stark von oben getroffen, hier wäre mehr Eigenverantwortung schön.
Es gibt immer wieder mal unangenehme Sitzungen, im Alltag ist die Atmosphäre aber kollegial und freundlich.
Gutes Standing in der Branche, erfolgreichster konzernunabhängiger Verlag Deutschlands
Homeoffice sehr flexibel, Workation möglich, Zeiterfassung mit Überstundenausgleich für Belegschaft etc.
Tolle Azubibetreuung (2024 ausgezeichnet), Linkedin Learning, Lernzeit, inHouse Seminare auf für Führungskräfte
Für Verlagsbranche gut, da Tarifgebunden und mit BR sehr fair ausgehandelt. Erhöhungen auch für Leute, die selbst nicht gern verhandeln
Arbeitsgruppen zu Themen wie Leseförderung, Nachhaltigkeit etc., allerdings auch viele Bücher eingeschweißt/mit Farbschnitt
BR ist sehr aktiv und setzt sich für Belegschaft ein, es gibt Betriebssport, gemeinsame Sportaktionen und einen Chor
Viele Kolleg*innen bleiben hier bis zur Rente
GF sehr offen und fair, Abteilungsleiter*innen unterschiedlich
Geruchsbelästigung durch Schlachthof, im Sommer sehr heiß, aber schöne Büros
Entscheidungen von oben werden klar kommuniziert. Innerhalb der Abteilungen klappt es nicht immer reibungslos.
Hoher Frauenanteil, Schwerbehindertenvertretung, BR bei Fragen da
Vielfältige Tätigkeit und allen Bereichen, Möglichkeit zu internen Wechsel
Ich schätze an meinem Arbeitgeber besonders, dass der Umgang wirklich sehr wertschätzend und freundlich ist. Außerdem habe ich in meiner Arbeit viel Freiraum, viel Entscheidungskraft und viel Raum für Kreativität.
Nichts tiefgreifendes, außer oben genannte Verbesserungsvorschläge.
Die Regelungen zum remoten Arbeiten könnten noch etwas lockerer werden. Mehr Workation-Tage, Home Office auch aus dem Nicht-EU-Ausland.
Die Arbeitsatmosphäre ist total locker, freundlich und vor allen Dingen sehr wertschätzend.
dtv hat ein gutes Image und es macht Spaß, dafür zu stehen.
Dadurch, dass ich mit Social Media arbeite, bin ich oft auch nach Feierabend oder am Wochenende noch damit beschäftigt. Das ist aber selbstverschuldet und absolut freiwillig.
Man kann auf eigenen Wunsch Weiterbildungen besuchen, Aufstiegsmöglichkeiten gibt es nur begrenzt, im besten Fall wenn jemand anderes geht.
Ist halt Buchbranche, aber innerhalb davon, super.
Da habe ich nicht viel Einblick, müsste man wohl auch branchenübergreifend betrachten.
Der Kollegenzusammenhalt ist mittelstark, man hilft einander wo es geht, aber die meisten haben genug mit ihren eigenen Aufgaben zu tun.
Top, die älteren Kolleg*innen schätzen auch jüngere Arbeitskräfte durch ihre Nähe an die Jugendbuch-Zielgruppe sehr. Und umgekehrt.
Top, bis in die obersten Ränge.
Obwohl der Schlachthof als Nachbar natürlich nicht supertoll ist, sind das Haus, die Büroräume, die Bibliothek alles sehr angenehm. Es gibt Home Office.
Klar, die Kommunikationswege zwischen den Abteilungen könnten manchmal etwas verkürzt oder strukturierter ablaufen, aber alles in allem ist die Kommunikation top.
Es wird sehr auf einen fairen Umgang geachtet.
Jedes Buch ist ein neues Projekt mit neuen Ideen und Aufgaben.
Die Geschäftsführung fand ich mal wirklich toll. Eine gute Anlaufstelle. Aber es könnte trotzdem noch mehr Rückendeckung für Angestellte geben. Gemacht wurde leider nichts, nur viel versprochen. Gut sind aber einige Kollegen aus verschiedenen Abteilungen und die Bücher.
Viel zu viel Arbeit und absolut keiner unternimmt etwas dagegen. Wer zu viel Arbeit hat ist stets selbst schuld. So wurde es in meiner Abteilung kommuniziert. Einzelne Personen mischen in allen Bereichen viel zu viel mit und hören nicht auf Fachkräfte sondern verbreiten schlechte Stimmung. Auch Home Office wird nicht von allen gefördert. In meiner Abteilung war es ein Kampf, sogar während Corona. Und danach wurde es ziemlich schwer gemacht für alle im Home Office. Ziemlich gestriges Denken in Sachen Digitalisierung.
Mehr Kontakt zu den normalen Angestellten und dort zuhören. Nur dort erhält man ein realistisches Bild über die Zusammenarbeit. Erkennen was für eine wichtige Ressource motivierte Angestellte sind. Aktiv gegen Mobbing/Bossing angehen.
War mal sehr gut. Inzwischen nur noch belastend. Eine eigene Meinung/Input darf man nicht haben. In meiner Abteilung wurde das sehr deutlich gemacht.
Image nach außen super. Aber intern fast nur unzufriedene Mitarbeiter. Zufrieden sind fast nur Führungskräfte und welche kurz vor der Rente. Zumindest in den Abteilungen mit denen ich gearbeitet habe.
Wird gepredigt aber überhaupt nicht gefördert in meiner Abteilung. Burn outs vorprogrammiert. Obwohl es klare Regelungen gibt zum Abbau war es bei mir erst möglich nach einigen Diskussionen. Auch danach wurde laufend betont wenn zu viel Arbeit da ist geht das einfach nicht.
Keine Weiterbildung obwohl immer wieder versprochen. Bei jeden Gespräch hieß es "gibt's nicht".
Bis vor kurzem Jahre lang keine Gehaltsanpassung. Boni inzwischen nur noch für Abteilungsleiter (so wurde es mir erklärt).
Wird gepredigt aber nicht praktiziert. Sogar digitale Dokumente werden zusätzlich gedruckt. Es gibt sicher Abteilungen die dass besser können. Aber bei uns wurde leider nicht in diesen Sinne gehandelt.
Der war mal super. Noch vor ein paar Jahren hätte ich hier 5 Sterne gegeben. Wird aber zunehmend schlechter weil gute Kollegen davon laufen und von Abteilungsleitern scheinbar bewusst die Beziehungen zwischen Kollegen boykottiert werden. Versuche gegenseitig auszuspielen waren leider nicht selten.
Obwohl es einige interessiere ältere Kollegen gab wurde Ihnen das "Gehen" deutlich nahegelegt. Man hat Ihnen neue Techniken nicht zugetraut und leider auf das Wissen verzichtet.
Ganz schlimm. Übergriffig, unprofessionell und auch während Corona unfähig Verantwortung zu übernehmen obwohl die Geschäftsführung vorbildliche Regelungen getroffen hat. Leider haben sich da einzelne Abteilungsleiter nicht so daran gehalten.
Schlachthof stinkt, viel zu heiß
Viel hinten rum. Ehrlichkeit ist nicht unbedingt Programm. Ein professioneller Ton leider auch nicht. Wichtige Infos kommen nicht, dafür viel Tratsch. Unterhaltungen wurden in meiner Abteilung schnell persönlich.
Flache Hierarchien werden gepredigt. Aber in meiner Abteilung war sehr deutlich dass man vorsichtig sein muss. Bei anderer Meinung wurde auch mal schnell mit Kündigung gedroht.
Absolut interessante Tätigkeiten. Aber viel zu viel um es zu Genießen. Oft eher Beschäftigung mit Kleinkram und interessante Aufgaben werden bewusst ignoriert. Leider auch meist nur noch das machen was gerade am längsten liegt.
Die Stimmung ist gut. Alle Mitarbeiter, die ich getroffen habe, sind freundlich und helfen einem gerne wenn man fragt. Als Praktikantin finde ich es sehr angenehm mehrere Anlaufstellen zu haben, falls sich Fragen ergeben, anstatt nur jemand Vorgesetzten zum Ansprechpartner zu haben. Auf den Gängen ist es zumeist ruhig, sodass man gut konzentriert auch mit offener Bürotür arbeiten kann, und trotzdem kann man zwischendurch auch mal ein paar Minütchen mit Kollegen plaudern.
Mitarbeiter reden gut über den Verlag und ihre Meinung scheint größtenteils mit der der Öffentlichkeit zu überschneiden.
Flexible Arbeitszeiten ermöglichen es einem seine Arbeitsgestaltung sehr gut an Hobbies oder private Termine anzupassen, wenn man jedoch relativ weit pendeln muss, macht es nur geringfügig viel aus.
Als Praktikantin wird mir die Möglichkeit geboten in regelmäßigen Abständen zusammen mit Azubis und Volontären an Workshops und Vorträgen teilzunehmen, bei denen man mehr Info zu verschiedenen Abteilungen und Vorgängen erhält.
Ich bin mit meiner Bezahlung zufrieden.
Es wird auf Umweltfreundlichkeit geachtet und viel digital gemacht.
In meiner Abteilung kommen alle sehr gut miteinander zurecht, sind per du und helfen einander wo es nötig ist gerne aus.
Viele ältere Kollegen sind gerne auch mit jüngeren Mitarbeitern per du und legen auch teilweise Wert auf unsere Meinungen.
Meine Vorgesetzten sind allesamt freundlich und umgänglich.
Die Büros haben große Fenster und Schreibtische. Insgesamt würde ich die Bedingungen als angenehm beschreiben.
Es wird viel und gut per Email kommuniziert, aber auch per Anruf oder in Person, wenn es sich ergibt. In der Regel wird schnell auf Fragen und Mitteilungen geantwortet. In manchen Dingen wünschte ich mir etwas mehr Details und ausführlichere Erklärungen, aber das ist denke ich Geschmacksache. Viele regelmäßige Rundmails an den gesamten Verlag können teilweise überfordernd wirken. Wöchentliche Updates ermöglichen einen guten Überblick, sodass man im relativ leicht Loop bleiben kann.
Es herrscht schon eine gewisse Hierarchie, welche auch gelegentlich stark ausgeübt wird, jedoch fiel mir nicht auf, dass sonst jemand eindeutig vernachlässigt oder gar angefeindet wurde.
Ich werde ziemlich eng in Aufgaben eingebunden und darf auch mal etwas alleine bearbeiten, wobei die Aufgaben von gelegentlich mühsam oder langweilig bis zu spannend und lehrreich sind.
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gemeinschaftlich. Man hat keine Hemmungen sich mit Fragen oder Problemen an die Kollegen zu wenden.
Durch das Gleitzeitmodell kann man seine Arbeitszeit individuell gestalten und ist immer sehr flexibel. Das Arbeitspensum ist zu schaffen und es wird auch darauf geachtet, dass man sich nicht überarbeitet.
Die Arbeit ist sehr interessant und man wird auch von Anfang an mit wichtigen Aufgaben betraut.
Außerdem hat man die Möglichkeit an den Buchmessen teilzunehmen, was einer der Highlights im Jahr ist.
Die Ausbildung, die ich wirklich als sehr positive Zeit in Erinnerung behalten werde. Organisierte Teamevents wie Weihnachtsfeier, Sommerfest, gemeinsames Anstoßen bei verschiedenen Anlässen. Der Blick auf die Zukunft und auf stetige Verbesserung. Das offene Ohr für Verbesserungsvorschläge und Anmerkungen jeglicher Art. Der sehr erfolgreiche Versuch ein doch sehr großes Unternehmen, möglichst familiär und auf Du-Basis, mit Kommunikationswegen in alle Richtungen, zu führen.
Ich würde mir wünschen, dass mehr Fokus auf die Ausbildung von Vorgesetzten gelegt wird. Der Dtv hat sehr gute und fähige Abteilungsleitungen, jedoch kann ich mir vorstellen, dass eine noch bessere Ausbildung der Führungspersonen sich sehr positiv auf die Teammitglieder auswirken würde. Außerdem wäre es noch schöner wenn man den Arbeitnehmer*innen die Möglichkeit gibt andere Abteilungen noch besser kennenzulernen. Es gibt schon einen monatlichen Termin, bei dem eine Person in einem Online-Termin von ihrer/seiner Arbeit erzählt und gewisse Abteilungs- und/ oder Positionsstrukturen erläutert. Dieser Termin ist freiwillig und wird vom gesamten Haus vielleicht doch zu wenig wahrgenommen. Es ist sehr wichtig, dass andere Abteilungen die Prozesse von und mit anderen Abteilungen kennen und verstehen. Mehr Transparenz im gesamten Unternhemen und zwischen den verschiedenen Abteilungen.
Sollte Interesse bestehen und eine Stellenausschreibung bei Beendigung der Ausbildung vorhanden sein, bemüht sich der Arbeitgeber den/die Auszubildende zu übernehmen.
Gleitzeit und Home Office möglich
Tariforientiert
Die Ausbilder*innen sind stets unterstützend und verständnisvoll an der Seite der Auszubildenden. Sie kümmern sich darum, dass die Ausbildung in allen Abteilungen reibungslos verläuft und achten darauf, dass mit den Auszubildenden kommuniziert wird.
Durch die abwechslungsreichen Inhalte der Ausbildung ist der Spaßfaktor sehr hoch. Zusätzlich sorgen Aktivitäten mit andere Teammitgliedern außerhalb der Arbeitszeiten für die Auflockerung des Arbeitsalltages.
Sehr abwechslungsreich und in angemessener Schwierigkeit. gute und verständnisvolle Erklärungen von neuen Aufgaben.
Trotz der eher niedrigeren Position einer Auszubildenden wird man mit dem gleichen Respekt wie jede*r andere Kolleg*in behandelt und auch die geleistete Arbeit wird genauso wertgeschätzt.
Solange ich mein erwartetes Arbeitsergebnis in einem definierten Zeitrahmen abliefere, bin ich recht frei in der Gestaltung meiner Arbeitsweise und -umgebung.
Ich habe jetzt lange überlegt, aber so recht will mir nichts einfallen, was ich durch mein eigenes Verhalten nicht positiv beeinflussen könnte.
Ab und zu fehlt mir das Vertrauen an die Fähigkeit der Belegschaft.
Dies führt dann dazu, dass manche Themen zu sehr zerredet und breitgetreten werden, anstatt das man einfach mal sagt: So schaut es aus, das ist die Zukunft, hier gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten, hier können Sie sich einarbeiten (lassen) - machen Sie was daraus!
Dieser Punkt ist für mich wohl der am schwersten zu beurteilende.
Ich persönlich kann mich über die Arbeitsatmosphäre in meiner Abteilung nicht beschweren.
Aber ich bekomme natürlich auch mit, dass es nicht überall so konfliktfrei läuft.
Aber zur Arbeitsatmosphäre tragen Alle bei.
Es jetzt direkt an irgendjemanden oder -etwas festzumachen würde der Sache nicht gerecht.
Letztendlich muss sich jeder selbst hinterfragen, was er/sie selbst zur Verbesserung beiträgt - oder eben auch nicht.
Aber ich würde schon sagen, dass das Bewusstsein hierfür im Unternehmen durchaus vorhanden ist und auch gelebt wird.
Luft nach oben ist - wie in jedem anderen Unternehmen - natürlich immer.
Der dtv ist in den letzten Jahren sehr erfolgreich in den Bestsellerlisten vertreten gewesen und hat ein gutes Standing am Markt.
Was die Wahrnehmung des dtv bei der Belegschaft betrifft, so ist die interne Wahrnehmung wohl negativer, als dies von Außen der Fall ist.
Da spielen mitunter aber auch oft persönliche Dinge eine Rolle, die eigene Sicht auf Gegebenheiten und die Welt und die persönliche Erwartungshaltung, welche nicht immer unbedingt realistisch ist.
Es ist ein Geben und Nehmen.
Mir wurde noch nie etwas abverlangt, dass ich nicht selbst bereit gewesen wäre zu leisten.
Aber man hört aus der einen oder anderen Abteilung, dass es schon mal eng und hektisch werden kann. Aber das ist daily business in einem Arbeitsumfeld mit Deadlines.
Frei nach Harry S. Truman "Wer keine Hitze verträgt, hat in der Küche nichts verloren."
Wenn ich Weiterbildung will und mich darum kümmere, dann bekomme ich diese auch.
Auch hat der dtv gerade neu ein Angebot angekündigt, in welchem sich die Belegschaft pauschal und kostenfrei an einem umfassenden Pool an Lehrvideos und Kursen (15.000+) zu allen möglichen Themen bedienen kann.
Man muss es aber halt auch wollen.
Was soll man zu diesem Thema sagen?
Mehr Gehalt geht immer und überall.
Aber ich für meinen Teil kann auf einem soliden Niveau jammern ...
Und die letzten Gehaltserhöhungen kamen alle von ganz alleine, ohne das ich hierfür vorsprechen musste! Das kenne ich von anderen AG auch ganz anders!
Und die Gehaltsüberweisung erfolgt bisher stets pünktlich.
Auch wird die Option "Jobrad" und "MVV Jobticket" angeboten.
Der Papierverbrauch im Unternehmen ist schon ... viel.
Aber dies wird durch die IT auch so kommuniziert und zum einsparen aufgerufen. (Aber da sind wir dann wieder beim Thema "Das haben wir schon immer so gemacht").
Aber gefühlt ist eine richtige Richtung eingeschlagen und das Bewusstsein ist durchaus in der Belegschaft vorhanden.
Was man aus der IT so hört, wird auch bei Neuanschaffungen bewusst auf Themen wie Stromverbrauch geschaut.
Der dtv hat auch beim Stadtradeln 2023 mitgemacht und fleißig CO2 eingespart.
Da passt kein Blatt Papier dazwischen.
Aber es gibt durchaus Abteilungen im Haus, in welcher die Atmosphäre nicht ganz so auf ein miteinander ausgerichtet ist.
Da fehlt es evtl. ein wenig an der Mitarbeiterführung durch die AL.
Aber es ist natürlich auch immer das eigene Verhalten der Belegschaft einem Anderen gegenüber, welches einem irgendwann wieder als Echo entgegenkommt.
Aber im Vergleich zu anderen Unternehmen ist es hier nicht besser oder schlechter.
Es ist schon eine Unterschied in der Belegschaft spürbar. Aber es ist nun Mal so, dass Azubis/Volontärinnen/Praktikantinnen eher unter sich in Ihrer eigenen "Altersstufe" bleiben, als sich mit 30-40 Jahre älteren Kolleginnen zu umgeben. Auch haben die älteren Kolleginnen leider oft einen Nimbus der Unnahbarkeit an sich.
Aber in welchem Unternehmen ist das nicht so?
Problematisch im Umgang mit älteren Kollegen ist eher deren "beratungsresistenz".
"Das haben wir noch nie anders gemacht!", "Das haben wir schon immer so gemacht", "Ich mache das aber so" ... Erfahrungen schön und gut - aber im Jahr 2023 läuft manches halt nicht mehr so, wie in der Verlagswelt des letzten Jahrtausends.
Ich habe beim Thema Vorgesetzte(r) keinen Grund zum klagen.
Man begegnet sich auf Augenhöhe und mit Wertschätzung.
Räume gibt es genügend - zumal jetzt auch viele die Möglichkeiten von Home Office nutzen und geführt ohnehin nur das halbe Unternehmen tatsächlich am Arbeitsplatz ist.
Die Ausstattung wurde erst vor 2 Jahren für das ganze Haus auf Notebook aktualisiert, damit Home Office überhaupt erst möglich wird. 2 Monitore (Mit Notebook => 3) gehören auch zum guten Ton.
Lediglich das Thema "Schlachthof" ist ein leidiges, da es schon Tage gibt (gerade im Sommer), an denen es nicht so nach Lavendel duftet.
Aber es war seinerzeit wohl die Entscheidung der Belegschaft, nicht an einen Standort am Stadtrand umzuziehen, sondern hierher - Innenstadt mit U-Bahn und Bussen.
Von daher kann man dem Unternehmen diesen Standort nicht zu 100% anlasten, sondern eben auch der Belegschaft - wenn auch schon viele der damaligen Befürworter für diesen Standort wohl schon in Rente sind.
DIE GL informiert regelmäßig über den Stand des Unternehmens.
Der BR informiert regelmäßig über die aktuelle Arbeit und Fortschritte.
Die AL könnten in der einen oder anderen Abteilung durchaus etwas mehr Information an die Abteilung weitergeben, so dass die gesamte Abteilung auf einem gleichen Wissensstand ist.
In meiner Abteilung war die Kommunikation jedenfalls hervorragend.
Aber Kommunikation ist keine Einbahnstraße - man muss diese auch mal "von oben" einfordern.
Ich kann zu diesem Thema wenig aus der eigenen Erfahrung sagen.
Aber ich wüsste nicht, dass jemand aus der Belegschaft benachteiligt wird aus Gründen, welche den BR sofort auf den Plan rufen würden.
Es kann nicht immer alles interessant sein - ab und an ist es auch einfach nur Arbeit, welche erledigt werden muss. Aber auch das gehört eben dazu.
Aber grundsätzlich sind meine Aufgaben schon sehr interessant - ich habe nicht umsonst meinen Beruf ob dieser Gegeben- und Gelegenheiten ergriffen!
So verdient kununu Geld.