4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Konditorei ist ein Handwerk der Frische und die Gäse konsumieren leider am meisten am Wochenende
Wir achten sehr auf Müllvermeidung und Recycling
Das Team ist sehr jung, aber es werden keine altersbedingten Unterschiede gemacht
Ist leider sehr eng in der Backstube, aber das ist auch eine Herausforderung zur Perfektion auf wenig Raum
Das Team in der Backstube es gerade hauptsächlich weiblich, im Verkauf gibt es viele Männer. Das ist ein angenehmes Miteinander.
Es gibt Angebote für Teamausflüge zum Beispiel zur Besichtigung eines Lieferanten und die Chefin kocht fast jeden Tag ein gesundes Abendessen, was wir gemeinsam essen.
Bei Fehlern wird manchmal mit zu harter Kritik reagiert und die Musikplaylist ist schon seit Jahren die gleiche.
Die Arbeitsatmosphäre ist meistens sehr konzentriert, aber in der gemeinsamen Essenspause kann man sich über alles unterhalten oder auch nur auf dem Handy rumdoodeln, ganz entspannt.
Es gibt die Möglichkeit nach der Ausbildung als Geselle im Unternehmen zu arbeiten oder die Kontakte der Chefin ins Ausland zu nutzen, um in anderen Spitzenbetrieben zu arbeiten.
Es gibt häufig Überstunden, die für die Azubis aber nicht verpflichtend sind und gut bezahlt werden.
Die Ausbildungsvergütung liegt etwas über dem Tarif, ist damit also nicht sehr hoch. Überstunden und Feiertagszuschläge werden aber sehr korrekt und immer pünktlich bezahlt, man schreibt dazu die Überstunden selber auf.
Steht häufig unter Stress, ist aber immer für ein Gespräch da, wenn man darum bittet.
Die Arbeit ist interessant, und ich finde es toll für meine Produkte Verantwortung zu tragen. Die Räumlichkeiten sind allerdings leider sehr beengt, das nervt manchmal.
Die Arbeit ist das Training, für den schulischen Teil gehe ich ja in die Berufsschule, die ziemlich langweilig ist. Ein Auslandsaufenthalt wurde mir bei guter Leistung für das 3. Lehrjahr versprochen.
Wir wechseln alle 6 Monate den Posten, so dass ich zum Ende der Ausbildung alle vorhanden Stationen durchlaufen habe.
Das Team ist super, der Chef manchmal etwas streng. Aber das ist ok, da ich super viel lerne und wenn etwas blöd läuft dies auch äußern kann.
Dazu machen wir 14-tägige Teammeetings.
Ist der Chef im Haus, ist es immer eine sehr angespannte Arbeitsatmosphäre, wenn nicht, dann kann man evtl Spaß an der Arbeit und mit Kollegen haben.
Arbeitszeiten sind okay, aber die Überstunden häufen sich. Besser immer selber aufschreiben.
Im Grunde wenig, aber die Überstunden und Feiertage werden sehr gut entlohnt. Es gibt sogar ab und zu Trinkgeld
Wenig Wertschätzung
Selten bis kaum gute Laune
Sehr anspruchsvolle Aufgaben und viele Lernmöglichkeiten
Saisonale Abwechslung, aber auf dem eigenen Posten fast immer das Gleiche
Von der Chefetage gibt es kaum bis kein Respekt.
- Tolle Produkte/Qualität, mit der man sich gerne identifiziert
- Große Handwerklichkeit
- Breite des Sortiments ermöglicht einen Einblick in verschiedenste Bereiche der Konditorei
- Geringe Kritik- und Kommunikationsfähigkeit
- Umgang mit den Mitarbeitern, weshalb eine Atmosphäre der Angst vorherrscht
- Mangelnde Wertschätzung der Mitarbeiter
- Persönliche verbale Angriffe (direkt oder über dritte)
- Verbesserung des Betriebsklimas durch mehr Wertschätzung und individuelle Förderung
- Azubis wie Azubis behandeln, nicht wie billige Arbeitskräfte
- Mehr Unterstützung und Verständnis für die Ausbildung bis hin zur Abschlussprüfung
- Feste Pausen ermöglichen
- Produktpalette an die Mitarbeiter-Kapazitäten anpassen
- Regelmäßige Team-Meetings bei denen Probleme offen angesprochen werden können
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angespannt. Oft gibt es deutlich mehr zu tun, als geschafft werden kann und alle Mitarbeiter stehen unter großem Druck. Das macht besonders das Lernen in diesem Betrieb schwer, da Zeit und Ruhe fehlen, um neue Aufgaben erklärt zu bekommen und man sich oft einfach ins Getümmel stürzen muss. Fehler oder Missverständnisse passieren unter dieser Voraussetzung schnell, das Verständnis dafür seitens der Ausbilderin ist jedoch sehr begrenzt. Diese Art des Lernens ist Gift für die Entwicklung eines gesunden Vertrauens in die erlernten Fähigkeiten. Man braucht ein dickes Fell um die 3 Jahre Ausbildung durchzustehen, weshalb viele Azubis vorher den Betrieb wechseln oder nach der Ausbildung eine weitere Karriere im Konditorhandwerk ausschließen.
Es gibt die Möglichkeit der unbefristeten Übernahme nach der Ausbildung. Da es sich aber um eine kleine Konditorei mit einem sehr autoritären Führungsstil handelt, sind die Aufstiegschancen und die Ausweitung von Verantwortungsbereichen begrenzt.
Die Arbeitszeiten sind leider oft sehr schlecht. Es gibt sehr viele Überstunden, die selten ausgeglichen sondern in der Regel ausbezahlt werden. An Wochenenden und Feiertagen (außer sie fallen auf die regulären Schließtage Montag/Dienstag) wird durchgearbeitet. Oft ist man nach der Arbeit so erschöpft, dass die Freizeit zu kurz kommt.
Feste Pausen während der Arbeitszeit gibt es nicht. In der Regel wird durchgearbeitet oder während dem Arbeiten schnell etwas kleines gegessen.
Die Entlohnung steht nicht im Verhältnis zu dem, was hier von einem Azubi verlangt wird. Oft trägt man große Verantwortung für Planung, Abläufe, die Ausbildung anderer Azubis oder die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und Praktikanten. Es gibt weder Arbeits- noch Urlaubsgeld, selten Boni (z.B. Corona).
Überstunden von Azubis werden (obwohl sie eigentlich nicht stattfinden sollten) hingegen besonders im Vergleich zu anderen Konditoreien gut bezahlt.
Das größte Problem ist ein oft allgemein vorherrschendes Gefühl der Angst, da es keine gelebte "Fehlerkultur" gibt. Oft werden Fehler deshalb verschwiegen, Probleme innerhalb des Teams geklärt oder Fragen aus Angst vor verbalen Angriffen für sich behalten. Sorgen und Probleme können geäußert werden, stoßen aber oft auf Unverständnis. Die Ausbildung findet hauptsächlich durch Eigeninitiative bzw. den eigenen Anspruch an den Lernfortschritt statt. Ausgebildet wird man durch die Mit-Auszubildenden oder Gesellen, nicht durch Meisterhand.
Unter den Angestellten gibt es einen sehr guten Zusammenhalt, der großen Einfluss auf die Motivation hat. Allerdings ist der enorme Druck, der schon sehr früh auch auf den Azubis lastet ein Grund, warum der Gang zur Arbeit oft von einem flauen Gefühl im Magen begleitet wird. Regelmäßig kündigen neue Mitarbeiter innerhalb der Probezeit direkt wieder. Die Mitarbeiter-Fluktuation ist enorm hoch.
Neben der Arbeit hat die (schulische) Ausbildung wenig Platz, wenn man sich nicht an den freien Tagen die Zeit dafür nimmt. Besonders im Bezug auf die Prüfungen (Zwischenprüfung, Abschlussprüfung) wird wenig bis gar kein Zeit zur Vorbereitung/Übung eingeräumt, das Verständnis für die Notwendigkeit fehlt vollständig.
Die Möglichkeit für einen Auslandsaufenthalt (bezahlt oder unbezahlt) wird aufgrund der ständigen Personalknappheit nur äußerste selten gewährt.
Die Ausstattung der Backstube ist gut und zeitgemäß, die Räumlichkeiten sind allerdings für dem Umfang des Sortiments relativ klein. Man lernt schnell sich gut zu organisieren und abzusprechen.
In der Konditorei wird größter Wert auf Handarbeit, Qualität und Exklusivität gelegt. Alle Produkte werden komplett von Hand hergestellt, was eine enorme Vielfalt an Aufgaben und Tätigkeiten mit sich bringt. Hier steht man, auch als Azubi, nicht wie in manch anderen Konditoreien an einem festen Posten und macht jeden Tag das selbe. Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich auch in ihrem Anspruch.
Die Rohstoffe mit denen man arbeiten darf sind von sehr guter Qualität, und der Anspruch an die Produkte ist sehr hoch. Wer seine Ausbildung hier absolviert hat, ist handwerklich fundiert und sehr umfangreich ausgebildet
Der Respekt innerhalb des Teams ist groß. Respekt und Wertschätzung seitens des Arbeitgebers ist leider nur selten spürbar. Die Kraft, Aufmerksamkeit und vor allem Zeit, die man oft über das vertraglich vereinbarte hinaus in die Arbeit steckt, wird oft nicht gesehen oder für selbstverständlich erachtet. Oft wird noch mehr Kraft durch negative Kritik oder gar persönliche Angriffe gezogen, was wiederum große Auswirkungen auf die Motivation und Moral im gesamten Team hat.