Nicht zu empfehlen...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Gehaltszahlungen, 30 Tage Urlaub, Dienstwagen sind Kombis und keine typischen Handwerkerautos
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben genannte Punkte. Meiner Meinung nach sucht man Wertschätzung und Führungsqualitäten teils vergeblich, Machtsicherung- und Erhalt der Führungsebenen sind Priorität.
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation bis zum letzten Techniker forcieren-und zwar durch die hohen Herren in Frankfurt,
Transparente Entscheidungen treffen und nicht alles in Gremien entscheiden und dann durchreichen,
vernünftige Prozesse etablieren und nicht nur inhaltlose Versprechen geben in der Hoffnung, die Mitarbeiter fragen nicht nochmal nach,
in Richtung der Kunden endlich mal soetwas wie Rückrad entwickeln und nicht versuchen, es allen recht zu machen und: endlich erkennen, dass die operativen Mitarbeiter diejenigen sind, welche einen umsatzwirksamen und messbaren Mehrwert erarbeiten und verstehen, dass es ohne diese Mitarbeiter den gesamten Wasserkopf auch nicht mehr braucht.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb der kleineren Teams in Deutschland sicher in Ordnung. In Frankfurt in der Hauptniederlassung nach meinem Empfinden so gut wie nicht vorhanden.
Kommunikation
Nach meiner Einschätzung einer DER Schwachpunkte der Firma.
Interne Kommunikation existiert so gut wie gar nicht, der Hauptteil funktioniert per Flurfunk in Frankfurt.
Newsletter und einige wenige Mails der Geschäftsführung an die Führungskräfte bilden die Ausnahme.
Inhalte dürfen dann durch die Vorgesetzten vertreten werden.
Kollegenzusammenhalt
In den Teams und den unteren Hierarchien gefühlt recht gut, jedoch sind die Ebenen ab Teamleiter gefühlt für sich im eigenen Kosmos unterwegs.
Von ganz oben werden Techniker nur als Ressourcen betrachtet und auch so behandelt.
Work-Life-Balance
In meiner Wahrnehmung durch immer neue, teils schmerzhafte Abgänge und fehlende Führungskompetenzen, sind 10-12h-Tage keine Seltenheit.
Fristsetzungen per Mail am Wochenende zu Montag Mittag setzen einen Blick am Wochenende auf Mails voraus.
Betriebswirtschaftlich fragwürdige Entscheidungen werden entweder nicht erklärt oder einfach durchgedrückt.
Vorgesetztenverhalten
Vom lautstarken Schreien auf den Fluren bis hin zu Lästern hinter dem Rücken unliebsamer Mitarbeiter ist alles möglich.
Hier gilt das Motto: "Nicht gemeckert ist Lob genug."
Interessante Aufgaben
Meiner Meinung nach vorhanden, wenn man Lust auf neue Technologien und viel Selbststudium hat.
Sobald man diese Technologien aber tiefgründig verstehen will, ist man auf sich allein gestellt, da solche Projekte bereits bei der Angebotserstellung Defizite aufweisen können.
Es wird sich zu sehr auf Herstellersupport oder Nachunternehmer verlassen und erst gehandelt, wenn ein Auftrag bereits im Haus ist.
Diese reaktionäre Handlungsweise führt prinzipbedingt oft zu schlechten Projektergebnissen.
Gleichberechtigung
Jeder wird gleich behandelt und niemand diskriminiert.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier ist wirklich alles in Ordnung.
Zumindest nach außen werden die älteren Kollegen sehr geschätzt.
Arbeitsbedingungen
Ein Mittelständler der auf Konzernstruktur macht.
Die schlechteste und langsamste IT Abteilung die ich jemals erleben durfte.
Ansonsten geht es immer besser, schlecht ist es aber auch nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Da wenig Kommunikation hierzu stattfindet, muss man positiv neutral davon ausgehen, dass sich darum bemüht wird.
Gehalt/Benefits
Pünktlich, Sozialleistungen kann nicht bewertet werden, da keine in Anspruch genommen.
Gehalt ist Verhandlungsgeschick bei Einstellung, hiernach erfolgt eine Anpassung nach meiner Erfahrung nur auf Nachfrage und teils Druck, eine regelmäßige Anpassung gibt es nicht.
Image
Bei Bestandskunden gefühlt immer schlechter werdend.
Außer in Frankfurt ist kein Image vorhanden, da die Firma in den anderen Metropolen niemand kennt.
Karriere/Weiterbildung
Meiner Erfahrung nach: Will man weiter, muss man hartnäckig selbst das Zepter in die Hand nehmen und hoffen, dass man seinen Bedarf verbal genügend aufgeplustert hat, damit auch der letzte Entscheider die Sinnhaftigkeit versteht und befürwortet.
Alternativ bedarf es einer geschickten Führungskraft, welche die Mitarbeiterinteressen gut verkaufen kann.

