6 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Bewerbungsprozess zeigte zwei völlig verschiedene Gesichter.
Vor und während des Gesprächs:
Die erste Kontaktaufnahme verlief professionell und zügig. Das Gespräch selbst, das direkt mit dem Geschäftsführer geführt wurde, hinterließ zunächst einen positiven Eindruck. Es wurde eine Unternehmensführung angeboten, die sogar länger als das eigentliche Gespräch dauerte. Wenn der Geschäftsführer die Gehaltsvorstellungen unkommentiert lässt, den Job direkt anbietet und zusagt, dass der Vertrag am Dienstag per Mail und Mittwoch per Post kommt, wertet man das als Bewerber natürlich als hervorragendes Zeichen. Einziger kleiner Minuspunkt im Gespräch: Es wurde nicht einmal ein Glas Wasser angeboten.
Nach dem Gespräch (Der Einbruch):
Die Enttäuschung folgte direkt im Anschluss. Weder am Dienstag noch am Mittwoch passierte etwas. Erst nach einem Telefonat mit der HR-Abteilung am Donnerstag folgte die Ernüchterung: Das Gehalt wurde immens gedrückt, es gab keinerlei Bereitschaft für Sonderzahlungen, Zusatzleistungen oder vertragliche Staffelungen. Obwohl laut Stellenausschreibung Qualifikationen wie Meister, Techniker, Bachelor oder Diplom gesucht werden, wird hier auf dem Niveau einer einfachen Fachkraft bezahlt. Diese Preispolitik ist absolut nicht nachvollziehbar.
Absolutes No-Go beim Datenschutz:
Der schwerwiegendste Punkt passierte jedoch im Nachgang: Details meines Bewerbungsverfahrens (mein aktueller Arbeitgeber, das exakte Datum und der Gesprächspartner) wurden über Bekannte an einen direkten Arbeitskollegen in meinem jetzigen Betrieb herangetragen. Dass vertrauliche Bewerberdaten intern oder extern so ungeschützt weitergegeben werden, dass sie den aktuellen Arbeitsplatz gefährden, ist ein massiver Vertrauensbruch und absolut unprofessionell.
Verbesserungsvorschläge
Einhaltung des Datenschutzes und der Diskretion: Bewerbungsdaten sind hochsensibel. Es darf unter keinen Umständen vorkommen, dass Informationen über ein laufendes Verfahren über Bekannte den Weg zum aktuellen Arbeitgeber oder zu direkten Kollegen des Bewerbers finden.
Ehrliche Kommunikation bei Gehaltsfragen: Wenn Gehaltsvorstellungen im Gespräch genannt werden, sollten gravierende Abweichungen sofort offen angesprochen werden. Ein unkommentiertes Abnicken mit anschließender Drastischer Kürzung durch die HR wirkt wie eine Hinhaltetaktik.
Verlässlichkeit bei Zusagen: Wenn Verträge für Dienstag/Mittwoch fest zugesagt werden, müssen diese Fristen eingehalten werden – oder es muss eine proaktive Information bei Verzögerungen erfolgen.
Wertschätzung und Basics: Bei einem längeren Gespräch inklusive Unternehmensführung gehört das Anbieten von Getränken (Wasser) zum absoluten Mindeststandard der Gastfreundschaft.
Marktgerechte Honorierung: Wer Meister, Techniker oder Akademiker sucht, sollte diese auch entsprechend bezahlen und nicht versuchen, hochqualifizierte Fachkräfte unter Wert einzustellen.
Kurze Vorstellung anhand des Lebenslaufs.
Aktuell keine Vorschläge.
Eher mit Potenzial zum Wunschunternehmen. Bin sehr positiv begeistert!
Zunächst bekam ich erst nach telefonischer Nachfrage eine Einladung zum Gespräch, welches aber völlig seltsam war. Man wird nach belanglosen Dingen gefragt die kaum etwas mit der eigentlichen Aufgabe zu tun haben und über die Vakanz an sich wird auf Nachfrage hin sehr vage gesprochen, als ob man Angst hätte hier zu viel Interna Preis zu geben. Als Bewerber habe ich gefühlt mehr Fragen gestellt als mein Gegenüber. Im Anschluss kam zwei Wochen lang keinerlei Reaktion obwohl man mir im persönlichen Gespräch zusicherte, sich innerhalb einer Woche zu melden. Nachdem ich noch zweimal nachgefasst habe und immer mit der Antwort einer schnellstmöglichen Rückmeldung vertröstet wurde, habe ich von mir aus dem Ganzen ein Ende bereitet.
Wer sich derart unprofessionell anstellt braucht sich über "mangelnde Fachkräfte" nicht zu beschweren! Wenn man für eine Stelle nicht geeignet ist ist das für mich völlig in Ordnung, schließlich muss es für beide Seiten passen aber wenn man sich persönlich kennenlernt (auf Nachfrage meinerseits) und ein 1,5 stündiges Gespräch beim UN selbst führt, gebietet es der Respekt dass man zumindest irgend eine Art an Reaktion zeigt.
- an Professionalität arbeiten
- dem Bewerber mehr Zeit als nur 2 Tage zur Vorbereitung geben! Wo gibt es denn so etwas? Ich habe auch gehört, dass das immer so gemacht wird
- Gehaltsgefüge angleichen
- auch selber Fragen stellen, die der Bewerber beantworten muss
- einfach mal daran orientieren, wie ein normaler Bewerbungsprozess aussieht
Entweder bessere Monatsgehälter oder fixes Urlaubs- und Weihnachtsgeld bezahlen.
An der Gaubwürdigkeit arbeiten