Nutze die Krise zur Restrukturierung und stelle alles auf den Kopf
Gut am Arbeitgeber finde ich
Diversity, Internationalität, deutlich weniger Hürden um sich zu entwickeln.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Ignoranz, dass nicht alles "very british" ist. Europa ist so viel mehr. Das Unternehmen muss endlich offen dafür sein, das jedes Land, jede Kultur "Eigenheiten" hat, die man respektieren und akzeptieren muss.
Verbesserungsvorschläge
Endlich anfangen außerhalb von Großbritannien ein gutes Image zu etablieren. Vor allem auf dem Deutschen Markt, bei so großer Flotter, marktgerecht Werben (insbesondere außerhalb von Facebook und Co) das Passagierprofil berücksichtigen und ein Produkt anbieten, das sich jenseits von "Billig Billig" ansiedelt
Arbeitsatmosphäre
Zum einen wegen der Pandemie, zum anderen wegen der Massenentlassungen, eher sehr gedrückte Stimmung.
Image
easyjet ist Großbritanniens größte Airline, man merkt das im täglichen Umgang. Alles was nicht britisch ist, ist eher zweitrangig
Das wird auch in der Kommunikation häufig deutlich, nicht britische Stationen werden, wenn überhaupt, nur beiläufig erwähnt.
Work-Life-Balance
sofern das Flugprogramm normal durchgeführt wird, kann man um die Einsatztage herum relativ gut planen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird viel zu viel Müll im Flugzeug produziert.
Alles wird doppelt und 3 Fach verpackt, Mülltrennung ist mangels richtiger Behälter nahezu unmöglich
Kollegenzusammenhalt
Die Belegschaft des fliegenden Personals weiß um ihre Kompetenzen und einzig die Kollegen und Fluggäste sind der Grund, warum die meisten zur Arbeit kommen
Vorgesetztenverhalten
Abhängig von der Position des Vorgesetzten, bekommt man tatsächlich Unterstützung. Leider ist das eher die Ausnahme. Es wird zu oft deutlich, nur wer jemanden anschmiert, kommt weiter
Arbeitsbedingungen
Gerne auch mal Zuckerbrot und Peitsche. Möchtest du was werden, gehe über Leichen
Kommunikation
Schon vor Beginn der Pandemie haben sich die Zeichen verdichtet, dass die ürsprünglich mantra-artige Einstellung "Wir sind 1 Team" nur Mitarbeiter Marketing war. Durch Neu-Besetzung verschiedener Positionen, begann man den Betrieb radikal (gegen die Interessen der Belegschaft) umzubauen. Kommuniziert wurde jedoch sehr wenig und wenn, dann waren es Bedrohungsszenarien - Friss oder stirb
Gehalt/Benefits
Viel Luft nach oben. Gehalt ist nicht alles, aber das man es nicht schafft die Gehälter fehlerfrei zu bezahlen, ist peinlich - nein respektlos
Gleichberechtigung
Egal welchen Geschlechts (sogar die WCs sind Geschlechtsneutral), alle werden gleich behandelt