Licht und (viel) Schatten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Lage an der Alster lädt zu entspannten Mittagspausen ein, das Büro ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Obst und Gemüse stehen bereit, ebenso wird ein regelmäßiges Frühstück geboten, die Barista-Bar ist wirklich gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kommunikationsverhalten der Führungskräfte, keine Partizipation am Unternehmenserfolg, Unternehmensführung durch die Geschäftsführung.
Verbesserungsvorschläge
Moderner werden und akzeptieren, dass die Zeit des analogen Büros vorbei ist. Tunlichst auf Gleichberechtigung (nicht nur zwischen den Geschlechtern!) achten. Mobiles arbeiten ermöglichen, dazu zählt auch dass ein Diensthandy zur Verfügung gestellt wird, zu meiner Zeit musste man sein privates Handy verwenden, auf die Aufwandsentschädigung von 50 Euro im Monat würde ich dafür verzichten. Flexible Arbeitszeiten (ggf. mit einer echten Kernarbeitszeit) sind wünschenswert.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wird bestimmt durch die zT uneinheitliche und unsichere Führung des Unternehmens. Lob gibt es selten und nur für (offensichtlich) bevorzugte Mitarbeiter. Nach meiner Erfahrung trägt dazu bei, dass Mitarbeiter durchaus ungleich behandelt werden, etwa was flexible Arbeitsmodelle angeht. Homeoffice wird erlaubt, allerdings nicht gerne gesehen.
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Falling star
Work-Life-Balance
Abhängig vom Projektaufkommen - ein typisches Beratungsunternehmen. Die Kolleginnen und Kollegen haben allerdings auch viel mit sich machen lassen, muss letztlich jeder selbst wissen.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt ein Beförderungssystem das auf dem Papier vielleicht etwas taugt, tatsächlich hat eine Beförderung weder Einfluss auf die zu erledigenden Arbeiten noch bringt eine höhere Position mehr Verantwortung (bspw. Personalverantwortung) mit sich. Ausgenommen sind die Positionen der Teamleiter, diese wurden jedoch mit langjährigen Mitarbeitern besetzt - wenig Aussicht da was zu bekommen.
Kollegenzusammenhalt
Grundsätzlich gut. Allerdings hat das "Wir"-Gefühl in den vergangenen aufgrund der Größe des Unternehmens und der vielen Zu- und Abgänge deutlich abgenommen. Mein Eindruck war, dass viele das Unternehmen nur als "Durchlaufstation" sehen.
Vorgesetztenverhalten
Schwachstelle ist die Geschäftsführung. Die Teamleiter sind, nach meinem Eindruck, merklich unter dem Druck Dinge umzusetzen von denen sie selbst nicht überzeugt sind.
Kommunikation
Die Kommunikation von Geschäftsführung hinsichtlich Unternehmenszielen, Änderungen usw. beschränkt sich auf das Erforderliche. Man hat das Gefühl, dass nur positive Dinge kommuniziert werden, negative Ereignisse erst dann, wenn kein Weg mehr daran vorbei führt und es ohnehin schon alle wissen.
Interessante Aufgaben
Man hat relativ schnell das gesamte Geschäftsfeld kennengelernt.