4 von 24 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Team, die Aufgaben und den Standort. Wenn man keine großen Karriereziele hat und Startup mag, kann hier lang glücklich werden.
Schlechte Kommunikation, die zu Intransparenz führt. Gesetze werden nicht so ernst genommen. Man wird bei Entscheidungen nicht wirklich einbezogen. Durch private Freundschaften entstehen Ungleichheiten. Weiterbildung und Aufstiegschancen sind ungewiss.
Eine offenere und frühzeitigere Kommunikation wäre wünschenswert.
Zudem würde es helfen, wenn Fehler auch mal offen eingestanden und als Chance zur Verbesserung genutzt werden.
Die Stimmung im Team ist grundsätzlich gut – vor allem unter Kolleg:innen, die auch privat befreundet sind. Das kann für manche positiv sein, sorgt aber nicht immer für ein ausgewogenes oder objektives Miteinander.
Lob durch Vorgesetzte kommt vor, allerdings fehlt eine echte Feedbackkultur (Recap bietet Anlass für Feedback, aber in großer Runde nicht unbedingt für jeden was). Konstruktive Kritik wird nur schwer angenommen, was offene Kommunikation erschwert. Transparenz und Vertrauen waren in meinem Fall irgendwann nicht mehr gegeben, da gewisse Entscheidungen und Prozesse nicht nachvollziehbar kommuniziert wurden.
Das Image der Firma war zeitweise eher negativ, was sich auch in der hohen Fluktuation widerspiegelte. Mittlerweile sind vor allem diejenigen geblieben, die mit dem Unternehmen wirklich zufrieden sind.
Die Work-Life-Balance war insgesamt in Ordnung. Es gab die Möglichkeit, zwei Tage pro Woche im Homeoffice zu arbeiten, die allerdings im Voraus eingetragen werden mussten. Wie früh dies genau geschehen sollte, war für mich allerdings nie ganz klar, da unterschiedliche Informationen dazu kommuniziert wurden.
Die Kernarbeitszeit war angenehm gestaltet, und private Termine konnten nach Absprache auch während dieser Zeiten wahrgenommen werden. Das Zeiterfassungssystem war unkompliziert, und Urlaub konnte grundsätzlich jederzeit genommen werden – vorausgesetzt, keine wichtigen Deadlines standen an und mindestens ein Teammitglied war anwesend.
Etwas störend fand ich jedoch die Pflicht, Termine genehmigen zu lassen. In anderen Unternehmen ist es üblich, insbesondere im Homeoffice, einfach kurz das Team zu informieren, wenn man für eine Stunde oder so nicht verfügbar ist, was dort problemlos akzeptiert wird.
Überstunden wurden vor allem bei anstehenden Deadlines nahez erwartet und waren teilweise die Norm.Trotz meiner klaren Kommunikation, dass ich meine gesetzlich zulässige Arbeitszeit bereits überschritten hatte, wurde darauf keine Rücksicht genommen.
Weiterbildungsangebote müssen aktiv eingefordert werden, ein festes Budget ist nicht bekannt. Aber es gab kein Problem eine Weiterbildung zu bekommen.
Aufstiegsmöglichkeiten sind eher unklar. Gelegentlich wurde die Rolle eines Team Leads angesprochen, jedoch war ungewiss, welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen und welche Aufgaben die Position umfasst.
Derzeit gibt es im Unternehmen nur die Führungsebene (C-Level) und die Mitarbeitenden, ohne dazwischenliegende Hierarchieebenen.
Das Gehalt empfand ich persönlich als marktüblich und wurde stets pünktlich ausgezahlt. Zusätzlich gab es Benefits wie eine monatlich mit 50 € geladene Edenred-Karte.
Aus Gesprächen mit Kolleg:innen weiß ich, dass die Gehälter nicht immer einheitlich oder fair verteilt sind. Wer die Konditionen jedoch akzeptiert, kann dies nicht dem Arbeitgeber anlasten.
Das entwickelte Produkt unterstützt nachhaltige Projekte durch Spenden.
Allerdings werden dafür auch Hardtickets genutzt, was Papierverbrauch und Versandkosten mit sich bringt – hier gibt es also noch Potenzial für umweltfreundlichere Lösungen.
Die Zusammenarbeit im Team ist grundsätzlich gut, was vor allem daran liegt, dass viele Kolleg:innen auch privat befreundet sind. Es wird auch viel für den Zusammenhalt getan wie After Work Events und Sommer+Weihnachtsfeier.
Allerdings gibt es gelegentlich auch negative Gespräche und Lästereien – insbesondere über ehemalige Mitarbeitende. Das empfinde ich als unangenehm, denn so entsteht oft ein einseitiges Bild, und es hinterlässt keinen guten Eindruck, wenn man weiß, dass man nach dem Ausscheiden im Team noch potenzielles Gesprächsthema ist.
Es gibt einige ältere Kollegen, die auch sehr geschätzt werden, da diese die einzigen Senior Entwickler darstellen. Die meisten Leute die eingestellt wurden sind eher jünger. Der Altersdurchschnitt ist auch jung, was passend für das Startup-Flair und die Branche ist.
Von Beginn an habe ich offen kommuniziert, welche Bedingungen ich mir wünsche, um mich wohler zu fühlen. Leider wurden diese Anliegen meist mit dem Versprechen „es wird bald besser“ abgespeist, ohne dass sich spürbar etwas änderte.
Oft hatte ich das Gefühl, dass ich als Problem wahrgenommen wurde, weil ich offen Kritik geäußert habe. Letztendlich musste ich für mich erkennen, dass das Startup-Umfeld nicht zu mir passt.
In Entscheidungen wurde ich teilweise einbezogen, allerdings eher, um bestehende Meinungen zu bestätigen. Einige Entscheidungen wurden mit dem Argument getroffen, sie passten „zum Vibe“, während andere ohne nachvollziehbare Begründung getroffen wurden – trotz vorhandener Expertise im Team, die nicht einbezogen wurde.
Der Standort ist sehr gut gelegen und die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen. Höhenverstellbare Schreibtische sind verfügbar und sorgen für ergonomisches Arbeiten.
Für Mitarbeitende, die nicht regelmäßig im Büro sind, gibt es Springerplätze. An Tagen, an denen fast alle gleichzeitig vor Ort sind, kann es allerdings schon mal knapp mit den verfügbaren Plätzen werden.
Der Lärmpegel ist im Allgemeinen moderat. Wenn viele gleichzeitig in Calls sind, kann es zwar etwas störend werden, dies trat aber eher selten auf.
Die interne Kommunikation ist ausbaufähig. Wichtige Entscheidungen, die den Arbeitsalltag direkt betreffen, werden oft gar nicht oder nur sehr spät kommuniziert – teilweise erfährt man relevante Änderungen eher über den Flurfunk als über offizielle Kanäle. Für ein Startup mit ca. 30 Mitarbeitern sind zwei Kommunikationsapps auch eher hinderlich als förderlich.
Deadlines und Zuständigkeiten werden nicht immer klar formuliert, was unnötige Unklarheiten schafft. Erst wenn die Unzufriedenheit im Team spürbar wächst, wird vereinzelt aus der Führungsebene reagiert – dann aber oft mit dem Verweis auf „transparente Kommunikation“, was nicht unbedingt mit der gelebten Realität übereinstimmt.
Es gab einen Kommunikationsworkshop, der aber nicht transparent kommuniziert wurde. Aber zumindest wurde erkannt, dass es hier Verbesserungsbedarf besteht.
Das Team ist super divers und ich konnte keine Benachteiligungen jeglicher Art feststellen.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend, da viele Features entwickelt werden, was insbesondere für Junior-Entwickler:innen sehr lehrreich ist. Die technische Umsetzung wird dabei größtenteils frei gestaltet, und auch im Bereich UI/UX kann man mit geringfügigem Einfluss mitbestimmen.
Die Arbeitsaufteilung ist jedoch nicht immer ganz fair. In einem Startup ist das aber oft die Realität: Wenn alle Entwickler:innen gleichzeitig an einer Deadline arbeiten, ist es schwierig, zusätzliche Unterstützung anzubieten, auch wenn einzelne Kolleg:innen diese bräuchten.
Relativ flexible Arbeitszeiten, gute Location und cooles Büro!
Die Lästereien. Man merkt, dass Leute untereinander viel schlechtes über andere (ex)-Mitarbeiter sagen. Das ist kindisch, sowas erwarte ich nicht bei einer Firma die wachsen möchte und vor allem nicht von Führungskräften. Es werden in den "Recaps" immer versprechen geäußert, von denen man wenig im Nachhinein mitbekommt.
Vielleicht wäre es etwas angebrachter, wenn sich einige Führungskräfte erwachsener verhalten und weniger tratschen.
offen, ehrlich und auf Augenhöhe. Zudem wird viel Wert auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden gelegt – sei es durch flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten oder regelmäßige gemeinsame Aktivitäten. Auch die Wertschätzung für gute Leistungen wird offen gezeigt. Man hat das Gefühl, dass man wirklich gesehen und gefördert wird.
Hier fällt es mir ehrlich gesagt schwer etwas zu kritisieren. Wenn überhaupt, könnte man sagen, dass manche Prozesse noch etwas klarer strukturiert oder transparenter kommuniziert werden könnten – aber auch daran wird bereits gearbeitet.
Interne Workshops oder Wissensaustauschformate, könnten den Teamzusammenhalt und die persönliche Entwicklung zusätzlich stärken. Ansonsten gibt es kaum etwas, das aktuell verbessert werden müsste – vieles läuft bereits sehr rund.
Die Lage am See
die interne Kommunikation und die starke Kontrollkultur
Statt offener Worte regieren Flurfunk und Gerede hinter dem Rücken
Die Geschäftsführung besteht ausschließlich aus Männern