Das Unternehmen schafft sich leider selbst ab
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gutes Gehalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unprofessionelle Umgangsformen, Menschen in Führungsebene, die gerne mit Kündigungen um sich werfen, um ihre Macht und Überlegenheit zu demonstrieren. Unfair verteilte Aufgaben. Keine Kritik erwünscht, Schuld wird ausschließlich bei Mitarbeitern gesehen.
Verbesserungsvorschläge
Nicht dauernd mit Kündigungen um sich werfen um jeden loszuwerden, der nicht sofort spurt. So kann man auf Dauer kein Unternehmen aufbauen, es geht hier viel Know-How und Zeit verloren und durch die dauernden Wechsel entsteht Chaos.
Mitarbeitern klare Aufgaben zuweisen und ihnen nicht alles aufdrücken, was sonst noch so anfällt
Arbeitsatmosphäre
Zu Beginn hat man den Eindruck, dass alles im Unternehmen gut läuft. Allerdings ändert sich das sehr schnell, sobald man einen etwas tieferen Einblick bekommt. Chaos und ständige Kurswechsel sind an der Tagesordnung. Ein mancher Tag begann harmlos und entwickelte sich dann im Laufe des Vormittags zu einem Horror-Tag, weil man plötzlich mit Aufgaben überhäuft wurde. Auch mit solchen, die jenseits des eigenen Tätigkeitsfeldes lagen. Wenn man dann etwas falsch machte, wurde man dafür kritisiert und als unfähig hingestellt. Einarbeitung leider gleich null.
Kommunikation
Heute hop und morgen top, man weiß nie was einen morgen wieder erwartet. Absprachen unter manchen Mitarbeitern und Vorgesetzten, über die man plötzlich informiert wird und die einen teilweise wirklich irritieren und vor den Kopf stoßen.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt Gruppen, die zusammenhalten. Allerdings entsteht durch das ständige Chaos und die dauernde Überlastung nach gewisser Zeit Unmut zwischen Kollegen und es wird ein Sündenbock für die Dinge gesucht, die wieder mal nicht richtig funktioniert haben. Leider ist diese zwangsläufig auftretende gegenseitige Abneigung hausgemacht.
Letztendlich hielt die Sympathie unter Kollegen auch nur solange an, wie man das alles stillschweigend über sich ergehen ließ. Sobald man seinen Unmut über gewisse Dinge äußerte, war es mit der „Freundschaft“ vorbei und man stand auf der Abschussliste. Insgesamt sehr viel Gelästere hinter dem Rücken und wie gesagt, eine Person stand immer auf der Abschussliste, wenn es wieder mal Probleme gab. Letztlich hat jeder am Ende irgendwo „versagt“, weil er nicht mehr hinterherkam. Die Frage ist aber, ob es wirklich die Mitarbeiter sind, die so schrecklich sind, oder ob es nicht doch auch zu einem großen Teil an diesem ständigen Druck und fehlenden Strukturen liegt….
Work-Life-Balance
Theoretisch hat man die Möglichkeit auf Homeoffice, es wird aber mehr oder weniger stillschweigend erwartet, dass man bis spät abends arbeitet, weil man meistens in seiner normalen Arbeitszeit nicht alles schaffen kann. Überstunden und Überlastung sind daher leider an der Tagesordnung. Andererseits wird einem dann allerdings gesagt, man solle möglichst keine Überstunden mehr machen. Die Frage ist, wie soll das funktionieren, wenn man dauernd mit Arbeit überhäuft wird? Das ist schlichtweg unmöglich, außer man macht eben unbezahlte Überstunden.
Vorgesetztenverhalten
Wie andere hier schon geschrieben haben: es wird einem viel versprochen, was davon eingehalten wird, steht auf einem anderen Blatt. Gewisse Mitarbeiter werden stark bevorzugt, während man gutmütigen Mitarbeitern Extra-Aufgaben aufdrückt, auf die andere keine Lust haben. Professionell geht es hierbei also nicht zu. Die im Arbeitsvertrag festgehaltenen Aufgaben entsprechen in keinster Weise der Realität. Wenn man keine Grenzen setzt, wird man hier bis zu seiner Belastungsgrenze gebracht und am Ende wird man dafür kritisiert, dass man das alles nicht mehr kann und will. Jeder Mensch hat eine gewisse Schmerzgrenze und die wird hier ohne Rücksicht auf Verluste überschritten, damit wiederum andere pünktlich um 16 Uhr in den Feierabend gehen können, um ihren Freizeitaktivitäten nachzugehen.
Kollegiales Verhalten oder Fairness? Hier leider nur Wunschvorstellung.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben wären an sich interessant und vielfältig, leider ist es irgendwann aufgrund des ständigen Durcheinanders nur noch nervig und anstrengend. Hier wird man bis in die späte Nacht noch mit E-Mails bombardiert und kriegt dann beim Blick ins Postfach einen halben Herzinfarkt.
Gleichberechtigung
Unternehmen ist eher eine Männerdomäne.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich schwer einschätzen, da es kaum ältere Kollegen gab.
Arbeitsbedingungen
Büro ist schön und man bekommt gutes Equipment.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltfreundlich ist es auf jeden Fall, den Bus zu nehmen. Ob sich die Kollegen auch wirklich mit diesen Werten identifizieren ist fragwürdig. Hier verzichten die wenigsten darauf, mit ihren dicken Benzinschleudern in die Arbeit zu fahren.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist gut, allerdings gibt es intern große Unterschiede, was nicht nachvollziehbar ist.
Image
Man sollte die Menschen, die den Kern des Unternehmens bilden, die Busfahrer, besser behandeln und wertschätzen. Manche halten sich hier für den Nabel der Welt und vergessen, wer den Laden wirklich schmeißt.
Karriere/Weiterbildung
Habe ich nichts davon mitbekommen.

