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1 von 13 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Auszubildende:r
kununu Score: 1,9Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

1 Mitarbeiter:innen, die bei Edeka Nüsken eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 1,9 von 5 Punkten.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

Leider ein negativ-Beispiel von einem Edeka Markt.

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Handelsfachwirt in Dortmund absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Marktleiterinnen und Marktleiter machen aus meiner persönlichen Erfahrung heraus einen sehr guten Job. Sie sind engagiert, hilfsbereit und versuchen, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, das Beste für das Team zu erreichen.
Positiv hervorzuheben ist außerdem, dass das Unternehmen grundsätzlich vielen Menschen eine Chance gibt, unabhängig davon, welches Zeugnis oder welchen bisherigen Werdegang sie mitbringen. Gerade das Ausbildungsprogramm zum Handelsfachwirt bietet durch die Möglichkeit, die Foodakademie in Neuwied zu besuchen, eine gute Grundlage und zeigt, dass grundsätzlich in die Entwicklung von Nachwuchskräften investiert wird.
Diese positiven Ansätze werden meiner Meinung nach jedoch durch die Führungskultur und den Umgang auf höheren Ebenen stark überschattet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sehr viele Punkte, Geschäftsführung, Verdienst, Respekt, Arbeitszeiten, Goodies.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht besteht dringender Verbesserungsbedarf in der Führungsebene. Den Marktleiterinnen und Marktleitern sollte deutlich mehr Verantwortung und Entscheidungsspielraum gegeben werden, da diese näher am Tagesgeschäft und an den Mitarbeitenden sind.
Darüber hinaus braucht es aus meiner Sicht einen deutlich respektvolleren Umgang mit den Beschäftigten. Wertschätzung, offene Kommunikation und ein menschlicher Umgang sollten die Grundlage eines jeden Unternehmens sein.
Eine Veränderung in der Führungskultur wäre meiner Meinung nach für alle Seiten hilfreich, sowohl für die Mitarbeitenden als auch für das Unternehmen selbst. Eine Übergabe von Verantwortung und ein geordneter Rückzug langjähriger Führungskräfte könnten dabei neue Perspektiven schaffen und langfristig zu einem besseren Arbeitsklima beitragen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als sehr belastend wahrgenommen, wobei dies aus meiner Sicht weniger an den Marktleitern oder den meisten Mitarbeitenden lag. Natürlich gibt es in jedem Unternehmen einzelne Personen, mit denen die Zusammenarbeit schwieriger ist, das ist jedoch normal und nicht außergewöhnlich.
Das eigentliche Problem sah ich vielmehr in der Führungskultur. Von Mitarbeitenden wurde stets erwartet, freundlich, motiviert und professionell aufzutreten. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass diese Maßstäbe nicht immer für alle Ebenen gleichermaßen galten. Wenn Führungskräfte einen schlechten Tag hatten, wirkte sich dies teilweise deutlich auf das gesamte Umfeld aus.
Ein besonders negatives Gefühl entstand dadurch, dass ein respektvoller Umgang nicht immer selbstverständlich war. Lautstarke Auseinandersetzungen und ein hoher Druck gehörten für mich zum Arbeitsalltag, wodurch bei vielen Mitarbeitenden eine Atmosphäre der Unsicherheit und Anspannung entstand.

Karrierechancen

Ab dem Punkt Handelsfachwirt hatte ich zunehmend das Gefühl, dass Entwicklungsmöglichkeiten stark eingeschränkt waren. Nach meiner Wahrnehmung wurden bestimmte Personen im Unternehmen anders behandelt als andere. Während manche Mitarbeitende trotz fragwürdiger Entscheidungen oder Fehlern weiterhin unterstützt wurden, hatte ich bei anderen den Eindruck, dass deutlich strengere Maßstäbe angelegt wurden.
Besonders enttäuschend empfand ich, dass Eigeninitiative und der Versuch, Dinge sinnvoll zu verbessern, nicht immer gefördert wurden. Stattdessen entstand bei mir der Eindruck, dass vor allem Anpassung und das Befolgen von Vorgaben erwartet wurden. Auch langjährige Mitarbeit oder Engagement schienen daran wenig zu ändern.
Aus meiner Sicht fehlte es dadurch an einer offenen Unternehmenskultur, in der Mitarbeitende Verantwortung übernehmen, Ideen einbringen und sich weiterentwickeln können.

Arbeitszeiten

Die Arbeitsbelastung habe ich als sehr hoch empfunden. Während meiner gesamten Zeit im Unternehmen hatte ich keinen einzigen Samstag frei, obwohl zuvor kommuniziert wurde, dass ein freier Samstag pro Monat möglich sei. In der Praxis ließ sich dies aufgrund der Personalsituation und des Arbeitsaufkommens jedoch nicht umsetzen.
Zusätzlich wurden regelmäßig Überstunden erwartet, während gleichzeitig wenig Verständnis für persönliche Grenzen vorhanden war. Besonders kritisch empfand ich den Umgang mit Krankheit. Aussagen wie, dass Mitarbeitende „am besten nie krank sein sollten“ oder auch mit Kopfschmerzen zur Arbeit kommen könnten, vermittelten aus meiner Sicht ein problematisches Verständnis von Verantwortung und Wertschätzung.
Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass Einsatzbereitschaft zwar selbstverständlich erwartet wurde, die Gesundheit und die persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden jedoch nicht den gleichen Stellenwert hatten.

Ausbildungsvergütung

Ganz okay, bis man in den normalen verdienst kommt. Dann Mindestlohn.

Die Ausbilder

Mein Marktleiter und gleichzeitig Ausbilder war fachlich wie menschlich ein ausgesprochen angenehmer Vorgesetzter. Er war stets respektvoll, verständnisvoll und hat sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für das Team eingesetzt. Leider war auch er an die Vorgaben der Geschäftsleitung gebunden.
Mit der Geschäftsleitung selbst habe ich hingegen andere Erfahrungen gemacht. Gute Leistungen, hohes Engagement und Zuverlässigkeit wurden aus meiner Sicht als selbstverständlich angesehen und nur selten wertgeschätzt. Sobald jedoch Probleme oder berechtigte Anliegen aufkamen, fehlte es an Unterstützung und Erreichbarkeit. Insgesamt entstand bei mir der Eindruck, dass der Fokus nahezu ausschließlich auf Leistung lag, während die Belange der Mitarbeitenden in den Hintergrund rückten.

Spaßfaktor

Die Arbeit hat mir grundsätzlich Freude bereitet, zumindest solange die Geschäftsleitung nicht unmittelbar Einfluss auf den Arbeitsalltag genommen hat. Aus meiner Sicht herrschte dort eine Führungskultur, die eher auf Druck und Angst als auf Vertrauen basierte. Das war im Arbeitsklima deutlich spürbar.
Zu Beginn wurde ich freundlich aufgenommen, nach kurzer Zeit hatte ich jedoch den Eindruck, dass Auszubildende kaum noch Beachtung fanden, solange alles reibungslos funktionierte. Besonders schwierig empfand ich den Umgang einer Angehörigen der Gründerfamilie. Ihr Führungsstil wirkte auf mich sehr autoritär und wenig respektvoll. Kritik wurde häufig persönlich, und auch abwertende Bemerkungen kamen vor. Als Auszubildender fühlte ich mich dadurch nicht als Teil des Unternehmens, sondern eher als jemand, der sich bedingungslos unterzuordnen hatte.
Besonders enttäuschend war für mich, dass gute Leistungen kaum Anerkennung fanden. Trotz hohem Engagement, sehr guter schulischer Leistungen und großer Einsatzbereitschaft hatte ich selten das Gefühl, dass dies wertgeschätzt wurde. Nach meinem Eindruck waren diese Probleme im Unternehmen durchaus bekannt, ohne dass sich spürbar etwas daran

Aufgaben/Tätigkeiten

Da die Geschäftsführung viele Aufgaben übernimmt, die eigentlich zum Tätigkeitsbereich eines Handelsfachwirts gehören würden, hatte ich häufig das Gefühl, überwiegend für operative Tätigkeiten eingesetzt zu werden. Dadurch entstand der Eindruck, eher als besonders teurer Mitarbeiter für Aufgaben wie Verräumen und Kassieren eingesetzt zu werden, anstatt gezielt in die vorgesehenen Führungs- und Organisationsaufgaben eingearbeitet zu werden.
Besonders problematisch empfand ich, dass Verantwortung häufig nach unten weitergegeben wurde. Wenn beispielsweise größere Mengen an Angebotsware bestellt wurden, die sich anschließend nur schwer verkaufen ließen und drohten abzulaufen, wurde die Verantwortung dafür teilweise bei den Mitarbeitenden gesucht. Statt gemeinsam nach Lösungen zu suchen, entstand dadurch ein hoher Druck auf die Beschäftigten, obwohl die Ursachen oft bereits auf einer anderen Ebene lagen.

Variation

Immer die gleichen Aufgaben, verräumen, kassieren und aufbauen.

Respekt

Die Marktleiterinnen und Marktleiter habe ich durchweg als freundlich, hilfsbereit und korrekt erlebt. Meine negativen Erfahrungen bezogen sich hauptsächlich auf höhere Führungsebenen. Dort empfand ich den Umgang teilweise als respektlos und wenig wertschätzend.
Besonders erschrocken hat mich, dass auch gegenüber Führungskräften unangemessene Kommentare gefallen sind. So musste beispielsweise eine stellvertretende Marktleiterin von einem Thekenchef abwertende Sprüche über sich ergehen lassen. Solche Situationen wurden im Umfeld zwar wahrgenommen, jedoch häufig mit Aussagen wie „Die ändern sich sowieso nicht mehr“ abgetan. Diese Einstellung empfand ich als problematisch, da dadurch respektloses Verhalten eher akzeptiert als hinterfragt wurde.
Auch im Umgang mit der Frau des Gründers hatte ich den Eindruck, dass Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden fehlte. Statt Anerkennung dafür zu zeigen, dass Menschen das Unternehmen vertreten und sich engagieren, wirkte ihr Umgang mit Personen unterhalb ihrer Position häufig distanziert, streng und wenig respektvoll.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird Edeka Nüsken durchschnittlich mit 1.9 von 5 Punkten bewertet. 17 der Bewertenden würden Edeka Nüsken als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf 1 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Kollegenzusammenhalt an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich Edeka Nüsken als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.