2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Dauerhaft angespannte Arbeitsatmosphäre und von hohem Stress geprägt. Ein kollegiales Miteinander ist NICHT vorhanden, das Verhältnis unter den Mitarbeitern ist katastrophal. Man misstraut sich gegenseitig nur, außerdem steht man dort unter ständiger und extremer Beobachtung. Entspanntes arbeiten ist nicht möglich.
Zwischen der öffentlichen Außendarstellung und der internen Realität besteht ein erheblicher Unterschied. Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als moderner, attraktiver und vorbildlicher Betrieb. Die Erfahrungen, die man als Mitarbeiter im Arbeitsalltag macht, vermitteln jedoch ein völlig anderes Bild. Während viel Wert auf Werbung, öffentliche Präsenz und einen positiven Eindruck bei der Kundschaft gelegt wird, scheinen die Zufriedenheit und das Wohlbefinden der eigenen Mitarbeitenden wenig Beachtung zu finden. Die Unzufriedenheit innerhalb der Belegschaft ist sehr groß. Ein gutes Image sollte nicht ausschließlich durch Werbung und eine ansprechende Außendarstellung entstehen, sondern vor allem durch die tatsächlichen Arbeitsbedingungen und den Umgang mit den Menschen, die für das Unternehmen arbeiten. Solange solche Unterschiede bestehen wirkt die positive Selbstdarstellung wenig glaubwürdig.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist unter diesen Bedingungen kaum möglich. Die Dienstplanung wird äußerst ungerecht gehandhabt. Während einige Mitarbeitende ausschließlich Frühschichten erhalten, nie an Wochenenden arbeiten müssen und bei der Urlaubsplanung bevorzugt werden, müssen andere fast ausschließlich Spätschichten und regelmäßige Wochenenddienste übernehmen.
Auch bei kurzfristigen Personalausfällen wird erwartet, dass bestimmte Mitarbeitende an ihren eigentlich freien Tagen einspringen. Dabei entsteht immer das Gefühl, kaum eine Wahl zu haben. Persönliche Bedürfnisse und das Privatleben werden bei der Planung nicht berücksichtigt.
Besonders enttäuschend ist die wahrgenommene Ungleichbehandlung innerhalb des Teams. Während manche Mitarbeitende von deutlich besseren Arbeitsbedingungen profitieren, müssen andere die dadurch entstehende Mehrbelastung auffangen.
Eine faire Verteilung der Arbeitszeiten und mehr Rücksicht auf das Privatleben wären dringend notwendig.
Inwiefern tatsächlich Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten angeboten werden, kann ich nicht beurteilen. Allerdings fehlt es aufgrund der bestehenden Arbeitsbedingungen und des Führungsverhaltens an der Motivation, sich innerhalb dieses Unternehmens langfristig weiterzuentwickeln. Das Arbeitsumfeld vermittelt wenig Perspektive und bietet kaum Anreize, sich dauerhaft an den Betrieb zu binden. Unter den derzeitigen Bedingungen erscheint eine langfristige berufliche Zukunft in diesem Betrieb wenig attraktiv.
Das Gehalt bewegt sich bei vielen Mitarbeitenden lediglich auf Mindestlohnniveau, unabhängig von ihrer Berufserfahrung oder langjährigen Betriebszugehörigkeit. Eine angemessene finanzielle Anerkennung für Erfahrung, Engagement und Loyalität ist nicht erkennbar. Transparente und nachvollziehbare Kriterien für die Gehaltsgestaltung sind nicht erkennbar. Dadurch entsteht der Eindruck, dass persönliche Sympathien bei der Vergütung eine Rolle spielen. Auch bei den zusätzlichen Leistungen sieht es äußerst enttäuschend aus. Weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld werden gezahlt. Mitarbeiterrabatte, Einkaufsgutscheine oder vergleichbare finanzielle Zusatzleistungen gibt es ebenfalls nicht. Der Urlaubsanspruch beschränkt sich auf 24 Tage bei einer Sechstagewoche.
Insgesamt fehlt es sowohl an finanziellen Anreizen als auch an Wertschätzung für die geleistete Arbeit.
Zwar engagiert sich das Unternehmen nach außen für soziale Projekte, allerdings spiegelt sich dieses Engagement im Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden kaum wider. Die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden scheinen keine Rolle zu spielen. Selbst bei gesundheitlichen Beschwerden, entsteht der Eindruck, dass vor allem die Aufrechterhaltung des Betriebs im Vordergrund steht. Anstatt Verständnis und Unterstützung zu erfahren, wird häufig erwartet, dass Betroffene trotz ihrer Beschwerden weiterarbeiten. Personelle Engpässe scheinen dabei wichtiger zu sein als die Belastungsgrenzen der Mitarbeiter. Auch Fairness, Wertschätzung und ein respektvoller Umgang sind nicht gegeben. Besonders enttäuschend ist der Widerspruch zwischen dem sozialen Engagement nach außen und dem tatsächlich erlebten Umgang mit dem Personal. Soziale Verantwortung sollte nicht nur gegenüber Kunden und der Öffentlichkeit gezeigt werden, sondern vor allem auch gegenüber den Menschen, die täglich zum Erfolg des Unternehmens beitragen.
Kollegenzusammenhalt gibt es nicht. Vertrauen und Ehrlichkeit sind nicht gegeben, der eigene Vorteil steht immer im Vordergrund. Es wird gezielt nach Fehlern von anderen gesucht um im selben Atemzug dies bei den Vorgesetzten zu kritisieren um die angesprochene Person ins schlechte Licht zu rücken. Gegenseitiges Beobachten, Lästereien und das Austragen von Konflikten hinter dem Rücken anderer prägen den Arbeitsalltag. Ein offenes und faires Miteinander ist unter diesen Umständen nicht möglich. Statt als Team zusammenzuarbeiten, herrscht überwiegend ein Gegeneinander.
Auch auf die körperliche Belastbarkeit älterer Mitarbeitender wird wenig Rücksicht genommen. Körperlich anstrengende Tätigkeiten, insbesondere das regelmäßige Heben und Tragen schwerer Waren, werden unabhängig vom Alter und Geschlecht erwartet. Eine Berücksichtigung auf individuelle Belastbarkeitsgrenzen gibt es nicht.
Die Führungskräfte sind im Arbeitsalltag auf der Verkaufsfläche kaum präsent und bekommen dadurch viele Probleme und Belastungen der Mitarbeitenden nicht mit. Gleichzeitig wird eine enorme Verantwortung auf das Personal übertragen, ohne dass die notwendige Unterstützung durch die Vorgesetzten gewährleistet ist. Für Anliegen und Beschwerden wird sich nur wenig Zeit genommen. Zwar werden Probleme gelegentlich angehört und Verbesserungen in Aussicht gestellt, tatsächlich folgen darauf jedoch keine erkennbare Veränderungen.
Besonders kritisch ist die Ungleichbehandlung. Während die Anliegen bestimmter Mitarbeitender mehr Beachtung finden, fühlen sich andere übergangen oder nicht ernst genommen. Entscheidungen und der Umgang mit dem Personal wirken häufig von persönlichen Sympathien abhängig, anstatt von einheitlichen und fairen Grundsätzen.
Bei personellen Engpässen wird vom Rest der Mitarbeitenden erwartet, dass der Betrieb uneingeschränkt weiterläuft, unabhängig davon wie stark die Mitarbeiter schon belastet sind. Es fehlt grundsätzlich an Wertschätzung, Gleichberechtigung, Präsenz und Problemlösungen.
Bereits bei grundlegenden Dingen wie der Bereitstellung von Arbeitskleidung kommt es teilweise zu sehr langen Wartezeiten, sodass Mitarbeitende zwischenzeitlich auf ihre private Kleidung zurückgreifen müssen. Auch die Arbeitsumgebung ist wenig angenehm. Die Temperaturen in verschiedenen Arbeitsbereichen werden insbesondere in der kälteren Jahreszeit als unangenehm niedrig empfunden. Ergonomische Arbeitsplätze scheinen ebenfalls keine Priorität zu haben. Die vorhandenen Sitzmöglichkeiten sind stark abgenutzt, unbequem und bieten kaum Sitzkomfort. Besonders kritisch ist aus meiner Sicht der Zustand der Personal- und Sanitärräume. Eine regelmäßige und gründliche Reinigung wird nicht getätigt, wodurch sich diese Bereiche teilweise in einem äußerst unhygienischen und ungepflegten Zustand befinden. Hauptsächlich auf die für Kunden sichtbaren Bereiche wird Wert gelegt wird, während die Räumlichkeiten für Mitarbeitende vernachlässigt werden. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass an der Ausstattung und am Wohlbefinden der Mitarbeitenden an den falschen Stellen gespart wird.
Kommunikation ist eigentlich gar nicht vorhanden. Wichtige Informationen werden nur an vereinzelte Mitarbeiter weiter gegeben, während der Rest im Unklaren ist. Klare und einheitliche Absprachen fehlen vollständig. Hinzu kommt, dass für Mitarbeitende scheinbar unterschiedliche Maßstäbe gelten: Was bei einer Person akzeptiert wird, wird bei einer anderen kritisiert. Informationen erfährt man häufig nur über Umwege. Auch Lästereien und Gespräche hinter dem Rücken anderer gehören sowohl unter Mitarbeitenden als auch auf Führungsebene zum Alltag.
Von Gleichberechtigung kann kaum die Rede sein. Es bestehen erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Arbeitsbelastung, der Dienstplanung und des Umgangs durch die Vorgesetzten.
Während einige Mitarbeitende angenehme Arbeitszeiten erhalten und vergleichsweise wenig Verantwortung übernehmen müssen, werden andere regelmäßig mit einer Vielzahl von Aufgaben gleichzeitig belastet. Auch Spät- und Wochenendschichten werden äußerst ungleich verteilt. Ähnlich verhält es sich beim kurzfristigen Einspringen: Häufig werden immer dieselben Personen herangezogen, während andere davon verschont bleiben.
Besonders auffällig ist die unterschiedliche Behandlung durch die Führungsebene. Die Anliegen bestimmter Mitarbeitender werden sich angehört, während die Beschwerden anderer abgewiesen oder heruntergespielt werden. Persönliche Sympathien haben einen größeren Einfluss auf Entscheidungen. Diese offensichtlichen Unterschiede sorgen zusätzlich für Unzufriedenheit, Misstrauen und Spannungen innerhalb des Teams. Anstatt für ein gerechtes Arbeitsumfeld zu sorgen, wird die ohnehin schwierige Atmosphäre durch die ungleiche Behandlung weiter verschärft.
An Abwechslung mangelt es grundsätzlich nicht, allerdings weniger im positiven Sinne. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung wird häufig erwartet, dass einzelne Mitarbeitende die Aufgaben mehrerer Personen gleichzeitig übernehmen und den laufenden Betrieb nahezu alleine aufrechterhalten. Man ist den gesamten Arbeitstag unter Zeitdruck und ständig damit beschäftigt, die unterschiedlichsten Aufgaben irgendwie zu bewältigen. Es bestimmen Überforderung, Hektik und permanenter Leistungsdruck den Arbeitsalltag. Hinzu kommen die zwischenmenschlichen Spannungen innerhalb des Teams, die die Arbeit zusätzlich erschweren. Langweilig wird es definitiv nicht, allerdings bleibt bei dieser Arbeitsbelastung kaum Raum, die eigentlichen Aufgaben mit Freude oder Motivation auszuführen. Abwechslung sollte nicht mit dauerhafter Überlastung verwechselt werden.
Keine Gleichberechtigung
Schlechter Verdienst
Kein Urlaubs-/ Weihnachtsgeld
Nur 4 Wochen Urlaub
Schlechte Mitarbeiterstimmung
Es müssen alle Mitarbeiter gleich behandelt werden und nicht Freunde bevorzugen mit mehr Urlaub, wunscharbeitszeiten usw. Man sollte ordentlich bezahlt werden, mehr als 4 Wochen Urlaub bekommen
Man kann niemanden vertrauen, die meisten petzen und es werden Unwahrheiten erzählt
Für Freunde vom Chef gut und für den Rest eben nicht
Keine großen Sprünge machbar, da es nur ein alleinstehende Laden ist
Schlechter Stundenlohn im Vergleich zu anderen in der Branche, kein Urlaubs- / Weihnachtsgeld, keine Einkaufsvergünstigungen
So gut wie nicht vorhanden
Fragwürdig
Ok
Schlecht, oben wird was entschieden (ob es Sinn macht oder auch nicht) und die Mitarbeiter setzen es einfach nur noch um ohne es zu hinterfragen (Resignation der Mitarbeiter)
Nein, definitiv nicht! Ein kleiner Teil bekommt mehr Urlaub als die anderen und wahrscheinlich noch ein bisschen mehr