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Rückmeldung zu Arbeitsbedingungen, Führung und Zusammenarbeit

2,8
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider nichts mehr.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aus meiner Sicht bestehen deutliche Defizite im Führungs- und Problemlösungsverhalten der Hausdirektion. In verschiedenen Situationen wirkte sie/er überfordert, sowohl in der Gesprächsführung als auch bei der strukturierten Bearbeitung von Problemen.
Auffällig ist zudem, dass das belastende Verhalten einer kleinen Gruppe von Mitarbeitenden weiterhin toleriert wird, obwohl bekannt ist, dass andere Kolleginnen und Kollegen darunter leiden. Eine konsequente Auseinandersetzung mit dieser Situation sowie das Einleiten geeigneter Maßnahmen sind bislang nicht erkennbar.
Kritisch zu bewerten ist außerdem der Umgang mit Beschwerden über Führungskräfte. Es werden anonyme Beschwerden angenommen, ohne dass den betroffenen Führungskräften die Möglichkeit gegeben wird, sich zu den konkreten Vorwürfen zu positionieren oder diese nachvollziehbar zu bearbeiten. Dies erschwert eine sachliche Klärung und verhindert eine transparente Aufarbeitung von Konflikten.
Insgesamt entsteht der Eindruck eines unzureichend strukturierten und wenig konsequenten Führungsverhaltens.

Verbesserungsvorschläge

Zur Verbesserung des Umgangs mit Beschwerden wird empfohlen, diese grundsätzlich strukturiert und transparent zu bearbeiten. Dazu gehört insbesondere, frühzeitig das Gespräch mit den betroffenen Führungskräften zu suchen und beide Seiten anzuhören, um eine ausgewogene und sachliche Klärung zu ermöglichen.
Zudem sollte der Umgang mit anonymen Beschwerden überprüft werden. Es wird angeregt, anonyme Hinweise nicht weiterzuverfolgen bzw. nur in begründeten Ausnahmefällen zu berücksichtigen. Stattdessen sollte Mitarbeitenden klar kommuniziert werden, dass Beschwerden grundsätzlich offen und unter Nennung des eigenen Namens eingebracht werden, um eine nachvollziehbare Bearbeitung zu gewährleisten.
Ein transparenter und verbindlicher Beschwerdeprozess kann dazu beitragen, Missverständnisse zu reduzieren, Verantwortlichkeiten zu klären und die Grundlage für eine konstruktive Konfliktlösung zu schaffen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre auf den Wohnbereichen wurde durch das Verhalten einer kleinen Gruppe von Mitarbeitenden (ca. vier Personen) nachhaltig belastet. Das Verhalten dieser Gruppe wird von mehreren Kolleginnen und Kollegen als störend und in Teilen als grenzüberschreitend bis hin zu Mobbing wahrgenommen.
Den Vorgesetzten ist bekannt, um welche Personen es sich handelt. Trotz wiederholter Hinweise und Rückmeldungen aus dem Team wurden bislang keine erkennbaren Maßnahmen ergriffen. Das Verhalten der betreffenden Mitarbeitenden bleibt ohne Konsequenzen.
Die ausbleibende Reaktion führt dazu, dass sich die Situation weiter verfestigt und die Arbeitsatmosphäre weiterhin beeinträchtigt wird.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team ist derzeit eingeschränkt und von deutlichen Gruppierungen geprägt. Insbesondere eine kleine Gruppe von etwa vier Mitarbeitenden zeigt einen engen internen Zusammenhalt, tritt jedoch gegenüber anderen Kolleginnen und Kollegen wiederholt abgrenzend und belastend auf.
Dieses Verhalten äußert sich unter anderem darin, dass betroffene Mitarbeitende sich im Arbeitsalltag unter Druck gesetzt fühlen und die Zusammenarbeit als erschwert empfinden. Zudem werden Vorfälle oder Beobachtungen häufig unmittelbar an Vorgesetzte weitergegeben, ohne dass zuvor eine direkte Klärung im Team gesucht wird. Dieses Vorgehen wird bislang toleriert.
Insgesamt entsteht dadurch der Eindruck, dass Pflegekräfte teilweise gegeneinander statt miteinander arbeiten. Dies wirkt sich negativ auf die Teamdynamik und die Qualität der Zusammenarbeit aus.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeitende, die für pflegerische Tätigkeiten mehr Zeit benötigen oder digitale Arbeitsprozesse am PC nicht in derselben Geschwindigkeit wie jüngere Kolleginnen und Kollegen umsetzen können, waren wiederholt Ziel von Lästereien und spöttischen Bemerkungen.
Dieses Verhalten ging überwiegend von einer kleinen Gruppe innerhalb des Teams aus. Die Situation wurde den Vorgesetzten mehrfach zur Kenntnis gebracht. Dennoch blieben erkennbare Konsequenzen bislang aus, sodass das Verhalten weiterhin toleriert wurde.
Die geschilderten Umstände wirkten sich negativ auf das Arbeitsklima sowie auf das subjektive Sicherheitsempfinden der betroffenen Mitarbeitenden aus.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten des Vorgesetzten in der geschilderten Situation wirkte insgesamt unprofessionell und wenig zielführend. Insbesondere fiel eine unstrukturierte und unklare Gesprächsführung auf, die den Eindruck von Unsicherheit und fehlender Handlungsfähigkeit vermittelte.
Der/dieVorgesetzte ließ dem Mitarbeiter weitgehend unkommentiert Raum für seine Darstellung, ohne kritische Rückfragen zu stellen oder eine klare Position einzunehmen. Gleichzeitig wurde die betroffene Führungskraft nicht ausreichend unterstützt, sondern indirekt exponiert, ohne dass eine ausgewogene Betrachtung der Situation stattfand.
Auffällig war zudem, dass überwiegend die Sichtweise des Mitarbeiters berücksichtigt wurde, während die Perspektive der Führungskraft kaum Beachtung fand. Problematisches Verhalten seitens des Mitarbeiters, das als grenzüberschreitend bzw. als Mobbing wahrgenommen werden konnte, wurde nicht thematisiert oder eingeordnet.
Darüber hinaus gelang es dem Vorgesetzten nicht, konkrete Probleme klar zu benennen oder strukturiert zu bearbeiten. Zwar wurde auf bestehende Beschwerden hingewiesen, jedoch ohne diese zu spezifizieren oder transparent zu machen, von wem sie geäußert wurden. Dadurch

Kommunikation

Die interne Kommunikation erwies sich wiederholt als unzureichend. Relevante Informationen wurden vom Vorgesetzten nicht durchgängig und zeitnah an die übergeordnete Führungsebene weitergegeben, was die Arbeitsabläufe spürbar erschwerte.
In der Praxis führte dies dazu, dass erforderliche Informationen häufig erst auf mehrfaches Nachfragen zur Verfügung standen. Dadurch kam es zu Verzögerungen, erhöhtem Abstimmungsaufwand und Unsicherheiten in der Aufgabenbearbeitung.
Insgesamt bestand ein Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Transparenz, Verlässlichkeit und Vollständigkeit der Kommunikationsprozesse.


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