Ihr Unternehmen?

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EISELE 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nach mittlerweile mehreren Jahren, ziehe ich aus diesen Erfahrungen mein persönliches Fazit.

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei EISELE GmbH in Waiblingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Freiheit im Arbeitsalltag, Urlaubsgeld & Weihnachtsgeld

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bei einzelnen Mitarbeitern entsteht der Eindruck, dass abseits der übrigen Belegschaft und teilweise hinter verschlossenen Türen individuelle Absprachen getroffen werden. Insbesondere persönliche Aufmerksamkeiten gegenüber Vorgesetzten lassen dabei aus meiner Sicht Fragen hinsichtlich einer transparenten und gleichberechtigten Behandlung aller Mitarbeiter aufkommen.

Als besonders auffällig wird von Mitarbeitern die Situation eines Kollegen wahrgenommen, der seit nahezu einem Jahr regelmäßig in einer sogenannten „Mittelschicht“ eingesetzt wird, ohne dass für die übrige Belegschaft klar ersichtlich ist, welche verbindlichen Arbeitszeiten hierbei zugrunde gelegt werden. Nach eigener Aussage erhält dieser Mitarbeiter weiterhin eine Spätschichtzulage, obwohl er nachweißlich keine reguläre Spätschicht leistet. Gleichzeitig wird von ihm angeführt, dass ihm aufgrund seines Alters eine regelmäßige Spätschicht nicht mehr möglich sei. Im Zusammenhang mit Nachtschichten entsteht jedoch ein anderes Bild, da er sich nach eigener Aussage für diese Einsätze ausdrücklich zur Verfügung stellt. Diese unterschiedliche Handhabung wird von anderen Mitarbeitern als schwer nachvollziehbar und als nicht gleichberechtigt empfunden.

Darüber hinaus wird das Verhalten einzelner Kollegen gegenüber anderen Mitarbeitern zunehmend als belastend wahrgenommen. Insbesondere im Zusammenhang mit den Raucherpausen entsteht der Eindruck, dass Kollegen beobachtet, kritisiert oder gegenüber anderen in ein negatives Licht gerückt werden. Dies trägt zu einem angespannten Arbeitsklima bei und beeinträchtigt aus meiner Sicht das gegenseitige Vertrauen innerhalb der Belegschaft.

Ebenfalls kritisch wird von einigen Mitarbeitern wahrgenommen, dass bestimmte Kollegen regelmäßig selbst zubereitete Speisen oder andere persönliche Aufmerksamkeiten für Vorgesetzte mitbringen. In Verbindung mit den zuvor genannten individuellen Absprachen kann dadurch der Eindruck einer besonderen persönlichen Nähe entstehen, die bei anderen Mitarbeitern Zweifel an der Gleichbehandlung hervorruft.

Auch die Veränderung im Auftreten eines Mitarbeiters nach seinem Wechsel in die Disposition wird innerhalb der Belegschaft teilweise kritisch wahrgenommen. Seit er diese Funktion innehat und ein Diensttelefon sichtbar mit sich führt, wird sein Auftreten von einigen Kollegen als zunehmend überheblich und distanziert empfunden. Nach meiner Wahrnehmung verbringt er einen erheblichen Teil seiner Zeit mit Gesprächen, unter anderem am Kaffeeautomaten, während gleichzeitig der Eindruck entsteht, dass er gegenüber Kollegen wiederholt eine herabsetzende oder schikanierende Haltung einnimmt – insbesondere in Situationen, in denen keine weiteren Mitarbeiter anwesend sind.

Insgesamt entsteht dadurch bei Teilen der Belegschaft der Eindruck, dass persönliche Nähe, individuelle Absprachen und gegenseitige Vorteile teilweise einen größeren Stellenwert einnehmen als Transparenz, Gleichbehandlung und ein respektvoller Umgang miteinander. Dies wirkt sich aus meiner Sicht zunehmend negativ auf das Vertrauen, die Motivation und das Betriebsklima aus.

Verbesserungsvorschläge

Wenn einem Mitarbeiter eine Spätschichtzulage gewährt wird, obwohl dieser nachweislich keine Spätschicht leistet, stellt sich aus Sicht der übrigen Belegschaft die berechtigte Frage nach einer einheitlichen und transparenten Regelung. Aus Gründen der Gleichbehandlung und Fairness sollte eine solche Vergünstigung grundsätzlich allen Mitarbeitern unter vergleichbaren Voraussetzungen gleichermaßen zugänglich sein.

Arbeitsatmosphäre

Durch das wiederholt hinterlistige und illoyale Verhalten einzelner Kollegen nimmt die Situation mittlerweile Ausmaße an, die meines Erachtens bereits an Mobbing grenzen. Es werden gezielt Fotos angefertigt und entsprechende Beobachtungen unmittelbar an den Vorgesetzten und die gesamte Produktion weitergegeben, insbesondere sobald der Kollege zum Rauchen geht. Dieses Verhalten empfinde ich als gezielte Bloßstellung und als erheblichen Eingriff in unsere persönliche und berufliche Integrität.

Aus unserer Wahrnehmung entsteht wiederholt der Eindruck, dass Mitarbeiter aufgrund einer besonders ausgeprägten persönlichen Nähe zu ihren Vorgesetzten bevorzugt behandelt werden. Dies zeigt sich unter anderem durch private Einladungen, Übernachtungsmöglichkeiten sowie durch das regelmäßige Mitbringen von selbst zubereiteten Speisen für Vorgesetzte – teilweise verbunden mit der Bemerkung „Gruß von meiner Frau“.

Besonders kritisch erscheint in diesem Zusammenhang die Wahrnehmung, dass ein solcher Mitarbeiter nach eigener Aussage offenbar von einer Spätschichtzulage profitiert, obwohl keine reguläre Spätschicht leistet.

Image

Das öffentliche Erscheinungsbild des Unternehmens scheint sich nach der überstandenen Insolvenz wieder deutlich positiv zu entwickeln. Insbesondere durch die aktuelle Berichterstattung in den Medien und entsprechende Zeitungsartikel wird nach außen zunehmend ein stabiles, zukunftsorientiertes und wirtschaftlich positives Bild vermittelt. Diese Entwicklung trägt aus meiner Sicht dazu bei, das Vertrauen in das Unternehmen sowohl innerhalb der Belegschaft als auch in der öffentlichen Wahrnehmung wieder zu stärken.

Work-Life-Balance

Besonders positiv hervorzuheben ist die große Eigenständigkeit und persönliche Freiheit, die einem im Arbeitsalltag gewährt wird.

Gehalt/Benefits

Seit mittlerweile nahezu sechs Monaten wird in der Produktion regelmäßig auch samstags gearbeitet, was die anhaltend hohe Auslastung und die gute Auftragslage des Unternehmens deutlich widerspiegelt. In der Mitarbeiter-App werden zudem regelmäßig die positiven Entwicklungen und Perspektiven des Unternehmens hervorgehoben.

Umso weniger nachvollziehbar erscheint es aus Mitarbeitersicht, dass seit mittlerweile rund zwei Jahren keine Gehaltsanpassung erfolgt ist. Insbesondere vor dem Hintergrund der guten Auftragslage und der zusätzlichen Arbeitsbelastung durch die regelmäßigen Samstagsarbeit wird dies von vielen Mitarbeitern als wenig wertschätzend und entsprechend unmotivierend wahrgenommen. Eine angemessene Beteiligung der Belegschaft an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens könnte aus meiner Sicht einen wesentlichen Beitrag zur Motivation, Zufriedenheit und langfristigen Bindung der Mitarbeiter leisten.

Kollegenzusammenhalt

Es bestehen lediglich vereinzelt kleinere Gruppierungen innerhalb des Kollegenkreises. Insgesamt vermittelt die Situation jedoch den Eindruck, dass gegenseitiges Vertrauen nicht gegeben ist. Insbesondere gegenüber jenen Kollegen fällt es schwer, Vertrauen aufzubauen, die wiederholt die besondere Nähe zum Vorgesetzten suchen und diese Beziehung durch persönliche Aufmerksamkeiten, wie beispielsweise Private Einladungen mit Übernachtung, und selbstgebackenen Kuchen von zuhause aufrechterhalten.

Ein solches Verhalten erweckt den Eindruck einer auffälligen persönlichen Nähe und lässt Zweifel an einer unvoreingenommenen und kollegialen Zusammenarbeit aufkommen.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten in der Produktion zeichnen sich durch eine ausgesprochen hohe Fachkompetenz sowie durch menschlich sehr positiven Umgang mit Ihren Mitarbeitern aus. Ihre fachliche Erfahrung und Ihre kommunikative Art tragen wesentlich zu einem angenehmen und konstruktiven Arbeitsumfeld bei.

Beim Vorgesetzten aus dem zweiten Stock wird der Umgang mit den Mitarbeitern hingegen teilweise als stark von der jeweiligen Tagesform abhängig wahrgenommen. In bestimmten Situationen kann seine Kommunikation gegenüber den Mitarbeitern als herablassend empfunden werden. Aussagen wie „Ihr bekommt es nicht hin“ wirken dabei wenig motivierend und können bei den betroffenen Mitarbeitern den Eindruck mangelnder Wertschätzung hervorrufen.

Arbeitsbedingungen

Ist in Ordnung

Gleichberechtigung

Die Gleichbehandlung innerhalb des Arbeitsumfeldes gestaltet sich aus unserer Wahrnehmung heraus teilweise schwierig. Es entsteht wiederholt der Eindruck, dass insbesondere diejenigen Mitarbeiter bevorzugt behandelt werden, die sich durch eine ausgeprägte Nähe zu den Vorgesetzten hervorzuheben versuchen.

Dabei fällt auf, dass vereinzelt Kollegen ihre Mitstreiter nicht unmittelbar, sondern eher hinter deren Rücken in ein negatives Licht rücken oder entsprechende Vorkommnisse an Vorgesetzte weitertragen. Ein solches Verhalten kann den Eindruck erwecken, dass Loyalität gegenüber den Vorgesetzten höher bewertet wird als ein vertrauensvoller, solidarischer und respektvoller Umgang unter Kollegen. Dies wirkt sich aus meiner Sicht nachteilig auf das Empfinden von Gleichbehandlung und auf das kollegiale Miteinander aus.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.