Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv in Erinnerung geblieben ist mir vor allem der Zusammenhalt unter den Auszubildenden. Die Stimmung untereinander war gut, und es gab durchaus nette Kollegen und auch den einen oder anderen Vorgesetzten, den ich positiv in Erinnerung behalten habe. Das hat die Ausbildungszeit zumindest etwas angenehmer gemacht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe damals meine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in diesem Unternehmen absolviert und denke leider nicht besonders gerne an diese Zeit zurück.
Ein großer Teil meiner Ausbildung spielte sich in der Warenausgabe ab. Dabei hatte ich häufig das Gefühl, weniger als Auszubildender wahrgenommen zu werden, sondern vielmehr als günstige Arbeitskraft im Lager. Die eigentliche kaufmännische Ausbildung kam aus meiner Sicht dadurch viel zu kurz.
Auch das Betriebsklima empfand ich als schwierig. Der Umgangston war teilweise sehr rau, und gerade gegenüber jüngeren Mitarbeitern fehlte es meiner Meinung nach häufig an Geduld und Empathie. Besonders in der Warenausgabe habe ich die Führung und den Umgang miteinander als wenig angenehm erlebt.
Auch bei einigen langjährigen Mitarbeitern hatte ich nicht unbedingt den Eindruck, dass sie besonders zufrieden mit ihrer Arbeit waren. Das hat sich meiner Wahrnehmung nach auch auf die allgemeine Stimmung ausgewirkt.
Natürlich gab es Ausnahmen, und nicht alle Kollegen oder Vorgesetzten waren so. Insgesamt war ich aber froh, als meine Zeit in diesem Unternehmen vorbei war.
Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen würde ich eine Ausbildung dort eher nicht empfehlen. Allerdings liegt meine Ausbildungszeit inzwischen einige Jahre zurück, und ich hoffe, dass sich die Bedingungen und der Umgang mit Auszubildenden mittlerweile verbessert haben.
Verbesserungsvorschläge
Auszubildende sollten wirklich ausgebildet und nicht überwiegend als günstige Arbeitskräfte eingesetzt werden. Dazu gehört, dass man verschiedene Abteilungen kennenlernt, fachlich gefördert wird und einen respektvollen Umgang miteinander pflegt. Gerade jungen Menschen gegenüber würde ich mir mehr Geduld, Empathie und Wertschätzung wünschen.
Arbeitsatmosphäre
Die allgemeine Stimmung empfand ich damals häufig als angespannt und wenig herzlich. Auch bei einigen älteren und langjährigen Mitarbeitern hatte ich nicht unbedingt den Eindruck, dass sie besonders glücklich dort waren. Zum Glück war der Zusammenhalt unter den Azubis gut, und es gab auch einige wirklich nette Kollegen.
Karrierechancen
Kann ich rückblickend nur schwer beurteilen, da ich das Unternehmen nach meiner Ausbildung verlassen habe. Für mich persönlich war jedenfalls schnell klar, dass ich meine berufliche Zukunft lieber woanders gestalten möchte.
Ausbildungsvergütung
War für die damaligen Verhältnisse in Ordnung.
Die Ausbilder
Es gab durchaus einzelne Vorgesetzte, die ich positiv in Erinnerung habe. Gerade in der Warenausgabe habe ich allerdings wenig von einer richtigen Ausbildung gespürt. Häufig hatte ich eher das Gefühl, als zusätzliche Arbeitskraft eingesetzt zu werden, statt wirklich etwas beigebracht zu bekommen.
Spaßfaktor
Der Spaß hielt sich leider in Grenzen. Positiv war vor allem der gute Zusammenhalt unter den Auszubildenden. Ohne die anderen Azubis und einige nette Kollegen wäre die Ausbildungszeit deutlich unangenehmer gewesen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Für eine kaufmännische Ausbildung aus meiner Sicht ziemlich enttäuschend. Ich habe einen Großteil meiner Zeit in der Warenausgabe verbracht und dort überwiegend Lagertätigkeiten übernommen. Die eigentlichen kaufmännischen Inhalte kamen für meinen Geschmack viel zu kurz.
Variation
Von einer abwechslungsreichen Ausbildung konnte zumindest bei mir kaum die Rede sein. Viele Tätigkeiten wiederholten sich, und gerade die lange Zeit in der Warenausgabe fand ich für eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann nicht besonders sinnvoll.
Respekt
Der Umgangston war teilweise ziemlich rau. Gerade gegenüber jüngeren Mitarbeitern und Auszubildenden hätte ich mir mehr Geduld, Respekt und Empathie gewünscht. Es gab aber auch Kollegen, bei denen das anders war.