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Container 
GmbH
Bewertung

Leistung wird zur Selbstverständlichkeit Druck statt Wertschätzung

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei ELA Container GmbH in Haren gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Sozialleistungen und Zusatzangebote wie die betriebliche Krankenversicherung sind wirklich gut und heben sich positiv ab. Gute Arbeitskleidung. Wirkt am Ende eines Arbeitstages aber wie eine Beruhigung Pille, um über die strukturellen Defizite und die schlechte Führungskultur hinwegzutäuschen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

1.Dass Verantwortung auf mich abgeladen wird, ohne dass man mir die nötige Rückendeckung, Mittel oder offizielle Autorität gibt.

2. Anschreien und Willkür erzwungen werden sollen, anstatt durch gute Prozesse und menschlichen Respekt.

3. Die Erkenntnis, dass meine Leistung nicht zu Wertschätzung oder Aufstieg führt, sondern dazu, dass man mich genau da festhält, wo ich bin.

Verbesserungsvorschläge

Wenn in Jahresgesprächen Feedback und Ideen gesammelt werden, müssen diesen Taten folgen. Sonst verkommen sie zu reinem Papierkram. Gute Leistung wird mit noch mehr Arbeit und Verantwortung bestraft, ohne dass sich dies in der Vergütung oder Aufstiegschancen widerspiegelt. Potenzial wird nicht entwickelt, sondern verschwendet, was langfristig zu Arbeit Dienst nach Vorschrift führt. Das sollte sich ändern.

Arbeitsatmosphäre

Vorgesetzte agieren teilweise cholerisch. Bei Problemen wird nicht nach Ursachen in den Prozessen gesucht, sondern nach Sündenböcken. Dies führt zu einer dauerhaften Anspannung, Angst vor Fehlern und einem entsprechend hohen Krankenstand.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist von Chaos und Kurzfristigkeit geprägt. Wichtige Informationen etwa zu Überstunden, Schichtänderungen oder Ausfällen erfährt man meist nur zufällig über Mundpropaganda oder viel zu spät. Es gibt kaum verlässliche Vorgaben oder gepflegte Informationsmedien Aushänge an den Brettern sind oft monatealt und veraltet. Vorgesetzte verabschieden sich teilweise unangekündigt aus der Schicht, ohne eine klare Übergabe zu machen oder Ansprechpartner zu benennen.

Kollegenzusammenhalt

Vereinzelt gibt es sehr erfahrene und hilfsbereite Kollegen, auf deren Rat man zählen kann. Allerdings führen hohe Krankenstände dazu, dass man die Arbeitslast oft alleine tragen muss. Die meisten achten nur auf sich.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance leidet stark unter den strukturellen Problemen des Unternehmens. Nach dem Urlaub gibt es meist keine funktionierenden Vertretungen, sodass man die entstandene Arbeit im Nachgang alleine auffangen muss. Zudem hängt die Genehmigung von Urlaub oder kurzen Terminabwesenheiten stark von der persönlichen Laune der Vorgesetzten ab. Positive Punkte: Samstagsarbeit wird meist rechtzeitig angekündigt und in der privaten Freizeit wird man nicht kontaktiert. Dennoch nimmt man durch den permanenten Druck auf der Arbeit den mentalen Stress oft mit nach Hause.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist der mit Abstand schwächste Punkt im Unternehmen. Führung definiert sich hier primär über das Weiterreichen von Druck von ganz oben nach unten. Es herrscht ein Führungsstil, der stellenweise von Cholerik, Unberechenbarkeit und Respektlosigkeit (auch gegenüber älteren Mitarbeitern) geprägt ist. Konstruktive Kritik wird nicht angenommen und bei Problemen wird nach Sündenböcken gesucht, anstatt Prozesse zu verbessern. Verlässliche und engagierte Mitarbeiter werden nicht gefördert, sondern ausgenutzt: Gute Leistung wird als Selbstverständlichkeit hinhingenommen und führt lediglich zu noch mehr Verantwortung ohne entsprechende Gegenleistung oder Wertschätzung.


Interessante Aufgaben

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Benefits

Image

Karriere/Weiterbildung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.