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ELA 
Container 
GmbH
Bewertung

Nicht alles Gold was glänzt

3,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ELA Container GmbH in Haren gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gleitzeit, Betriebsrestaurant, Umgang mit (gleichgestellten) Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Auf diversen Kanälen wird sich als toller, fortschrittlicher Arbeitgeber inszeniert. Hinter den Kulissen zeigt sich jedoch, dass dies nicht immer der Fall ist. Ein Fehlender Betriebsrat sowie oft fragwürdige Entscheidungen der Weißen-Turnschuh-Fraktion machen das Leben trotz hohen Engagements vieler Mitarbeiter nicht immer einfach.

Verbesserungsvorschläge

Vetternwirtschaft der mittleren Führungsebene eindämmen.
Gründung eines Betriebsrats zulassen.
Für mehr Transparenz beim Gehalt sorgen.
Umgang mit Überstunden überarbeiten.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre in meiner Abteilung ist grundsätzlich in Ordnung.

Image

ELA hat im Emsland und darüber hinaus einen exzellenten Ruf.

Work-Life-Balance

Durch flexible Arbeitszeitenmodelle und minutengenaue Zeiterfassung angenehm gestaltbar. Home-Office von bis zu 3 Tagen pro Woche wird angeboten, ist jedoch sehr schwierig umzusetzen, da es absolut nicht gern gesehen wird. Meistens wird nur 1 Tag gewährt, aber auch nur, wenn ein triftiger Grund genannt werden kann. Oft fallen schon bei 2 Tagen Home-Office pro Woche unangebrachte Kommentare von Vorgesetzten.
Die Überstundenregelung ist ziemlich unflexibel. Das Überstundenkonto darf bis +16 Stunden gefüllt sein, jede Minute darüber wird am Monatsende ersatzlos gestrichen. Zudem dürfen nur maximal 4 Stunden pro Tag als Zeitausgleich genommen werden.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen werden angeboten und sind gern gesehen. Jedoch wird schnell klar, dass die Aufstiegsmöglichkeiten ohne Studienabschluss (zumindest im kaufmännischen Bereich) stark begrenzt sind. Selbst in Fragen bezüglich der Stellenbesetzung wird lieber ein frisch studierter Absolvent ohne Berufs- und Betriebserfahrung neu eingestellt, anstatt einen langjährigen, erfahrenen Mitarbeitet ohne Studium zu befördern.

Gehalt/Benefits

Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, betriebliche Altersvorsorge etc. sind vorhanden. Jedoch zahlt ELA im Vergleich zur Konkurrenz nicht sonderlich gut. Lohnerhöhungen abseits der jährlichen Anpassung an die Inflation müssen teils mühevoll "erkämpft" werden. Frauen verdienen oft deutlich weniger als Männer, trotz gleicher oder sogar höherer Qualifikationen. Zudem gibt es nahezu keine Transparenz aufgrund eines fehlenden Tarifvertrags.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird größtenteils papierlos gearbeitet. Dennoch könnte man an bestimmten Punkten, wie z.B. der Mülltrennung, weiter arbeiten.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen auf gleicher Hierarchieebene halten spürbar zusammen. Manchmal erweckt dennoch der Eindruck, dass die Führungsebene andere Ziele verfolgt als eigentlich angedacht.

Umgang mit älteren Kollegen

Mir ist in meiner Zeit bei ELA kein Vorfall bekannt geworden, wo Kollegen aufgrund ihres Alters falsch behandelt wurden.

Vorgesetztenverhalten

In der mittleren Führungsebene herrscht eine nicht zu leugnende Vetternwirtschaft. Oft werden Einstellungen von Abteilungsleitern nicht nachvollziehbar getroffen und sind auf persönliche, auch private, Kontakte zum Personalleiter zurückzuführen (unter Kollegen gern "White-Shoe-Gang" genannt, da die Vettern dieser Führungsgruppe an den weißen Sneakern zu erkennen sind). Dementsprechend kommt es vor, dass Abteilungsleiter weniger Kenntnisse vom Aufgabenbereich der CFU haben, als die Angestellten. Kritik am Führungspersonal ist nicht gern gesehen und ist gelegentlich mit pampigen Reaktionen ebendieser verbunden.

Arbeitsbedingungen

Dort spielt ELA ganz vorne mit: Höhenverstellbare Tische, Hund im Büro, Gleitzeitmodelle sowie ein Betriebsrestaurant, was gutes Essen für einen sehr guten Preis anbietet.

Kommunikation

Das Nachrichtenportal im Intranet des Unternehmens ist sehr gut, jedoch ist auch der Flurfunk innerhalb der Abteilung sowie abteilungsübergreifend sehr ausgeprägt. Kommunikation mit Vorgesetzten sind oft zäh und schwierig, oft werden Steine in den Weg gelegt. Lästereien sind zudem üblich.

Gleichberechtigung

Frauen verdienen spürbar weniger als Männer. Auch höher gestellte Positionen sind größtenteils mit Männern besetzt.

Interessante Aufgaben

Da das Unternehmen zu schnell zu groß geworden ist, sind viele Aufgaben oft nicht klar zugeteilt. Es fehlt hier an eindeutigen Definitionen, Strukturen und Prozessen. Seit dem starken Wachstum des Unternehmens sind die Aufgaben bei Weitem nicht mehr so abwechslungsreich wie vorher, da vieles zu "verkopft" geworden ist. Die Einbringung persönlicher Interessen und Fähigkeiten wird teils sogar verwehrt, da es "nicht im eigenen Zuständigkeitsbereich" liegt und sich deshalb andere CFUs kümmern sollen.

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.