4 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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4 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Chef führt eine Abteilung, in der alle Leute Deutsch sprechen, obwohl der Chef selbst gar kein Deutsch sprechen kann.
Am Anfang möchte der Chef erst 30 Minuten auf Englisch das Interview durchführen, dann geht er zur andere Meeting, ich soll mit der HR auf Deutsch nächste 30 Minuten reden. Ich finde das ist komisch. Der Chef hat in Deutschland Bachelor und Master studiert, so lange Jahre in Deutschland gearbeitet, dann er kann gar kein Deutsch. In Deutschland spricht man Deutsch.
Dann der Chef meint, dass ich allein in der Abteilung sein würde. Weil keine zweite Mensch diese Arbeit mitmachen kann. Und niemand mir helfen kann, obwohl ganz Abteilung 30 Leute gibt. Ich habe gesagt, das kein Problem, weil ich auch selbst lernen und arbeiten kann. Dann er meint, dass ich aus irgend was Grund nicht selbst arbeiten kann, und jemand mir helfen muss, nur weil ich ein Junior bin. Obwohl der Chef selbst von Junior angefangen hat.
Das Interview war mir super unangenehm, ich finde das ist auch nicht gut.
Grundsätzlich gilt: Wer Bewerbende wertschätzt, versendet keine standardisierte 08/15-Absage ohne Feedback. Stattdessen sollte eine Absage, auch wenn sie knapp gehalten ist, zumindest eine kurze Erläuterung enthalten. Stichpunktartige Rückmeldungen wie „Wir suchen eine Person mit Schwerpunkt auf...“ oder „Ihre Gehaltsvorstellungen liegen außerhalb unseres Budgets“ sind vollkommen ausreichend – und lassen sich problemlos als rechtssicherer Textbaustein hinterlegen.
Weitere Hinweise für einen respektvollen Bewerbungsprozess:
- Keine no-reply-Adressen verwenden. Wer Rückfragen technisch unmöglich macht, signalisiert Desinteresse.
- Absagen sollten nicht anonymisiert erfolgen. Wenn kein Ansprechpartner genannt wird: Wovor genau versteckt man sich?
Ebenso kritisch: Sich erst nach mehreren Monaten zurückzumelden, wirkt unprofessionell. Selbst erfahrene Bewerberinnen und Bewerber, die sich den wahren Grund denken können (Stichwort: Pay bananas, get monkeys.), fühlen sich dadurch nicht ernst genommen.
Vor allem wenn die Stelle wieder und wieder ausgeschrieben wird. ;)
Fazit: Wer als Arbeitgeber seine Mitarbeitenden wirklich wertschätzt, sollte auch im Bewerbungsprozess entsprechend handeln. Alles andere ist entweder ein Zeichen mangelnder Professionalität – oder schlicht bezeichnend.
Schließt den Bewerbungsprozess ab
Wenn man schon konkret über das Eintrittsdatum spricht und dann einfach nie wieder etwas hört, und das nach einem Telefonat, in dem Rückmeldung am Abend angekündigt wurde, dann ist das... einfach unglaublich.