Früher top – heute toxisch. Wer politisches Spiel mag, wird hier glücklich.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Im Grunde sehr gute und großzügige Benefits.
Bürohunde erlaubt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe Punkte oben.
Wer mit Intransparenz, ungleicher Behandlung und politischen Spielchen klarkommt, kann hier durchaus Karriere machen . Wer ein faires, wertschätzendes Umfeld sucht, wird schnell frustriert sein.
Und an HR:
Bitte spart euch die Standard-Floskel „Wie schade, dass du unzufrieden bist. Lass uns doch in einem persönlichen Gespräch darüber reden.“ Ihr kennt diese Probleme längst und wisst wie der Hase läuft. Versucht endlich was an dieser Situation zu ändern - sofern euch die Belange des Fußvolkes überhaupt noch interessieren.
Verbesserungsvorschläge
– Ehrliche, faire Führung ohne Machtspiele
– Frauenförderung nicht nur als Schlagwort
– Transparente Kommunikation auf allen Ebenen
– Gleiche Regeln und Anerkennung für alle
– Arbeitsklima aktiv verbessern, statt Symptome zu ignorieren
Arbeitsatmosphäre
Früher herrschte echter Teamgeist – heute dominiert Misstrauen. „Jeder gegen jeden“ ist leider Realität. Einige Kollegen versuchen, sich bei der Geschäftsführung ins rechte Licht zu rücken, indem sie andere schlechtmachen oder gezielt Unwahrheiten streuen. Das Klima ist unter anderem dadurch stark vergiftet. Durch den Weggang mancher Kollegen herrscht Unsicherheit, wer wohl der nächste ist.
Image
Das war mal besser, vor allem als die Stimmung der Belegschaft noch besser war und dies auch mehr nach außen gezeigt und gelebt wurde.
Work-Life-Balance
Sehr abhängig von Abteilung und Vorgesetztem. Einige arbeiten sich kaputt, andere haben’s sich bequem gemacht. Mit Teams auf dem Handy ist man bequem ständig auf grün und verfügbar. Ob man in dieser Zeit arbeitet oder nicht, interessiert kaum und wird auch nicht kontrolliert.
Karriere/Weiterbildung
Die Position, auf der man einsteigt, bleibt. Interne Entwicklungsperspektiven sind kaum sichtbar. Weiterbildung ist hier nicht vorhanden. Das muss auf eigenen Kosten übernommen werden.
Gehalt/Benefits
Eher unterer Durchschnitt. Man ist eben nicht in München, sondern nur im Dunstkreis.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt viele tolle Benefits, da geht Elatec über sich hinaus. Einen Stern Abzug für fehlendes Umweltbewusstsein (noch nicht mal Mülltrennung gibt es)
Kollegenzusammenhalt
Es gibt wirklich tolle Menschen hier, aber viele kämpfen nur noch für sich. Offener Austausch? Kaum noch möglich. Wer nicht mitspielt, wird schnell isoliert.
Umgang mit älteren Kollegen
Neutral. Kein aktiver Nachteil beobachtet, aber auch keine besondere Wertschätzung.
Vorgesetztenverhalten
Die „Open Door Policy“ wird zwar gern betont, gilt aber nur für bestimmte Personen. Entscheidungen wirken oft undurchsichtig. Wer heute noch im guten Licht steht, kann morgen plötzlich in Ungnade fallen – ohne nachvollziehbaren Grund. Man wird nicht direkt rausgekickt, aber die Stimmung kippt spürbar. Wann und warum sich das Blatt wendet, weiß man nie – nur dass es sich wendet, scheint sicher.
Je nach Team kann man wirklich Glück haben, aber einige Abteilungen können einem schon richtig leid tun.
Arbeitsbedingungen
„Flexible Arbeitszeit“ heißt hier: keine Zeiterfassung. Wer viel arbeitet, bekommt aber deswegen keine Anerkennung – Plusstundenabbau hängt vom Goodwill des Vorgesetzten ab. Andere nutzen Homeoffice eher als Rückzugsort und sind persönlich kaum greifbar.
Kommunikation
Der Flurfunk funktioniert zweifelsohne. Im Großen und Ganzen ist die Kommunikation aber intransparent. Abteilungen werden ausgetauscht, ohne Begründung. Infos laufen über stille Kanäle – wer dazugehört, erfährt mehr. Alle anderen tappen im Dunkeln.
Gleichberechtigung
Frauen stehen klar schlechter da – im direkten Führungsgremium ist keine weibliche Person vertreten. Es gibt zwar wenige weibliche Führungskräfte, aber die spielen in einer unteren Liga.
Interessante Aufgaben
In vielen Dingen hat man freie Hand und kann vieles selbst oder zumindest mitentscheiden. Aber auch das ist von Team zu Team unterschiedlich.

