Hinter der glänzenden Fassade bröckelt’s
Arbeitsatmosphäre
Der erste Eindruck war wirklich positiv: offener Bewerbungsprozess, freundliche Gespräche, viel Wertschätzung. Nach dem Start kommt jedoch schnell Ernüchterung: Zwischen Kolleg:innen herrscht häufig Missgunst, Neid und ein spürbares Gegeneinander. Das macht die tägliche Arbeit oft anstrengender, als sie sein müsste.
Image
Nach außen versucht man, modern und international zu wirken, aber intern passt das Bild nicht ganz. Seit der Übernahme durch Allegion verliert Elatec zunehmend ihren eigenen Charakter und wird immer austauschbarer.
Work-Life-Balance
Im Großen und Ganzen in Ordnung, aber das hängt stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Manche erwarten permanente Erreichbarkeit, andere lassen mehr Freiraum.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es eigentlich gar keine und Karrierechancen sind klar ungleich verteilt. Wer laut und präsent ist (meist Männer im Sales), wird gesehen, wer still gute Arbeit leistet, eher übersehen.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist branchenüblich, aber kein echter Vorteil.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das muss man klar sagen: Die Benefits sind wirklich stark! Flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten, Gesundheitsbudget, Zuschüsse und Altersvorsorge. Hier kann sich Elatec absolut sehen lassen. Schade nur, dass die tolle Ausstattung und die Zusatzleistungen nicht überall von einer entsprechend wertschätzenden Kultur begleitet werden. Umweltbewusstsein nicht oder kaum vorhanden
Kollegenzusammenhalt
Es gibt einige wirklich tolle Menschen im Unternehmen, aber insgesamt ist das Klima von Konkurrenz und Revierdenken geprägt. Teamgeist hängt stark davon ab, in welcher Abteilung man landet.
Umgang mit älteren Kollegen
Ok
Vorgesetztenverhalten
Teilweise sehr selbstbezogen, vor allem in der oberen Führungsebene. Entscheidungen wirken oft von persönlichen Egos geprägt, weniger von fachlicher Kompetenz oder Teamorientierung.
Arbeitsbedingungen
Viel Großraumbüros, oft die Schreibtische zusammengepfercht und es ist laut
Kommunikation
Nach außen wird viel Transparenz betont, intern sieht das aber anders aus. Entscheidungen werden selten offen erklärt, vieles läuft über Flurfunk. Seit der Übernahme durch Allegion ist die Unsicherheit groß, und niemand weiß so recht, wo die Reise hingeht.
Gleichberechtigung
Frauen haben es hier deutlich schwerer, besonders in Führungs- oder Vertriebspositionen. Wertige Aufgaben und echte Verantwortung landen fast ausschließlich bei Männern. Frauen werden eher in unterstützenden Rollen oder weniger strategischen Abteilungen gesehen. Auf Augenhöhe agiert man hier selten.
Interessante Aufgaben
Die Themen könnten durchaus spannend sein, verlieren aber durch interne Reibungen und fehlende Klarheit oft an Dynamik. Viel Potenzial bleibt ungenutzt.

