1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Wer einen fairen Arbeitgeber, geregelte Abläufe und respektvolle Führung sucht, wird bei der Elementos24 GmbH enttäuscht. Hinter dem äußeren Schein verbirgt sich ein Betrieb mit schwerwiegenden strukturellen und zwischenmenschlichen Defiziten. Die Probleme reichen von mangelnder Organisation bis hin zu fragwürdigem Verhalten und Entscheidungen der Unternehmensleitung.
Der Austritt aus diesem Unternehmen war nicht nur beruflich, sondern auch persönlich eine Erleichterung.
Diese Bewertung basiert auf meinen realen Erfahrungen und richtet sich gleichermaßen an das Unternehmen zur Reflexion, als auch an potenzielle Bewerber, die sich ein realistisches Bild verschaffen möchten.
- Einführung einer professionellen Geschäftsführung oder
- Schulung der Führungskräfte in Personalführung & Kommunikation
- Klare Aufgabenverteilung und Schutz der Mitarbeitenden
- Arbeitsschutz ernst nehmen
- Aufbau einer respektvollen Unternehmenskultur
- Arbeitszeiten und Überstunden transparent und fair regeln
Das gesamte Arbeitsumfeld ist von Unordnung und ständiger Unklarheit geprägt.
Lob oder Wertschätzung gibt es nicht, stattdessen wird das Personal bei Fehlern lautstark kritisiert – auch wenn Aufgaben fachfremd sind oder unklar/gar nicht erklärt wurden.
Die Atmosphäre im Unternehmen lässt zu wünschen übrig, da hier jegliche Form von positiver Rückmeldung oder Motivation nicht vorhanden ist.
Das nach außen vermittelte Bild passt nicht zur Realität im Inneren. Während Professionalität und Struktur suggeriert werden, herrschen intern chaotische Abläufe, fehlende Führung und fragwürdige Kommunikation.
Die Work-Life-Balance ist praktisch nicht vorhanden. Es wird erwartet, dass Aufgaben über den Feierabend hinaus erledigt werden – auch wenn sie für eine Person an einem Arbeitstag faktisch nicht schaffbar sind. Überstunden werden erwartet. Wer pünktlich geht, wird schief angesehen.
Die Arbeitszeiterfassung ist veraltet und intransparent – Kritik seitens der Führungsebene gab es tatsächlich dafür, dass Zeiten zu genau aufgeschrieben wurden, obwohl sogar großzügig auf die volle Viertelstunde abgerundet(!) wurde.
Keine klaren Entwicklungsmöglichkeiten. Man wird eingesetzt, wo gerade Bedarf besteht – unabhängig von persönlichen Interessen, Stärken oder Qualifikation.
Das Gehalt liegt zwischen Mindestlohn und unterem Durchschnitt.
Boni werden vor versammelter Mannschaft mündlich in Aussicht gestellt, deren Voraussetzungen unter den bestehenden Arbeitsbedingungen jedoch kaum bzw. nicht realistisch zu erreichen sind.
Es findet kein besonderer Umgang mit Ressourcen oder Mitarbeiterschutz statt. Statt Fachpersonal wird auf ungelernte Arbeitskräfte oder Bekannte zurückgegriffen – auch bei Bauarbeiten auf dem Firmengelände.
Der Zusammenhalt unter Kollegen entstand eher aus einem gemeinsamen „Überlebenskampf“. Eine klare Aufgabenverteilung fehlt, was zu Konflikten und Unmut führt – insbesondere, wenn Vorgesetzte unangekündigt Aufgaben in fremden Abteilungen anweisen. Die allgemeine Unzufriedenheit schweißt teilweise zusammen, ersetzt aber keine funktionierende Teamstruktur.
Unauffällig, aber nicht positiv hervorzuheben. Aufgabenverteilungen erfolgen ohne Rücksicht auf körperliche Belastbarkeit oder beruflichen Hintergrund. Insgesamt wirkt der Umgang eher beliebig als wertschätzend.
Das Verhalten der Führungspersonen war in mehrfacher Hinsicht problematisch.
Unterstützung bei der Einarbeitung oder bei fachlichen Fragen blieb aus – selbst bei offensichtlicher Überlastung oder Aufgaben, die nicht zum eigenen Bereich gehörten.
Besonders schwerwiegend: Mitarbeiter wurden beschuldigt – etwa, absichtlich krank zu machen oder Dinge beschädigt zu haben, ohne jeglichen Beweis.
Gleichzeitig herrschte eine klare Bevorzugung bestimmter Mitarbeitender, die offen kommuniziert wurde – während andere systematisch kritisiert oder übergangen wurden. Faire, professionelle oder reflektierte Führung? Fehlanzeige.
Schlecht organisierte Abläufe, unzureichender Arbeitsschutz und ein nicht vorhandener Pausenraum.
Pausen mussten in der Produktionshalle verbracht werden – es gab weder einen richtigen Pausenraum noch einen Tisch oder eine ruhige Rückzugsmöglichkeit. Selbst während der Pause kam es vor, dass Aufgaben „spontan“ verteilt wurden, was die Erholung völlig zunichte machte.
Mitarbeitende mussten auf private Kleidung zurückgreifen, weil Arbeitskleidung über Wochen nicht zur Verfügung gestellt wurde.
Die Umkleidekabine, in der man sich umziehen sollte, war über Monate eine halbfertige Baustelle – ohne Licht, dreckig und voller Staub. Dass man seine private Kleidung dort zu Schichtbeginn und -ende wechseln sollte, war schlichtweg unangemessen.
Kommunikation erfolgt oft indirekt, unvollständig oder gar nicht. Wichtige Informationen werden nicht proaktiv weitergegeben, was regelmäßig zu Missverständnissen führt.
Aus der Führungsebene kamen problematische Aussagen, die klar diskriminierenden Charakter hatten, insbesondere gegenüber bestimmten ethnischen Gruppen.
Gleichberechtigung wurde hier nicht gelebt, sondern bestenfalls behauptet.
Tätigkeiten entsprechen selten dem, was im Vorstellungsgespräch besprochen wurde. Häufig wird man in fachfremde Aufgaben gedrängt – teils auch gefährliche Arbeiten, ohne Einweisung oder Schutzkleidung. Auch körperlich belastende oder potenziell gesundheitsschädliche Aufgaben werden ohne Schutzkleidung zugewiesen. Sicherheitsstandards werden dabei nicht eingehalten.