1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Der Arbeitgeber sollte den Fokus von umfangreicher Selbstdarstellung hin zu fachlicher Kompetenz und klaren Strukturen verlagern. Viel Kommunikation ersetzt keine fundierten Entscheidungen. Weniger Gerede und mehr inhaltliche Klarheit würden zu einer deutlich professionelleren Arbeitsumgebung führen.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Macht- und Kontrollmechanismen geprägt. Eigenständigkeit, individuelle Lebensweisen oder abweichende Haltungen sind nicht erwünscht. Anpassung wird höher bewertet als fachliche Kompetenz oder persönliche Stärken.
Nach außen legt das Unternehmen großen Wert auf hochwertige Produkte, Qualität und eine werteorientierte, positive – teils sogar spirituelle – Außendarstellung. Dieses Bild wird kommunikativ stark betont. Intern zeigt sich jedoch eine deutlich andere Realität. Die internen Abläufe sind chaotisch, grundlegende organisatorische Standards werden vernachlässigt. Selbst elementare Dinge wie eine regelmäßige Reinigung sind aus Kostengründen nicht sichergestellt; Sanitärbereiche werden teilweise über längere Zeiträume nicht gereinigt.
Gleichzeitig herrscht intern ein stark gehetztes Arbeitsklima. Persönliche Grenzen werden überschritten, es kommt zu Unterstellungen und einem angespannten Umgangston. Die nach außen propagierte Positivität, Achtsamkeit und Werteorientierung wird im Arbeitsalltag nicht gelebt. Insgesamt besteht eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem gepflegten äußeren Image und den tatsächlichen internen Zuständen.
Stark eingeschränkte Work-Life-Balance durch hohen Kontrollanspruch. Kaum Flexibilität, sehr restriktive Homeoffice-Regelungen und wenig Vertrauen in eigenverantwortliches Arbeiten.
Karriereentwicklung und Weiterbildung werden nicht aktiv gefördert. Es gibt weder strukturierte Entwicklungswege noch Unterstützung bei Fort- oder Weiterbildungsmaßnahmen. Eigeninitiative in diesem Bereich ist nicht erwünscht, da sie außerhalb des direkten Einfluss- und Kontrollbereichs der Führung liegt. Entsprechend bestehen kaum Perspektiven für fachliche oder persönliche Weiterentwicklung.
Sehr knappe Vergütung und kaum Sozialleistungen. Keine nennenswerten Benefits, Urlaubsanspruch lediglich auf gesetzlichem Mindestniveau.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist sehr gut. Im Team herrscht gegenseitige Unterstützung, Offenheit und ein respektvoller Umgang. Gerade auf kollegialer Ebene wird viel aufgefangen, was strukturell fehlt.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist stark von Kontrolle und Machtausübung geprägt. Vertrauen in die Mitarbeitenden fehlt weitgehend, eigenständiges Arbeiten wird nur eingeschränkt zugelassen. Entscheidungen werden überwiegend von oben herab getroffen, Kritik oder abweichende Sichtweisen sind kaum erwünscht. Führung erfolgt eher über Kontrolle als über Förderung oder Wertschätzung.
Stark kontrollgeprägte Arbeitsbedingungen ohne klar abgegrenzte Verantwortungsbereiche. Häufige Einmischung in operative Details schafft Unruhe und erschwert eigenständiges Arbeiten.
Die Führungsebene legt großen Wert auf ideologische Übereinstimmung. Private Lebensentscheidungen – insbesondere in Bezug auf Ernährung und Lebensstil – fließen spürbar in die Wahrnehmung und Bewertung von Mitarbeitenden ein. Wer sich nicht konform verhält, gerät schnell in eine Außenseiterposition.