Kann es niemanden empfehlen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr transparente Kommunikation über Unternehmensentscheidungen und Veränderungen.
Stärkere Wertschätzung der Mitarbeitenden durch Anerkennung und Förderung.
Verlässlichkeit und Konsistenz in getroffenen Absprachen, um das Vertrauen im Team wiederherzustellen.
Mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden und deren Fachkompetenz, um Motivation und Eigenverantwortung zu fördern.
Bewusstere Förderung von Diversität, Gleichberechtigung und fairen Karrierechancen.
Arbeitsatmosphäre
Seit der Fusion hat sich die Arbeitsatmosphäre spürbar verändert. Der zuvor vorhandene Teamgeist und die positive Dynamik haben nachgelassen. Meiner Erfahrung nach hat sich der Umgang im Unternehmen distanzierter und weniger wertschätzend entwickelt.
Kommunikation
Die interne Kommunikation hat sich durch die Umstrukturierung erschwert. Entscheidungswege sind unklarer geworden, und es gibt weniger transparente Informationen seitens der Führungsebene. Das führt mitunter zu Unsicherheiten und Unzufriedenheit im Team. Zudem habe ich erlebt, dass getroffene Absprachen nicht immer eingehalten wurden, was Vertrauen und Planungssicherheit erschwert hat.
Kollegenzusammenhalt
Vor der Fusion war der Zusammenhalt im Team ein großer Pluspunkt. Leider habe ich erlebt, dass sich das Betriebsklima seither verschlechtert hat, da Unsicherheiten und neue Strukturen zu mehr Konkurrenzdruck und weniger Gemeinschaftsgefühl geführt haben. Die Führungskräfte, die den guten Austausch gefördert haben, wurden gegangen.
Work-Life-Balance
Hier habe ich gemischte Erfahrungen gemacht. Während es grundsätzlich möglich ist, eine Balance zu finden, sind die Anforderungen an die Erreichbarkeit und der Arbeitsdruck massiv gestiegen. Überstunden sollten nicht mehr offiziell aufgeschrieben werden, was meiner Meinung nach zu einer unausgeglichenen Belastung geführt hat. Zudem wurden Reisepläne bis ins Detail hinterfragt, was den Arbeitsalltag erschwert hat.
Vorgesetztenverhalten
Die Führung hat sich nach der Fusion stark verändert. Ich hatte das Gefühl, dass gezielt gegen einzelne Mitarbeitende vorgegangen wurde, was für eine angespannte Atmosphäre gesorgt hat. Zudem war Wortbruch ein wiederkehrendes Thema, da Versprechen und Absprachen häufig nicht eingehalten wurden. Das hat das Vertrauen in die Führungsebene nachhaltig beeinträchtigt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben im Unternehmen waren grundsätzlich herausfordernd und boten Potenzial für persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Allerdings wurde die eigenverantwortliche Gestaltung zunehmend stark eingeschränkt. Entscheidungen wurden häufiger hinterfragt oder ohne klare Begründung geändert, was die Motivation und die Effizienz im Arbeitsalltag spürbar beeinträchtigt hat.
Gleichberechtigung
Diversität spielte in meiner Wahrnehmung keine große Rolle in der Unternehmenskultur. Chancengleichheit war zwar offiziell gegeben, aber in der Praxis hatten bestimmte Gruppen von Mitarbeitenden spürbare Vorteile. Gleichberechtigung wurde nicht aktiv gefördert, sondern eher als gegeben vorausgesetzt.
Umgang mit älteren Kollegen
Meiner Meinung nach war der Umgang mit älteren Kollegen grundsätzlich in Ordnung. Ihre Erfahrung wurde geschätzt, allerdings gab es wenig gezielte Maßnahmen, um sie aktiv in neue Entwicklungen einzubinden oder ihnen Weiterbildungsmöglichkeiten zu bieten. Hier könnte das Unternehmen noch mehr tun, um alle Mitarbeitenden gleichermaßen zu fördern.
Arbeitsbedingungen
Es wurde sich durchaus Mühe gegeben, moderne Arbeitsmittel bereitzustellen, was grundsätzlich positiv zu bewerten ist. Allerdings war spürbar, dass bestimmte Mitarbeitende klar bevorzugt wurden – sei es durch bessere Ausstattung oder flexiblere Arbeitsbedingungen. Zudem führte die Fusion zu einer strengeren Kontrolle und weniger individueller Freiheit in der Arbeitsgestaltung, was sich für einige Mitarbeitende nachteilig auswirkte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung spielten eine eher untergeordnete Rolle. Es gab wenig konkrete Initiativen, die sich aktiv mit Umwelt- oder sozialen Themen auseinandersetzten.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war meiner Meinung nach marktüblich, und es wurde sich bemüht, faire Sozialleistungen anzubieten. Allerdings war spürbar, dass bestimmte Mitarbeitende bei Gehaltsanpassungen und Zusatzleistungen bevorzugt wurden. Transparenz in diesem Bereich hätte für mehr Gerechtigkeit und Zufriedenheit sorgen können.
Image
Vor der Fusion hatte das Unternehmen ein solides Image. Danach habe ich wahrgenommen, dass sich die Außenwahrnehmung verschlechtert hat – sowohl bei Kunden als auch innerhalb der Branche. Die Unzufriedenheit unter den Mitarbeitenden hat sich zum Teil auch nach außen getragen.
Karriere/Weiterbildung
Es gab grundsätzlich Möglichkeiten zur Weiterbildung, und das Unternehmen war offen für moderne Ansätze. Dennoch hatte ich den Eindruck, dass nicht alle Mitarbeitenden die gleichen Chancen auf Weiterentwicklung erhielten. Einige wurden gezielt gefördert, während andere trotz gleicher Leistung und Ambition weniger Unterstützung erhielten. Eine transparentere und fairere Personalentwicklung hätte hier für mehr Motivation gesorgt.