50 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
50 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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50 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Verbesserungsvorschläge für Bewerbende:
Lasst euch bitte nicht (mehr) darauf ein, Fallstudien mit euren konkreten Ideen für Marketingherausforderungen für Unternehmen kostenlos auszuarbeiten, wenn ihr schon Berufserfahrung (hier mind. 5 Jahre gefordert) durch Zeugnisse, Arbeitsbeispiele und/oder Referenzen nachweisen könnt. Besonders wenn die Unternehmen wie Endo Health so intransparent sind, nicht einmal die Gehaltsspanne in der Stellenanzeige zu nennen, obwohl seit etlichen Jahren in Umfragen bei Bewerbenden auf den ersten Plätzen bei Verbesserungsvorschlägen und die EU-Entgelttransparenzrichtlinie (2023/970: Arbeitgeber müssen Bewerbern proaktiv vor dem ersten Gespräch Informationen zum Einstiegsentgelt oder einer Gehaltsspanne mitteilen u.a.) seit 07.06.26 eigentlich gilt.
Ich vermute Endo Health gibt aus gutem Grund keine Gehaltsspanne an, da das Endgehalt sehr wahrscheinlich unter dem Durchschnittsgehalt für die verlangten mind. 5 Jahre Berufserfahrung mit KI-Kompetenz liegt.
Dieses Vorgehen seitens der Unternehmen ist einfach geringschätzend und auch respektlos, wenn man es genau nimmt.
Besonders da diese konkrete Stelle hier mind. vor 2 Monaten (Stand Oktober 2026) schon mal ausgeschrieben wurde, mit zig Bewerbern allein auf Linkedin, und jetzt aktuell seit 10.10.26 (z.B. auf Linkedin) wieder.
Um festzustellen, ob man Fachkenntnisse im Marketing hat bzw. einen "Eindruck davon zu bekommen, wie du denkst und arbeitest", braucht es keine Ausarbeitung mit konkreten Ideen. Da reicht eine mündliche Erläuterung, wie man theoretisch bestimmte Marketingherausforderungen angeht, völlig aus.
Wenn die Unternehmen dann mit dem Argument kommen, dass sie ja die Antworten vergleichen müssen können:
Heutzutage kann man jedes Video-Gespräch mit Einverständniss aufzeichnen und zusammenfassen lassen ohne großen Aufwand.
Stellt also euer geistiges Eigentum nicht mehr ohne Bezahlung zur Verfügung!
Wenn jeder Arbeitskraftgeber das ablehnen würde, würde diese unsägliche Praxis des (in den allermeisten Bewerbungsprozessen mittlerweile) Verlangens der kostenlosen Ausarbeitung von Case Studies mit konkreten Ideen ziemlich schnell vorbei sein.
Und lass euch auch nicht mit dem Framing veräppeln, die Bearbeitung der Case Studies dient auch euch, um zu sehen, welche Aufgaben bei der Stelle auf euch zukommen. Wenn man nur ein wenig Berufserfahrung (ca. 1 Jahr) in dem Bereich hat, weiß man ungefähr, welche Aufgaben auf einem zukommen. Und außerdem kann man das einfach mündlich seitens der Unternehmen im Gespräch ansprechen.
Nach der Eingangsbestätigung meiner Initiativbewerbung erhielt ich drei Monate lang keinerlei weitere Rückmeldung. Eine zeitnahe Zu- oder Absage wäre aus meiner Sicht deutlich wertschätzender gewesen.
Der anfängliche Kennenlern- und Interviewprozess verlief nach längerer erster Rückmeldung sehr zügig und in einer absolut freundlichen und wertschätzenden Gesprächsatmosphäre.
Die fachlichen Probeaufgaben waren praxisnah gestaltet, aber sehr umfangreich vorab einzureichen und der technische Prozess etwas unpraktisch. Die Testaufgabe erschien erst am Ende der Bewerbungsmaske. Ohne Zwischenspeicherung musste bei einer Unterbrechung das gesamte Formular von vorn ausgefüllt werden.
Leider trübte sich das Bild in der finalen Vertragsphase massiv ein, da wesentliche mündliche und öffentlich beworbene Rahmenbedingungen im Vertragstext nicht abgebildet wurden, sodass es schlussendlich zu keinem Arbeitsverhältnis kam, weil ich selbst abgesagt hatte.
Zeitdruck im Prozess:
- Nach dem ersten Angebot wurde eine extrem kurze Annahmefrist gesetzt (u. a. Fristablauf an einem Sonntag um 18:00 Uhr). Dieser Zeitdruck wirkte auf mich unprofessionell und hinterließ das Gefühl, eine sorgfältige Prüfung und gedankliche Auseinandersetzung zu erschweren.
Arbeitsort & Remote-Work:
- Auf der Karriereseite und in der Stellenausschreibung wird offensiv mit freier Ortswahl und Remote-Work in Europa geworben. Im übermittelten Arbeitsvertragsentwurf fand sich jedoch ein fester Dienstort in Brandenburg sowie eine Beschränkung auf maximal 80% Mobile Office, was bei Ausübung des AG-Weisungsrechts einem vertraglichen Präsenzkontingent von ca. 45 Tagen pro Jahr entspräche.
Widersprüchliche Vertragsklauseln:
- Der Entwurf wirkte wie ein standardisiertes Template, das nicht zur ausgeschriebenen Position passte. Unter anderem fanden sich Klauseln zu Sonntagsarbeit sowie eine Pflicht zur Mitteilung konkreter Krankheitsdiagnosen bei Infektionsverdacht; was bei einer reinen Remote-Tätigkeit aus dem Homeoffice widersprüchlich wirkt.
Umgang mit Nebentätigkeiten:
- Ein von Beginn an im Lebenslauf transparent aufgeführter akademischer Lehrauftrag in geringem Stundenumfang wurde kurz vor Vertragsschluss als Ausschlusskriterium gewertet und die Genehmigung verweigert, obwohl die gesetzlichen Höchstgrenzen nach § 3 ArbZG rechnerisch nicht überschritten worden wären.
Vertragliche Zusagen:
- Öffentlich beworbene Benefits sowie vorab besprochene Punkte (wie Weiterbildungsbudget und die verbindliche Vereinbarung eines VSOP-Programms nach der Probezeit) fanden im Vertragsentwurf zunächst keine verlässliche Verankerung.
Kommunikation in der Endphase:
- Nach sachlichen Rückfragen zum Vertragstext, die offensichtlich nicht erwünscht waren, wurde der Signatur-Link im System vorzeitig zurückgezogen, bevor eine inhaltliche Klärung oder die schriftliche Stellungnahme per E-Mail erfolgte und anstatt die Punkte partnerschaftlich zu klären.
Die Bewerbungsaufgaben im ersten Schritt waren sehr zeitintensiv. Sie haben mir persönlich jedoch Spaß gemacht, da ich meine Fähigkeiten ohnehin lieber anhand konkreter Aufgaben zeige, als mich ausschließlich in einem Motivationsschreiben möglichst positiv darzustellen. Ich kann aber nachvollziehen, dass der hohe Zeitaufwand von vielen BewerberInnen kritisch gesehen werden könnte.
Die Gespräche mit der Abteilungsleitung, einer potenziellen Kollegin und später der Geschäftsführung waren sehr freundlich und angenehm. Kritisch sehe ich jedoch die Kommunikation zwischen den einzelnen Schritten. Nach mehreren längeren Phasen ohne Rückmeldung musste ich mich wiederholt selbst nach dem Stand des Prozesses erkundigen. Auch nach der Zusage enthielt das Angebotsschreiben nur die nötigsten Informationen und war mit einer sehr kurzen Bedenkzeit über das Wochenende verbunden. Unter diesen Umständen war eine fundierte Entscheidung oder Verhandlung der Konditionen kaum möglich.
Meine Rückfragen zum Vertrag wurden nicht vollständig geklärt, da das Gespräch nicht mit jemandem aus der Personalabteilung stattfand. Besonders unglücklich fand ich die Aussage, dass es negativ aufgenommen worden sei, dass ich vor einer Zusage nochmals mehrere Rückfragen gestellt hatte. Rückfragen zu Vertragsbedingungen und Konditionen sollten aus meiner Sicht selbstverständlich möglich sein und vor einer Entscheidung transparent beantwortet werden.
Letztlich habe ich das Angebot trotzdem angenommen, da mich die Aufgaben und die Mission des Unternehmens überzeugt haben. Der persönliche Austausch mit dem Team war durchweg positiv. Gleichzeitig sehe ich beim Bewerbungsprozess deutlichen Verbesserungsbedarf, insbesondere was die regelmäßige Kommunikation, die Transparenz des Angebots, die eingeräumte Bedenkzeit und die professionelle Beantwortung von Fragen zu Vertrag und Konditionen betrifft.
Ich habe mich auf eine Führungsposition im Bereich Marketing bei Endo Health beworben. Der Prozess war von Anfang an auf eine Weise strukturiert, die jeglichen Respekt vor der Zeit und der Expertise von Fachkräften vermissen lässt; da ich das präventive Gesundheitsprogramm des Unternehmens ansprechend und sinnvoll fand, habe ich mich dennoch darauf eingelassen.
Bereits direkt in der Stellenausschreibung wurde die Bearbeitung einer äußerst umfangreichen Case Study gefordert – also noch vor jeglichem ersten Gespräch oder persönlichen Kennenlernen. Es handelte sich hierbei nicht um ein fiktives Szenario, sondern um eine tiefgehende, maßgeschneiderte Marketing- und Go-to-Market-Strategie für das reale Hauptprodukt (eine der Gesundheits-Apps) des Unternehmens. Die Ausarbeitung erforderte tiefes Fachwissen und viele Stunden unbezahlter Arbeit. Der Umfang dieser strategischen Leistung entspricht im freien Markt einer professionellen Agentur- oder Beratungsleistung im mittleren vierstelligen Honorarbereich.
Obwohl ich diese zeitintensive und detaillierte Produktstrategie fristgerecht mit der Bewerbung eingereicht habe, hat sich das Unternehmen danach nie wieder gemeldet. Ich wurde komplett „geghostet“ und habe bis heute keinerlei Rückmeldung, Feedback oder auch nur eine standardisierte Absage erhalten. Dass hochkomplexe, reale Produktstrategien blind vor dem ersten Gespräch abgefragt und die Bewerber danach ignoriert werden, hinterlässt den massiven Eindruck, dass der Bewerbungsprozess hier primär als Werkzeug für kostenlose Unternehmensberatung zweckentfremdet wird.
Verbesserungsvorschläge:
Probeaufgaben gehören an das Ende eines Prozesses, wenn von beiden Seiten ernsthaftes Interesse besteht, und niemals blind in die Stellenausschreibung. Schutz vor Ideen-Klau: Für Qualifikationsprüfungen vor dem ersten Gespräch reichen ein Lebenslauf und maximal fiktive Kurzfragen. Reale Produktstrategien ohne vorherigen Austausch zu fordern, wirkt hochgradig unseriös.
Mindestmaß an Anstand: Wer stundenlange, kostenlose Arbeit von Fach- und Führungskräften einfordert, steht in der Pflicht, zumindest eine Rückmeldung oder Absage zu senden.
Ich habe ebenfalls die sehr umfangreiche Probeaufgabe gemacht, da sich das Unternehmen auf den ersten Blick super interessant anhört. Leider habe ich nach der Eingangsbestätigung vor 4 Monaten nie wieder etwas gehört. Nicht einmal eine Absagemail - nichts.
Wenn man schon von allen Bewerbern im Voraus eine unbezahlte Probeaufgabe abverlangt, dann sollte der Prozess danach etwas bewerberfreundlicher sein. Ich kann verstehen, dass das Unternehmen die passender Person finden möchte, dennoch sind Probeaufgaben noch VOR dem ersten persönlichen Gespräch unüblich und ich würde euch allen eher davon abraten.
Wenn ein Bewerbungsprozess sehr zeitintensive Aufgaben voraussetzt, sollte auch von Seiten des HR eine entsprechende Verbindlichkeit und Kommunikation erwartet werden dürfen. Leider war dies hier nicht der Fall.
Nachdem eine Einladung zum Vorstellungsgespräch ausgesprochen wurde, brach der Kontakt von Unternehmensseite vollständig ab. Auch nach mehrmaligem Nachfassen meinerseits erfolgte keinerlei Rückmeldung mehr. Zudem wirkte die Kommunikation bereits zuvor unprofessionell, da die E-Mails beispielsweise keinerlei Signatur enthielten. Für mich ist dieses Verhalten in einem professionellen Umfeld inakzeptabel.
Der Bewerbungsprozess war bereits sehr gut organisiert. Die Kommunikation war durchgehend transparent und Rückmeldungen erfolgten stets sehr zeitnah.
Das Unternehmen sollte sich dringend über den Bewerbungsprozess Gedanken machen. Wie Andere bereits schrieben, musste schon bereits beim Versenden der Unterlagen eine Probeaufgabe gelöst werden. Besonders fragwürdig ist, dass es sich dabei nicht um einen fiktiven oder abgeschlossenen Case handelte. Für mich fühlt es sich im Nachhinein wie unbezahlte Arbeit an. Wenn ich überlege, wie viele Personen sich beworben haben, hinterlässt das kein gutes Gefühl bei mir.
Im Gespräch wurde sehr oft betont, dass man erst ein Start-Up ist. Das ist jedoch für mich kein Grund für einen fehlenden professionellen Bewerbungsprozess auf Augenhöhe. Ich bin sehr desillusioniert aus dem Gespräch gegangen. Das Image, das nach Außen getragen wird, habe ich so überhaupt nicht wahrgenommen. Ich finde das sehr schade, gerade bei einem so sensiblen Thema wie Endometriose und werde mich in Zukunft nicht noch einmal bewerben.
Ich empfand den Bewerbungsprozess als sehr bewerberunfreundlich. Die Probeaufgabe hat soweit zwar Spaß gemacht, jedoch sehr viel mehr Zeit in Anspruch genommen, als ein Anschreiben. Ob sie überhaupt gesichtet wurde, kann ich nicht sagen. Ich erhielt eine generische Standardabsage.
Eine Probeaufgabe im ersten Schritt für alle Bewerbenden halte ich für problematisch, da Absagen anschließend aus verschiedensten Gründen erfolgen können – etwa aufgrund von Gehaltsvorstellungen – und der investierte Zeitaufwand dadurch in keinem fairen Verhältnis steht.
Dieser Prozess sollte dringend überarbeitet werden. Bei mir hat die Firma dadurch leider einen sehr schlechten Eindruck hinterlassen.
So verdient kununu Geld.