Freiticket in burnout und depression
Arbeitsatmosphäre
Die meisten Tage fangen damit an, dass du einstichst, mit dem passiv aggresivsten ton begrüsst wirst (wenn überhaupt) und schon mit Aufgaben überflutet wirst, die erstens kaum sinn ergeben 2. nicht richtig kommuniziert werden und 3. nicht durchdacht sind
Image
Kundenwünsche werden eigentlich immer erfüllt. Als kunde ist man bei engelhorn eigentlich super aufgehoben. man findet eigentlich immer eine lösung um bloss keinen kunden zu verlieren- reklamation/umtausch? kein problem- Service angebote meiner meinung nach unschlagbar.
Work-Life-Balance
10-19 Uhr- normale öffnungszeiten- Kein problem, das weiss man, wenn man dich bewirbt. 8:30 bis 19 uhr? zweimal in einer woche? mit „mindestens“ einer stunde Pause? 10-20 uhr? 9:45 bis 20 uhr? zwei mal die woche? bei vertraglich/betrieblich geregelten 45 min pause? 9-19 uhr schichten? an manchen wochenenden 9-20 uhr schichten?
Karriere/Weiterbildung
Nach der ausbildung kriegt man weniger angeboten als das was jemand bekommt der extern ins unternehmen einsteigt… Weiterbildungmöglichkeiten gibt es allerdings wird man hingehalten, „nächstes jahr“ „anmelde termine sind schon vorbei“ oder ähnliches, was man gesagt bekommmt… einem wird alles schön geredet- grosse grosse aber leider leere versprechen.
Gehalt/Benefits
das einzige was für das unternehmen spricht: urlaubs und weihnachtsgeld (WENN es kommt) - anteilig wie lange man halt im unternehmen ist… provision- kann aber auch nachteile haben- umsatz wird durch blaue sticker gezählt und so wird man ständig verglichen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
naja, wenn nicht mal der müll richtig getrennt wird.
Kollegenzusammenhalt
Meist sind die kollegen super freundlich und verständnis voll zu einem in der eigenen Abteilung/Bereich. Gerade in Viernheim ist der Kollegenzusammenhalt viel stärker als in mannheim. Trotzdem wird viel über Kollegen gelästert- ihnen trotzdem ins gesicht gelacht ODER klare abgrenzung von „wir“/ich bin besser als du.
Umgang mit älteren Kollegen
die wenigsten lehnen dich und fragen ab- sie sind oft offen und versuchen sachen beidzubringen, grade in der ausbildung sind viele interessiert daran viel know how zu übertragen.
Vorgesetztenverhalten
Unhöflich, empathielos, (passiv)aggresiv, „ich“zentriert. Ich mag es nicht wenn meine Chefs mich anschreien, lautere töne annehmen, mich beleidigen, mich demütigen und sich über meine probleme lustig machen.
Arbeitsbedingungen
Arbeitszeiten, pausenzeiten, leistung die erbracht werden „muss“ alles drei- zusammen- nicht harmonierend.
Kommunikation
Abteilungsleiter sagt A, Teamleitung sagt B, Kollege1 sagt C, Kollege2 sagt D… mehr muss man dazu nicht sagen. Holst du dir danach eine meinung und möchtest wissen wer und wie jetzt recht hat und was jetzt wirklich getan werden soll- wird mit dir gesprochen, als würdest du von einem anderen planeten kommen.
Gleichberechtigung
Je jünger du bist, desto mehr sollst du leisten, desto weniger wird sich aber um dich gekümmert, desto weniger rücksicht wird auf dich genommen.
Interessante Aufgaben
Oft unstrukturiert, man freut sich über retouren, weil man dann wirklich was tun muss. ansonsten „kunde kunde kunde kunde“ „umsatz umsatz umsatz umsatz“ erledigst du eine aufgabe wie zum beispiel eine reduzierung/retoure und kannst dadurch kaum deinem umsatz gerecht werden, landest du höchstwahrscheinlich im büro - aktennotiz. „du bist das problem“