19 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Toller Zusammenhalt im Team, regelmäßige Events und es wird gewürdigt was der Arbeitnehmer leistet. Es gibt viele Extras und Bonis, wo findet man das heute noch?
Die Arbeitszeiterfassung
Vertrauensarbeitszeit ist bissel nervig da man nie wirklich nachvollziehen kann wieviel Stunden tatsächlich gearbeitet wurden und dadurch Überstunden nicht abgebummelt werden können.
Wir haben viel Spaß im Team und auch wenn es mal stressig wird gibt es auch genügend Ausgleich an ruhigeren Tagen
Leider leider relativ unbekannt obwohl weltweit 7.500 Mitarbeiter vorhanden sind.
Teilzeit, vollzeit, homeoffice...alles ist möglich und auch die Arbeitszeiten sind flexibel
Aufstiegschancen vorhanden wenn man möchte.
Es kann immer besser sein aber ich verdiene sehr vernünftig
Es gibt sogar ein Nachhaltigkeitsteam.
Es gibt keine besseren Kollegen auf der Welt
Es wird Rücksicht genommen wenn nötig ansonsten sind wir auch vom Alter her alle gleichwertig
Auf Augenhöhe, keiner schaut auf einen herab und man kann über alles reden.
Höhenverstellbare Tische, freundliche wandfarben, viel Licht und Laptops um auch von zu Hause arbeiten zu können. Ergonomie wird mit Stühlen, Tischen und Hardware groß geschrieben.
Wir werden über alles schnell und unkompliziert informiert
Egal ob männlich, weiblich, divers. Ob blond ob schwarzhaarig, ob weiß ob schwarz, wir sind alle gleich
Es wird nie langweilig. Perfekt!
spannende Produkte, nette Kollegen und moderne Arbeitsmittel machen zuerst einen sehr guten Eindruck
Arbeitsplätze sind nicht so sicher wie bei einem deutschen Unternehmen, sondern unterliegen eher der amerikanischen Willkür und so wurde mir eine Woche vor Beendigung meiner Probezeit eine gänzlich andere Aufgabe zugeteilt, welche durch eine Reorg zustande kam.
Leider sind aus meiner Sicht in der Führungsebene Menschen besetzt, welche sich mit einer sachlichen, konstruktiven und zielorientierten Personalführung schwer tun. Es wird den Mitarbeitern zu wenig zugehört und zu viele Aufgaben von oben übergestülpt.
Professionelle Führung- und Kommunikationsschulungen für Vorgesetzte
Sensibler und verantwortungsvoller Umgang mit persönlichen und privaten Daten.
Respektvoller Umgang mit Mitarbeitenden- keine persönlichen Angriffe, sondern konstruktives Feedback
Es herrscht allgemein viel Misstrauen und Druck
ist leider in meiner Zeit hier nicht gewachsen sondern hat bei den Kunden durch mangelnde Qualität gelitten.
Grundsätzlich möglich, wenn es um die reine Stundenanzahl am Rechner geht, wenn es um psychische Belastung geht, aus meiner Sicht ein anderes Thema. Wobei ich hier faier Weise sagen muss, dass dies stark vom Vorgesetzten abhängt.
Es gibt eine gute interne Trainingsplattform, außerdem wird allen Mitarbeitern LinkedIn Learning zur Verfügung gestellt, was gut ist, jedoch fehlt es an umfassenden internen Maßnahmen.
wer hier zu Anfang gut verhandelt, steht denke ich nicht schlecht da.
die Kollegen sind alle samt klasse und es wird sich unterstützt wo nur möglich, leider gibt es nur wenig Möglichkeiten der Teamarbeit und es wird eher ein Alleingang-Arbeiten gefördert.
Sicherlich ausbaufähig, siehe Gleichberechtigung.
Um die Bewertung an dieser Stelle konstruktiv zu gestallten; es wäre wünschenswert, wenn Manager sich Zeit nehmen um mit Mitarbeitern konstruktiv zu reden und ihre Zeit darin investieren diese zu verstehen und unterstützend zur Seite zu stehen, anstatt auf einer objektiven Bewertung dieser ab dem 3. Meeting zu beharren und den Mittarbeiter in jedem Meeting erneut darauf hinweisen, dass er die Erwartungen nicht erfüllt, anstatt mögliche Lernwege aufzuzeigen. 1:1 Meetings wurden nur sporadisch abgehalten und haben dann darauf beruht Micromanagement zu betreiben und eine Liste an Aufgaben zu übertragen.(0/5Sterne)
Da ich in meiner Zeit hier auch das Glück hatte einen guten Chef zu haben, der mich gefordert und gefördert hat, und für den ich extrem gerne gearbeitet habe, gibt es für den 5/5Sterne.
gute Hardwareausstattung
Es gibt Ideen, welche von Oben kommen und die sind umzusetzen, für eigene Ideen oder Initiativen, welche das Produkt verstehen und den Kunden ist hier wenig Spielraum.
Gleichberechtigung zwischen M/W voll gegeben, wie das mit älteren Kollegen ist kann ich nur schwer beurteilen. Aber aus dem was man durch den Buschfunk mitbekommt muss ich hier leider sagen, sind die älteren Kollegen diejenigen, die bei Umstrukturierung oder Kundgabe eigener Meinung schnell den Kürzeren ziehen und entweder ganz gegangen werden oder Stunden reduzieren müssen.
Die Firma stellt ein paar gute Produkte in der Halbleiterbranche her und hat dort auch einen interessanten Markt, so dass es möglich ist hoch technologisch beratend tätig zu sein, was ich als spannend empfand.
Aufgabenspektrum, Kollegenzusammenhalt
keine Aufstiegschancen, fehlende Kommunikation, Offboarding-Prozess, Entscheidungen des Vorgesetzten beruhen teilweise nur auf persönlichen Befindlichkeiten (und werden nicht weiter erklärt)
Vorgesetzten mit Führungsqualitäten einsetzen (ist leider keine Fähigkeit, die man von Grund auf Erlernen kann, man muss auch dafür gemacht sein)
Kollegen top, Vorgesetze teilweise flop
Weiterbildung werden im Rahmen der aktuellen Stelle ermöglicht, leider nicht, um Aufstiegschancen zu ermöglichen
Unterer Gehaltssektor in der Halbleiterbranche
Teilweise keine Führungspersönlichkeiten (vom Mitarbeiter zum Vorgesetzten), Offboarding-Prozess stark verbesserungswürdig
Investition in aktuelle Technik und angenehme Büroatmosphäre (neue Möbel, Pflanzen etc.)
Zu wenig Kommunikation von der Führungsebene nach "unten"
Man wird vom ersten Tag an herzlich aufgenommen und integriert, für seine Arbeit erhält man Wertschätzung von den Vorgesetzten. Die Kollegen sind aufgeschlossen und hilfsbereit und machen einem den Einstieg sowie die tägliche Arbeit zur Freude.
Es gibt sogar ein Gesundheitsprogramm, aktuell Sport im Büro, außerdem Kita-Zuschuss, betriebliche Altersvorsorge und extra Kindkrank-Tage, Wasser, Kaffee und Essensgeldzuschuss für die beiden Cafeterien in der direkten Nähe.
Aktuell nichts...
Weiterhin so bleiben
Entspannte Atmosphäre und das Gefühl von Gleichgewicht
Leider noch zu unbekannt obwohl weltweit agierend
Es gibt ein Leben nach der Arbeit, dieser Arbeitgeber weiß das
Jederzeit Seminare möglich und Aufstiegschancen gibt es natürlich auch
Sehr gute Verdienstmöglichkeiten
Achtet jeder einzelne darauf
Teamevents und Firmenfeiern gibt es immer wieder
Es wird jeder gleich behandelt
Auf Augenhöhe
Optimal und ergonomisch ausgestattete Büros
Wird groß geschrieben
Flache Hierarchien
Es wird nie langweilig
International, familiär und in vielen Punkten modern. Man hat einen sicheren Job
Es gibt einige Themen, die zu sehr vom Mutterkonzern abhängig machen. Dabei bleiben Flexibilität oder auch Schnelligkeit auf der Strecke.
Mehr Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse und Regularien hier vor Ort legen und mehr Eigenpräsenz zeigen.
Trotz der globalen Struktur ist die Atmosphäre grundsätzlich am Standort familiär. Die Kollegen verstehen sich untereinander. Das Büro hat einen neuen Anstrich bekommen und wird noch weiter modernisiert.
In den letzten Jahren hat sich bei Entegris viel getan und sicherlich gibt es weiteren Verbesserungsbedarf. Global ist das Unternehmen bei vielen Kunden nicht wegzudenken und Entegris ist in sehr vielen Prozessketten- und Branchen beteiligt. Die Außenwirkung muss hier noch gestärkt werden.
Durch flexible Arbeitszeiten, Home Office Möglichkeit oder Mobiles Arbeiten, lassen sich Beruf und Freizeit in den meisten Abteilungen sehr gut miteinander vereinbaren. Arzttermine oder familiäre Angelenheiten lassen sich nach Absprache meist einrichten.
Hier am Standort ist die Hierarchie sehr flach, weshalb die direkten Aufstiegschancen eher im internationalen Feld zu sehen sind. (Entsendung, Umzug in die USA, etc.). Neue Projekte können ebenso Anreize schaffen.
Über Weiterbildungen kann individuell gesprochen werden. LinkedIn Learning gibt jedem die Möglichkeit, sich selbst zu schulen.
Gehalt pünktlich und gut! Es gibt Bonusprogramme und einige klassische Benefits, z.B. betriebliche Altervorsorge, Kinderbetreuungszuschuss, Sonderkonditionen über die Silicon Saxony Partnerschaft oder eine Essenzulage
Es wird sich bemüht, so viel wie möglich digital über die Bühne zu bekommen.
Einige Abteilungen haben mehr miteinander, die anderen weniger miteinander zu tun. Grundsätzlich wird sich geholfen, wo man kann. Hier besteht sicherlich noch Steigerungspotenzial
Am Standort Dresden ist das Team recht jung, jedoch gibt es hier keine Abgrenzung. Grundsätzlich muss die Chemie der Team stimmen. Es gibt einige Mitarbeiter, die bereits viele Jahre bei Entegris sind und sich durch Trainings weiterbilden können. Zudem gibt es LinkedIn Learning, um sich persönlich weiterzubilden.
Loyal, Vertrauens- und Verständnisvoll bei Aufgaben oder Anliegen
Fester Arbeitsplatz, der sich mit dem Arbeitslaptop verbinden lässt - dies ermöglicht mobiles Arbeiten. Konferenzräume sind mit neustes Technik ausgestattet. Es gibt zudem mobile Bildschirme. Das Projekt Office 2.0. läuft noch. In den großeren Büros kann es schon zu erhöhter Lautstärke kommen. Im Sommer wird es je nach Büroseite etwas wärmer.
Es gibt regelmäßige, vierteljährliche Updates vom Mutterkonzern. Zudem gibt es Roundtables, 1:1's mit dem Vorgesetzten, Teammeetings, bei denen immer wieder Informationen ausgetauscht werden. Während der Coronakrise hat man sehr souverän agiert und es gab wöchentliche Updates zu aktuellen Lage.
Mitarbeiteranzahl Frau/Mann ist nahezu ausgeglichen. Teamleiter- oder Führungspositionen sind teils bis unter die internationale Geschäftsleitung durch Männer & Frauen verteten.
Mitarbeiter nach Krankheit oder Schwangerschaft erhalten ein ordentliches Re-Onboarding.
Wechselnde Bedingungen oder auch bestehende kulturelle Anforderungen stellen einen immer wieder vor neue Anforderungen. Es macht Spaß, die Dinge mit Verbesserungspotenzial anzugehen und global zu diskutieren.
Für Azubis wird die Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel bezahlt.
Auch der Essensgeldzuschuss in Höhe von 2,50 € täglich ist wirklich gut.
Gut angebunden ist das Büro auch. Man braucht halt nur etwas länger, wenn man durch die ganze Stadt bis nach Klotzsche/Weixdorf raus fahren muss.
Küchendienst liegt komplett im Verantwortungsbereich der Azubis und man bekommt regelmäßig schlechte Laune ab, wenn man nicht schnell genug die Spühlmaschine ausräumt oder die Kaffeemaschine nicht funktioniert.
Lagerbesuche sollten viel weiter im Vorraus geplant werden!
Kommunikation ist hier ein Fremdwort!
Stundenzahl für Azubis um 2 Stunden veringern.
Ausbildungsvergütung ein bisschen anheben...!!!
Wenn man sich in der Freizeit weiterbilden möchte, wird das sehr gefördert.
Wenn man aufsteigen will, geht das zumeist aber nur mit dem Missmut der anderen einher. dies kommt vor allem durch die bescheidenen Managemententscheidungen bezüglich der "Rangfolge".
Vertrauensarbeitszeit ist schon ganz angenehm.
Vollzeit ist aber auf dauer doch hart für einen frischen Schulabgänger.
Müsste man mal fragen, ob man die Stundenzahl um 2 veringern könnte.
Wenn man ausgelernt ist, dann sind auch Teilzeitstellen möglich.
Als Azubi müsste man sich eigentlich beschweren.
In meiner Klasse verdiene ich mit Abstand am Wenigsten.
Wenn man Studium vorweisen kann, verdient man ganz ordentlich.
Ich musste viel selber ansprechen um bestimmte Bereiche zu sehen.
Eigeninitiative ist in der Ausbildung hier also besonders wichtig. Ansonsten sind sie meistens nett und loben bei guten Leistungen wirklich herzlich.
Für einen Spaß sind die aller meisten zu haben. Auch wenn der Spaß nicht primär durch die verrichtete Arbeit kommt, kann man hier gut lachen.
Viel Verantwortung in der Logistik und auch Aufgaben in Eigeninitiative, bekommt man hier.
Man lernt also einiges aber es ist nicht zu viel auf einmal.
Man durchläuft viele verschiedene Abteilungen, aber die Aufgaben ändern sich in den jeweiligen Bereichen kaum... tägliche oder wiederkehrende Fleißarbeiten sind die Regel.
Das Unternehmen zahlt relativ gut, wenn man sich zu verkaufen weis, bietet gute Büros mit moderner Einrichtung, die Arbeit ist nicht zu anstrengend (wobei das auch wieder negativ sein kann, wenn es dröge wird). Familien, bzw. Angestellte mit Kindern erhalten Unterstützung und viel Verständnis. Es wird konsequent ausgebildet, wobei es eben schwierig ist in einem reinen Verwaltungsstandort alles abzudecken.
Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zu einem komplett unselbstständigen Anhängsel der US Mutter entwickelt. Starre Strukturen wurden implementiert und die Führung ist extrem passiv, entscheidungsunfreudig, in Personalfragen flegmatisch gegenüber der Mentalität der Amerikaner (Hire and Fire), Datenschutz, nun alles liegt in den USA. Prozesse sind stark reglementiert und schränken die Möglichkeit zu eigener kreativer Arbeit und Entfaltung im Berufsalltag enorm ein. Vieles ist rasch Routine und Abarbeiten von immer gleichen Checks. Die Arbeitsbelastung ist manchmal sehr ungleich verteilt, gegenseitige Hilfe aber kaum erwünscht, oder aus internen Prozessgründen nur begrenzt möglich. Auszubildende werden leider nicht übernommen.
Gemischt, weil die Strukturen kaum eigene, verantwortungsvolle Arbeit zulassen, sondern das abarbeiten von genau definierten Checklisten und unflexiblen Prozessen.
In der Branche als Lieferant für Halbleiterproduzenten sehr angesehen und seit vielen Jahrzehnten gut im Geschäft. Eng an Intel und die Big Player gekoppelt.
Es kommt etwas auf die Abteilung an, aber man arbeitet sich nicht tod. Urlaub ist zusammanhängend und flexibel möglich. Homeoffice nur für ausgewählte möglich, kommt sehr auf die Abteilung und Vorgesetzten an.
Die engen Strukturen lassen keine sonderlichen Aufstiegsmöglichkeiten zu, Weiterbildung ist kaum nötig, da die Prozesse eher simpel amerikanisiert sind (man bedenke, der normale Amerikaner hat keine gründliche Ausbildung, da reichen ein paar Wochen Einweisung). Drängt man selber danach, werden aber gewisse Bildungsmöglichkeiten via IHK und Co. durchaus unterstützt. Gebraucht? Nein.
Es gibt keinen Tarif, keine einheitlichen Löhne. Jeder muss sich selber präsentieren und bei der Einstellung nur gut verkaufen können, um knallhart für sich das Beste rauszuholen. Führt natürlich zu einem gewissen Ungleichgewicht, aber ist eben so. Der Boni ist nicht nachvollziehbar, es gibt aber einen, gekoppelt an sehr abstrakte Unternehmensziele, zu deren Erfüllung die GmbH praktisch kaum etwas beitragen kann, da sie von anderen Erdteilen abhängen. Altersvorsorge wird vom Betrieb unterstützt. Essenszuschuss gibt es, ebenso für MAs mit Kindern gewisse Unterstützung.
Umwelt ist eben relativ in der Halbleiterbranche, deren Ressourcen giftig sind, um den Globus geflogen, verschifft und CO2 und andere Gifte en masse ausstoßen. Sozial, na ja, hire and fire ist die Devise der US Mutter und wird auf alle Tochterfirmen mit aller Gewalt angewendet. Es wird ausgebildet, leider aber die Auszubildenden nicht übernommen.
Alles in allem, geteiltes Leid ist eben halbes Leid. In den Abteilungen ist es auf den unteren Ebenen oft mit gewissem Humor gut auszukommen, man hilft sich, wo es eben die Struktur zulässt.
Nicht schlechter als andere.
Jasager, ohne eigenen Willen, welche Untergebenen keinen Halt geben sind hier auf Positionen gebracht worden, wo sie keine Gefahr für die Entscheider aus den USA darstellen und willenlos alles umsetzen oder sich wegducken, wenn es etwas zu entscheiden gäbe.
Büros sind gut ausgestattet, Außendienstler haben diverse Ausstattung, Dienstwagen nach Wahl, im Innendienst wird auf Gesundheit geachtet und so weit es geht, ergonomische Arbeitsplätze eingerichtet.
Von Änderungen in der Struktur, welche Kündigungen mitbringen, erfährt man aus Newsmails durch VP Sekretärinnen aus Übersee, welche ein Orgchart veröffentlichen, wo dann bestimmte Namen fehlen, braucht es da noch ein Beispiel für gelungene Kommunikation und Menschlichkeit? Quartalsweise gibt es Mitarbeiterinfoveranstaltungen, welche die Ergebnisse präsentieren. Jedoch alles typisch amerikanisch Positiv, negative Aspekte spielen keine Rolle, generell das größte Problem bei starren Hierarchien mit vielen Zwischenfiltern, es wird von vielen Führungskräften bewusst Negatives der nächsten Ebene verschwiegen oder geschönt dargeboten.
Im Innendienst herrscht sogar Frauenüberschuss und das bis in die Führungspositionen. Inwieweit das gleichberechtigt ist, kann jeder selber entscheiden.
Mehr Schein als Sein, arbeitet man die Prozesse ab, wartet auf die Dinge die da kommen. Neue Aufgaben gibt es kaum, man macht sich aber auch nicht tot. Vieles hat man rasch durchschaut und ist eigentlich Kontrolle der Kontrolle oder Überwachung anderer Prozessteilnehmer, mit dem Wissen, dass irgendwer einen auch selber kontrolliert und überwacht. Entscheidungsfreiheit wird nicht gewährt, ist nicht gewollt. Sich kreativ einzubringen unerwünscht.
Zwar gibt es niedergeschriebene Unternehmenswerte die den Menschen und die Teamarbeit in den Mittelpunkt stellen, an der Umsetzung dieser Werte wurde bisher noch nicht nachhaltig gearbeitet. Ein zum Teil respektloser Umgang wird vom Management vorgelebt, von dem sich auch die Mitarbeiter teilweise haben anstecken lassen.
Urlaub kann meist jederzeit genommen werden. Auch die Anzahl der jährlichen Urlaubstage bewegt sich im Rahmen der heutigen Erwartungen. Es besteht außerdem die Möglichkeit nicht genutzten Urlaub auf einem Urlaubskonto anzusparen.
Die Entwicklungs- und Aufstiegschancen sind am Standort sehr begrenzt. Für die Weiterbildung der Mitarbeiter gibt es eine eigene Abteilung. Diese ist jedoch weit von der betrieblichen Realität entfernt und eher auf die reine Anzahl der angebotenen Trainingsstunden fokussiert, als auf die Sinnhaftigkeit der Trainings. Aus diesem Grund kann jeder Mitarbeiter zwar an unzähligen Schulungen teilnehmen, diese sind aber nur in Ausnahmefällen wirklich zielführend.
Vergleicht man die Zahlen mit Gehaltsstatistiken für die Region, mag das Gehalt auf den ersten Blick durchaus als gut erscheinen. Wird der Vergleich jedoch mit Unternehmen der Branche bzw. anderen Konzernen (Entegris positioniert sich auf Grund der Mitarbeiteranzahl am Standort Dresden nur als mittelständiges Unternehmen) herangezogen, ist Entegris nicht konkurrenzfähig.
Es gibt eine betriebliche Altersvorsorge und einen Essensgeldzuschuss.
Die Unterstützung sozialer Projekte wurde trotz positiver Geschäftsentwicklung gestrichen.
Eine gute Zusammenarbeit ist durch die oben beschriebene Fokussierung auf den eigenen Verantwortungsbereich nur noch in Ausnahmefällen gegeben. Außerdem wird bei Neueinstellungen die Frage, passen diese Bewerber in das bestehende Umfeld völlig außen vorgelassen, sodass mittlerweile in weiten Bereichen eine Einzelkämpferkultur Einzug gehalten hat.
Aufgrund der strukturellen Gegebenheiten werden Entscheidungen, wenn überhaupt welche getroffen werden, meist nur im Interesse des eigenen Verantwortungsbereichs und nicht mit Blick auf das Gesamtunternehmen getroffen. Eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit ist in den vergangenen Jahren immer mehr verloren gegangen. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass dem Management, bedingt durch eine rasant zunehmende Komplexität, der Überblick über die, z.T. auch künstlich aufgeblähten, Prozesse verlorengegangen ist.
In Konfliktfällen hält sich das Management dezent zurück und zeigt deutlich, dass die niedergeschriebenen Regeln und Unternehmenswerte nicht gelebt werden.
Wertschätzung der Arbeit ist für große Teile des Managements zudem ein Fremdwort.
Hier gibt es keinen Grund zur Klage.
Es gibt quartalsmäßige Berichte über die Ergebnisse, laufende und bevorstehende Projekte etc. Hier werden jedoch tendenziell negative Informationen konsequent ausgeblendet.
Bei der Arbeitsbelastung gibt es nur eine Vorgabe, immer mehr, mit immer weniger und billigeren Mitarbeitern. Durch permanente Akquisitionen anderer Firmen, die nicht in jedem Fall zwingend zu Entegris passen, werden Aufgaben stetig komplexer und die Mitarbeiter sind auch in Bezug auf ihre Qualifikationen diesen neuen Anforderungen nicht immer gewachsen.
Als positiv kann angemerkt werden, dass jeder Einzelne ein extrem breites Arbeitsspektrum zu bewältigen hat, was im Prinzip täglich mit Änderungen, neuen Prozessen und Abläufen, neuen Tools etc. aufwartet. Der Nachteil dieses Umfelds ist, dass oft Unsicherheiten bestehen, da keine Zeit zur Verfügung steht, sich mit den Änderungen zu befassen und jegliche Kontinuität verloren gegangen ist.
die Leidensgenossen
enorme Arbeitsbelastung, schlechte Kommunikation, Bonus nicht nachvollziehbar
So verdient kununu Geld.