Mehr Schein als Sein – Vertrauen und Transparenz stark ausbaufähig
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegiale, hilfsbereite und ehrliche Zusammenarbeit im Team
Modernes Büro und gute technische Ausstattung
Interessante Aufgabenbereiche
Möglichkeit, sich ein stabiles Gehalt zu erarbeiten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Intransparente, widersprüchliche und wenig zuverlässige Kommunikation der Führung
Eingriffe des Managements, die Aufgaben und Abläufe erschwert haben
Mangelndes Vertrauen in Mitarbeitende
Zusagen wurden meiner Erfahrung nach nicht konsequent eingehalten
Druck auf Mitarbeitende nach Management-Fehlentscheidungen
Insgesamt wenig ehrliche und offene Führungskultur
Verbesserungsvorschläge
Deutlich ehrlicherer und verlässlicher Umgang mit Mitarbeitenden
Konsequente und nachvollziehbare Kommunikation
Verantwortung für Führungsfehler übernehmen, statt Druck weiterzugeben
Mehr Transparenz über Entscheidungen und das Geschäftsmodell
Nachhaltigere Arbeitskultur statt kurzfristiger Reaktionen
Stabile Strukturen und weniger kurzfristige Eingriffe ins Tagesgeschäft
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war für mich stark durch Unsicherheit geprägt, die vor allem aus dem Verhalten der Geschäftsführung und des Managements resultierte. Ich hatte häufig das Gefühl, dass Aussagen nicht vollständig oder nicht ehrlich kommuniziert wurden, was mein Vertrauen erheblich beeinträchtigt hat.
Kommunikation
Die Kommunikation seitens der Führung empfand ich als widersprüchlich, unklar und oft beschönigt. Aussagen änderten sich kurzfristig oder wurden später anders dargestellt. Dadurch entstand für mich der Eindruck, dass eine offene und ehrliche Informationsweitergabe nicht gewünscht ist.
Kollegenzusammenhalt
Das Team war der stabilste Punkt meiner Zeit im Unternehmen. Der Austausch untereinander war ehrlich und unterstützend, was vieles kompensiert hat.
Work-Life-Balance
Meine Work-Life-Balance hat unter den Rahmenbedingungen der Geschäftsführung und des Managements gelitten. Durch kurzfristige Änderungen, unklare Erwartungen und zusätzlichen Druck, der aus meiner Sicht durch Führungsentscheidungen entstand, war es für mich schwierig, Arbeit und Privatleben sauber zu trennen. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die Prioritäten der Führung eher auf kurzfristigen Ergebnissen als auf nachhaltiger Belastbarkeit der Mitarbeitenden lagen.
Vorgesetztenverhalten
Mein größtes Problem war das Verhalten des Managements. Ich hatte wiederholt den Eindruck, dass Fehlentscheidungen nicht reflektiert wurden und der daraus entstehende Druck an Mitarbeitende weitergegeben wurde. Zusagen wurden meiner Wahrnehmung nach nicht eingehalten oder später relativiert. Insgesamt wirkte die Führung für mich nicht verlässlich.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben selbst waren überwiegend interessant und inhaltlich völlig in Ordnung. Allerdings wurden sie durch wiederkehrende Eingriffe des Managements oft erschwert oder unnötig kompliziert, was die Qualität der Arbeit beeinflusst hat.
Gleichberechtigung
Keine Beschwerden
Umgang mit älteren Kollegen
Keine Beschwerden
Arbeitsbedingungen
Das Büro war modern und schön gestaltet, und die Ausstattung war insgesamt gut. Früher gab es für meinen Eindruck zu wenig Platz, was sich später deutlich verbessert hat. Insgesamt waren die räumlichen Bedingungen positiv.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In meinem Empfinden nicht vorhanden.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war in Ordnung. Man konnte sich mit der Zeit ein stabiles und faires Einkommen aufbauen, was ein klarer Pluspunkt war.
Image
Ich hatte zunehmend das Gefühl, dass sich das öffentliche Bild des Unternehmens verschlechtert. Auch am Markt war für mich spürbar, dass das Vertrauen in die Firma abgenommen hat.