ERGO - hohe Krankheitsquote ist hier Programm.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bushaltestelle vor der Tür. Edeka in Laufweite. Vorgesetzte, die sich selbst belügen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vorstand, Führungskräfte, Kantine, New Work, keine IT am Standort, geringer Zuschuss D-Ticket, Personalabteilung, erneuter Umbau!!!, 25 Euro für ein Teamevent ist nicht mehr zeitgemäß (Preisentwicklung Gastro!), kein WIR-Gefühl im Team / Firma, Geldverschwendung durch New Work!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Fernsteuerung durch Hamburg / Düsseldorf. Bezahlung in Nürnberg weniger als in Düsseldorf. Betriebsrat hält die Füße still, ist eher pro Arbeitgeber.
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte schulen, schulen und nochmals schulen. Empathie ist für viele ein Fremdwort. New Work ist ein Millionengrab, das keiner braucht! Mitarbeiterevents sollen Spaß machen, dafür mehr Geld in die Hand nehmen. Nicht alles auf das Konto der MunichRe überweisen.
Arbeitsatmosphäre
Steril im Großraumbüro ohne festen Arbeitsplatz. Persönliche Dinge müssen JEDEN Tag in ein winziges Schließfach deponiert werden. Hier werden Millionen Euro in Material versenkt, als Mitarbeiter fair und angemessen zu bezahlen oder gar zu fördern. Ständige und stundenlange Updates, die man natürlich Zuhause in der Freizeit machen soll.
Image
Schlecht. Noch immer hängt Budapest bei den Kunden im Kopf. Oder die Agenturen mit entsprechendem Fuhrpark. Mitarbeiter empfehlen anderen ERGO nicht als Arbeitgeber. Mitarbeiterumfragen sprechen eine sehr deutliche Sprache!
Work-Life-Balance
Kennt dieser Arbeitgeber nicht. Planung mies und somit sind Überstunden oder "freiwillige" Hilfe auch für andere Bereiche Pflicht. Hohe Krankheitsquote seit Jahren.
Karriere/Weiterbildung
Siehe Gehalt. Weiterbildung im internen, langweiligen System. Standort braucht keine Weiterentwicklung. Kein Neugeschäft, nur noch Verwaltung und starker Abrieb bei den Verträgen. Langfristig wird Nürnberg nur noch ein Callcenter sein.
Gehalt/Benefits
Durch einen tollen Haustarif wurden Stellen neu bewertet. Dies geschah ohne Wissen der Belegschaft. Teilweise wurden Gehaltsstufen gestrichen, somit Endstation bei Gehalt. Dieses liegt übrigens weit unter dem Durchschnitt. Nur 20 Euro Zuschuss zum D-Ticket. Parkplätze teilweise kostenpflichtig! Essen in Kantine schlecht und zu teuer! Keine Aktien für Belegschaft von MunichRe. Seit Jahren gibt es 25 Euro pro Nase für ein Teamessen - klar, die Preise in der Gastro sind im Jahr 1999 stehen geblieben. Personalabteilung reagiert auf Anfragen nicht - wochenlang Funkstille.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wer funktionierte Büromöbel, PC und Stühle entsorgt, handelt völlig am umweltgerechten Denken vorbei. Teilweise wurden Möbel und Stühle in den Müll geworfen.
Kollegenzusammenhalt
Neid und Missgunst sind üblich. Team- oder Abteilungsleiter sehen darüber hinweg.
Umgang mit älteren Kollegen
Die werden im Stich gelassen bei neuer Technik.
Vorgesetztenverhalten
Wer nur auf seine Rente wartet bzw. auf ein Angebot zur Aufhebung, hat kein Interesse an seinen Angestellten. Ob und wann die "Führungskraft" ins Büro kommt, weiß man nicht. Erreichbarkeit ebenfalls Glückssache. Zusagen werden gerne "Vergessen".
Arbeitsbedingungen
Während der Pandemie gab es keine Bildschirme oder Geräte. Es wurde erwartet man hat dies Zuhause bzw. man verschleißt sein Privateigentum. Es gab keinen finanziellen Ausgleich für Abnutzung oder defekte Geräte. Auch nicht für den erheblichen Stromverbrauch. Erst im Jahr 2023 gab es Hardware für das Home-Office. Es gab einen Laptop mit 11 Zoll Bildschirm, der bei Übergabe schon 2 Jahre alt war. 11 Zoll und mobiles Arbeiten??? Und das natürlich nur innerhalb von Deutschland. Ständige Updates über Stunden - diese soll man natürlich Zuhause machen (kein Ersatz für Strom und Zeit!).
Kommunikation
Teilweise erfährt über die Presse mehr als von den sogenannten Vorgesetzten. Insgesamt sehr schlecht, da man alles nachfragen muss.
Gleichberechtigung
Als Single ohne Kind(er) hat man verloren.
Interessante Aufgaben
Nein. Man wird weder gefördert noch mit neuen Aufgaben betraut. Immer der übliche Ablauf. Weiterdenken ist nicht erwünscht.

