Ihr Unternehmen?

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Ernst 
Reinhardt 
Verlag
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Beamten bevorzugt...

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2014 für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die "Überwachungsmentalität" ist allgegenwärtig. Verstehen sich die Kollegen untereinander auch gut, bleibt immer die Angst, auch für kleine Fehler geradestehen zu müssen.

Image

Während die Produkte als gut, wenn auch teilweise etwas altbacken gelten, hat der ERV als Arbeit- oder Auftragsgeber in der Branche keinen besonders guten Ruf.

Work-Life-Balance

Feste Arbeitszeiten und ein Feierabend um 17 Uhr sind sicher positiv, auch lassen sich Überstunden und Urlaubstage meist problemlos frei nehmen. Gleitzeit oder die Möglichkeit, überhaupt erst Überstunden zu machen fehlen allerdings. Dies ist von der Geschäftsleitung nicht gewünscht.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen sind rar, für Auszubildende überhaupt nicht vorgesehen. Karrieremöglichkeiten gibt es trotz der hohen Mitarbeiterfluktuation selten und nur mit Abstrichen (im Vergleich niedriges Gehalt, keine Gleitzeit, etc.).

Gehalt/Benefits

Sozialleistungen werden im gesetzlichen Rahmen angeboten, das Gehalt liegt allerdings - zumindest in den unteren Mitarbeiterebenen - weit unter dem branchenüblichen Maß. Verhandlungsspielraum gibt es keine, Sonderleistungen werden keine Angeboten. Die extrem hohen Lebenshaltungskosten im Großraum München finden keine Beachtung.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist gut, die hohe Fluktuation und die allgemeine Unzufriedenheit sind allerdings deutlich bemerkbar.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten kann mindestens als misstrauisch, vielleicht sogar als paranoid bewertet werden. Sämtliche Entscheidungen müssen von den jeweiligen Vorgesetzten und final von der Geschäftsleitung persönlich abgesegnet werden, was dementsprechend bürokratische, unflexible und langwierige Entscheidungsvorgänge verursacht.

Arbeitsbedingungen

Sparen, sparen, sparen! Die extreme Sparmentalität beginnt bei leistungsschwachen Rechnern und fehlendem Festplattenspeicher auf den Servern, geht weiter über Alltagsprogramme die aus Lizenzkostengründen nur auf zwei oder drei Rechnern installiert wurden und endet irgendwo beim Mangel an Büromaterial.

Kommunikation

Da nur eine Person alle Verlagsangelegenheiten entscheidet, ist Mitsprache und Kommunikation fast nicht gegeben. Mitarbeiter haben eingeschränkte Zugriffsrechte an den PCs und sind nur selten in Entscheidungsprozesse eingebunden.

Gleichberechtigung

Hier gibt es nichts zu beanstanden, stellt aber auch keinen präsenten Faktor im Alltag dar.

Interessante Aufgaben

Gerade als Ausbildungsstelle wird weit mehr versprochen als gehalten. Viele Aufgaben hangeln sich an Checklisten und teils jahrealten Anleitung entlang. Freiraum für "Neues" gibt es selten, viele Aufgaben ließen sich auch von einem Sachbearbeiter bearbeiten. Das kompensiert allerdings die Tatsache, dass die Mitarbeiter chronisch überlastet sind.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.