2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv zu erwähnen ist, dass der Arbeitgeber in der Regel über dem Mindestlohn bezahlt.
Allerdings wurden im Bewerbungsprozess Versprechungen zu zusätzlichen Leistungen wie Weihnachtsgeld gemacht, die später nicht eingehalten wurden.
• Manipulative und unfaire Kommunikation, inklusive Drohungen mit Abmahnungen
• Respektloser, schwankender Umgangston und häufiges Anschreien in Stresssituationen
• Rassistische und sexistische Kommentare sowie unangemessenes, grenzüberschreitendes Verhalten gegenüber Mitarbeitenden
• Überwachung durch Kameras und anschließende Telefonanrufe mit kontrollierenden Fragen
• Missachtung von Arbeitszeiten und Ruhepausen, keine Rücksicht auf das Arbeitszeitgesetz
• Unpünktliche und unvollständige Gehaltszahlungen, falsche Trinkgeldverteilung
• Druck, Aufgaben zu übernehmen, die nicht zum eigentlichen Arbeitsbereich gehören
• Fehlender Rückhalt bei der Übernahme von Verantwortung, falsche Schuldzuweisungen
• Fehlende Work-Life-Balance, besonders in Führungspositionen
• Stimmungsmache und ein Klima des Misstrauens, unter Mitarbeitenden soll „verpetzt“ werden
• Unangemessene Aufforderungen zu privaten Treffen oder Partys, die Grenzen überschreiten
Um die Arbeitsatmosphäre zu verbessern, wäre es wichtig, eine offene und wertschätzende Kommunikationskultur zu etablieren, in der Mitarbeitende ohne Angst vor negativen Konsequenzen ihre Anliegen äußern können.
Zudem sollte der Arbeitgeber auf eine faire und transparente Arbeitszeiteinteilung achten und die gesetzlichen Ruhezeiten sowie das Arbeitszeitgesetz konsequent einhalten. Eine pünktliche und korrekte Gehaltszahlung ist dabei selbstverständlich.
Respektvoller Umgang und das Vermeiden von unangemessenen Kommentaren oder Verhaltensweisen sind grundlegend, um ein sicheres und angenehmes Arbeitsumfeld für alle zu schaffen.
Nicht zuletzt würde eine klare Abgrenzung der Aufgabenbereiche und eine realistische Erwartungshaltung gegenüber den Mitarbeitenden zu mehr Zufriedenheit und Motivation beitragen.
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt sehr angespannt. Es wurde von den Mitarbeitenden erwartet, dass sie einander melden, wenn Aufgaben nicht genau nach den Vorstellungen des Arbeitgebers erledigt wurden. Dies führte zu einem Klima des Misstrauens und einer unruhigen Stimmung.
In stressigen Situationen reagierte der Arbeitgeber häufig ungehalten und schrie Mitarbeitende an. Zudem kam es wiederholt vor, das Mitarbeitende über Kameras beobachtet und anschließend telefonisch unter Druck gesetzt wurden, um sofortige Anweisungen zu erhalten (z. B.: „Warum stehen die Tische so?“ oder „Warum sind die Gäste gegangen?“).
Das Restaurant macht von außen einen guten Eindruck, und auch beim Vorstellungsgespräch wirkt alles freundlich und einladend. Allerdings fällt schnell auf, dass viele aktuelle und ehemalige Mitarbeitende sehr kritisch über das Unternehmen sprechen.
Eine Work-Life-Balance war so gut wie nicht vorhanden. Egal ob man in Voll- oder Teilzeit angestellt war, man musste häufig den Personalmangel ausgleichen, da der Chef selbst selten mitarbeitete. Dabei wurde kaum Rücksicht auf Ruhezeiten oder gesetzliche Vorgaben genommen – es kam regelmäßig vor, dass man nach einer Spätschicht direkt eine Frühschicht übernehmen musste oder deutlich zu viele Stunden arbeitete.
Der Fokus lag ausschließlich darauf, den Betrieb am Laufen zu halten, ohne zu berücksichtigen, dass diese Belastung die Mitarbeitenden langfristig krank machen kann.
Es gibt die Möglichkeit, sich zur Restaurantleitung hochzuarbeiten, vor allem als Vollzeitkraft. Allerdings bringt diese Position kaum Work-Life-Balance mit sich, da man für viele Bereiche allein verantwortlich ist – beispielsweise soll man die Post öffnen, dokumentieren und die gesamte Verantwortung tragen.
Trotz Meldung wichtiger Anliegen wird man oft für Fehler oder Versäumnisse verantwortlich gemacht, selbst wenn man diese weitergeleitet hat. Statt einer klaren Führungsrolle fühlt man sich eher als Assistenz, die den ganzen Ärger auffangen muss.
Die Gehaltszahlungen erfolgten weder pünktlich noch vollständig. Wenn Unstimmigkeiten oder fehlende Beträge angesprochen wurden, wurde man meist vertröstet, ohne dass sich etwas änderte. Auch das Trinkgeld wurde nicht korrekt verteilt. Leider hatten wir den Eindruck, dass der Arbeitgeber sich teilweise selbst Geld auszahlen ließ, was die Situation zusätzlich belastete.
Ja darauf wurde meistens geachtet.
Der Kollegenzusammenhalt war in der Regel gut. Trotz der insgesamt schlechten Stimmung haben wir versucht, das Beste aus der Situation zu machen und uns gegenseitig zu unterstützen.
Allerdings gab es vereinzelt Kolleginnen und Kollegen, bei denen man vorsichtig sein musste, da sie dem Chef sehr zugewandt waren. Manche teilten zwar die Kritik an den Arbeitsbedingungen, hatten jedoch nicht den Mut, diese offen zu äußern.
Der Arbeitgeber hat niemanden respektiert aber wir Kollegen unter uns auf jedenfall
Das Vorgesetztenverhalten war häufig respektlos und von Druck geprägt. Der Umgangston schwankte stark, und man musste sich oft vorsehen, da immer wieder rassistische sowie sexistische Kommentare fielen.
Man befand sich zudem gelegentlich in unangenehmen Situationen, in denen körperliche Grenzen überschritten wurden – z. B. zu lange Umarmungen, unpassend platzierte Berührungen oder unangemessene Kommentare über das Aussehen bzw. die Kleidung am Arbeitsplatz. Diese Situationen musste man meist selbst auflösen, da der Vorgesetzte auf Hinweise nicht angemessen reagierte.
Die Räumlichkeiten sind modern mit einer Klimaanlage. Man muss leider dennoch viel schleppend da die Getränke etc. im Keller gelagert sind
Die Kommunikation war oftmals widersprüchlich und manipulierend. Arbeitszeiten und Verfügbarkeiten wurden häufig nicht respektiert – selbst wenn man als Teilzeit- oder Vollzeitkraft klare Absprachen hatte, wurde man unter Druck gesetzt, dennoch zu kommen. Dabei wurde teilweise auch mit Abmahnungen gedroht, obwohl die eigenen zeitlichen Möglichkeiten bekannt waren.
Hinzu kam ein stark schwankender Kommunikationsstil: In einem Moment konnte der Arbeitgeber sehr freundlich auftreten, im nächsten Moment jedoch plötzlich manipulierend und mit schlechter Stimmung reagieren. Dies führte zu Verunsicherung und einem unangenehmen Arbeitsklima.
Im Service arbeiteten überwiegend weibliche Personen, während in der Küche eher ältere Kollegen tätig waren. Eine echte Durchmischung der Bereiche fand kaum statt.
Die Aufgaben hatten zwei Seiten: Einerseits konnte man gelegentlich bei Dingen wie der Dekorationsauswahl für das Restaurant mitentscheiden, was manche als positiv und abwechslungsreich empfinden würden.
Andererseits wurden jedoch auch regelmäßig Aufgaben übertragen, die nicht zum eigentlichen Tätigkeitsbereich gehörten – z. B. in der Freizeit Dekoration einzukaufen oder aufzubauen. Hinzu kam, dass der Arbeitgeber sehr großen Wert auf Sauberkeit legte, sodass man einmal pro Woche umfangreiche Putzarbeiten (wie Entstauben von Flaschen und Inventar) übernehmen musste, obwohl man als Servicekraft eingestellt war und diese Tätigkeiten nicht im Arbeitsvertrag verankert waren.