Ihr Unternehmen?

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Eugen 
Scalabrin 
GmbH 
& 
Co.
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

engstirnige Denkweisen & herrische Führung nach alter Schule

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Solingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Fahrer und das Platzpersonal ist sehr kollegial.

Verbesserungsvorschläge

Ein zufriedener Mitarbeiter bedeutet im Regelfall ein guter, motivierter Mitarbeiter: Gehaltsanpassungen, Überstundenreduzierung, Einklang von Familie und Job schaffen, Unterbindung von Seximus und Rassismus (GERADE IN DER FÜHRUNGSEBENE), Kommunikation auf Augenhöhe.

Arbeitsatmosphäre

Wenn man es schafft die dauerhaft angespannte Stimmung auszublenden, ist es ganz ok. Man hat aber das Gefühl, dass man ständig auf der Hut sein muss, weil Vorgesetzte ihren Stimmungsschwankungen freien Lauf geben und an "niedereren" Mitarbeitern auslassen.
Sie fördern kein Miteinander, üben kein Lob und nur Kritik. Fairness ist hier fehl am Platz. Vertrauen wird ausgenutzt.

Image

Die Mitarbeitenden sprechen mehr schlecht als recht über das Unternehmen, wovon aber idR nichts nach außen dringt. Die Firma hängt am einstigen Status in Solingen, wird diesen aber auf Dauer nicht mehr halten können.

Work-Life-Balance

Überstunden werden täglich vorausgesetzt, Pausenzeiten können (sollen nach Möglichkeit auf Wunsch des Inhabers) nicht eingehalten werden, da sonst die Büros nicht besetzt wären (chronische Unterbesetzung & kein direkter Kundenkontakt)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Obwohl es ein Recyclingunternehmen ist wird innerhalb der Büros nicht auf Mülltrennung geachtet. Es sind Eimer für Pappe und Restmüll vorhanden, werden aber gemeinsam im allgemeinen Müll entsorgt. Eine zukünftige Aussicht auf alternative Energien für die Transporte wird belächelt.

Karriere/Weiterbildung

Mit viel Glück bekommt man eine bessergestellte Position, wenn diese frei wird. Weitergebildet wird nur die Führungsebene.

Kollegenzusammenhalt

Hinter den Kulissen sind alle einer Meinung, aufgrund von Angst vor Konsequenzen/ Rüge/ Verharmlosung durch die Führungskräfte spricht aber niemand offen die Probleme an.

Vorgesetztenverhalten

Durch die Bank weg eher schlecht. Spricht man Probleme an werden diese verharmlost oder unter den Tisch gekehrt („nehmen Sie das nicht persönlich“). Vereinzelt wird versucht Lösungen zu finden oder Hilfe angeboten, was sich wiederum sehr schnell wieder in Luft auflöst bzw. nicht ernst gemeint versucht wird umzusetzen. Der Inhaber benimmt sich herrisch. Mit den Fahrern und dem Platzpersonal wird von vielen Seiten her sehr respektlos umgegangen, Drohungen gehören zum Alltag (was wirklich schade ist, denn diese Kräfte sind der Grundstein für dieses Unternehmen). Mit Beleidigungen gegenüber anderen Angestellten wird in den meisten Gesprächen nicht zurückgehalten.

Arbeitsbedingungen

Veraltete Systeme, dafür aber in den meisten Büros höhenverstellbare Schreibtische. Im Sommer ist es bei erhöhten Temperaturen am Wareneingang nicht zu ertragen (teilweise Raumtemperatur bei 30-32 C), da dieser hauptsächlich aus Glas besteht. Eine Anlage für eine Klimaanlage ist vorhanden, wird aber nicht repariert/ eingesetzt, da der Inhaber der Meinung ist, dass sonst alle Büros eine wollen würden (seine Büroräumlichkeiten sind natürlich mit einer Klimaanlage ausgestattet und laufen immer auf Hochtouren).

Kommunikation

Grundsätzlich wird nichts offen kommuniziert. Es gibt Mitarbeiter, die andere von oben herab behandeln und verbal sehr laut und erniedrigend werden. Gespräche zwischen den Kollegen wird ausdrücklich untersagt, sodass sich diese gar nicht richtig kennenlernen können. Wie hier ein Teamspirit entstehen soll erschließt sich mir nicht. Spricht man dies bei Führungskräften an wird behauptet, dass keine Unterbindung stattfinden würde.

Gehalt/Benefits

Fernab vom Branchendurchschnitt (egal welche Position)

Gleichberechtigung

Nicht vorhanden. Der Inhaber ist vor allem Frauen gegenüber sexistisch gestimmt, was sich verbal (bsp: „Warum tragen Sie keine Röcke?“, „Na Sie haben aber was auf den Hüften!“) sehr oft äußert. Passt man nicht auf wird man in eine Umarmung gezwungen oder am Rücken betatscht und gekniffen. Der Wunsch der Unterlassung wird nicht akzeptiert (bsp: „Haben Sie sich nicht so!“, „Das war nicht so gemeint!“). Wendet man sich diesbezüglich an direkte Vorgesetzte wird es abgetan mit „So ist die Generation nun mal, das kriegt man da nicht mehr raus“. Im Bewerbungsprozess wird auch die unzulässige Frage nach einer Schwangerschaft/ Schwangerschaftswunsch gestellt. Als Mann darf seiner Meinung nach auch kein Ohrschmuck getragen werden, denn „Männer tragen sowas nicht!“. Fügt man sich nicht wird man rausgeschmissen. Rassismus findet in diesem Unternehmen leider großen Raum. Ausländer werden notgedrungen eingestellt, da der Fachkräftemangel groß ist. Solange gespurt wird ist alles in Ordnung, andernfalls wird man schnell in beleidigende Kategorien gesteckt.

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