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Euro-FH
Bewertungen

76 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 68%
Score-Details

76 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Angenehme Firmenkultur, interessante Aufgaben und tolle Kolleg*innen

4,5
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Euro-FH in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Sehr nette kollegiale Atmosphäre, angenehmes Arbeiten vor Ort und Remote

Image

Insgesamt sehr positiv

Work-Life-Balance

Tolle Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Arbeitgeber ist sehr flexibel und verständnisvoll.

Karriere/Weiterbildung

Könnte ingesamt noch etwas gezielter gefördert werden. Tolle Möglichkeit: Studiengänge und Lehrgänge dürfen kostenlos genutzt werden.

Gehalt/Benefits

Könnte mehr sein - angesichts der aktuellen Herausforderungen aber auch weniger.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In Ordnung

Kollegenzusammenhalt

Einfach großartig

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt ältere Kolleg*innen, die sich angesichts der umfangreichen Changeprozesse nicht ausreichend gesehen fühlen.

Vorgesetztenverhalten

Grundsätzlich sehr angenehm (mit leichten Abweichungen in der Vergangenheit - jetzt jedoch sehr positive Entwicklung)

Arbeitsbedingungen

Alles bestens!

Kommunikation

Grundsätzlich sehr angenehm und auf Augenhöhe.

Gleichberechtigung

Auf höchster Führungsebene könnte es mehr Frauen geben. Ansonsten offen für Vielfalt.

Interessante Aufgaben

Insgesamt ein spannendes, sinnstiftendes Aufgabenfeld. Einige Verwaltungsprozesse allerdings etwas umständlich.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Luft nach oben

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei Euro-FH in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt sehr angespannt und kaum eine Person fühlt sich wirklich wohl.

Work-Life-Balance

Ist in Ordnung.

Gehalt/Benefits

Kaum Transparenz und leider schlechte
Gehälter.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man präsentiert sich als umweltbewusst, aber dies wird kaum gelebt.

Kollegenzusammenhalt

Kollegenzusammenhalt ist von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich. Unter den Professorlinnen relativ stark, es gibt leider hier einige Maulwürfe, die alles an die Geschäftsleitung weiterleiten.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten agieren häufig eher als verlängertes Sprachrohr der Geschäftsführung als als unterstützende Führungskräfte für ihre Teams – insbesondere auf Ebene der Vizepräsidentinnen. Das Führungsverhalten wird von einigen Mitarbeitenden als belastend empfunden und wirkt sich teilweise negativ auf das Arbeitsklima aus. Verbindliche Weiterbildungen im Bereich Mitarbeiterführung und Kommunikation wären aus meiner Sicht sinnvoll und notwendig.

Arbeitsbedingungen

Hier ist Luft nach oben, auch wenn es Gleitzeiten gibt.

Kommunikation

Top-Down: kaum Transparenz. Erst wenn Entscheidungen gefällt sind, erfahren Betroffene davon.

Gleichberechtigung

Nach aussen wird es propagiert, nach innen kaum Vielfalt und Diversity. Entscheidungsträger sind männlich.

Interessante Aufgaben

Je nachdem in welcher Abteilung man arbeitet.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

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Es war einmal...

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Euro-FH in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Eine neue Geschäftsleitung, die nicht nur profit orientiert ist, sondern auch Menschen hinter den Angestellten sieht, wäre ein erster Schritt. Die Unzufriedenheit rührt nicht von den Umstrukturierungen, die waren lange überfällig. Sondern daher, wie diese umgesetzt werden. Highperformer werden ausgebrannt und Lowperfomer für ihr Ehrenamt bezahlt.

Arbeitsatmosphäre

Es gibt noch recht viele sehr langjährige KollegInnen, jedoch ist die Unzufriedenheit und Belastung in den einzelnen Teams sehr hoch. Mir fällt kaum eine Person ein, die noch gerne dort arbeitet. Viele haben jedoch bspw. Aufgrund des Alters Angst sich wegzubewerben. Die Atmosphäre ist vor allem Unsicherheit, Unzufriedenheit und aussichtslosigkeit.

Image

War mal gut. Längst vorbei.

Work-Life-Balance

Durch Home Office okay. Je nach Team werden die Möglichkeiten des HO jedoch zT unterschiedlich und unfair gehandhabt. Gleitzeit ist theoretisch auch da. Aber auch hier wurde von einer führenden Person bereits gesagt: "Gleitzeit bedeutet eben auch, dass ich dir ein Meeting am Freitag um 21 Uhr einstellen kann"

Karriere/Weiterbildung

Man kann beim ILS Weiterbildung machen. Jedoch unstrukturiert, ohne Personalentwicklung. Förderung sieht anders aus.

Gehalt/Benefits

Brauchen wir nicht drüber reden. Bei jeden Gehaltsthema kommt das Totschlag Argument: "In der Bildung sind halt nicht die großen Gehälter drin. Dafür tun wir was sinnvolles". Aber gewinnbringend arbeiten und unsere Prozesse für mehr Einnahmen erhöhen, dürfen wir trotzdem. Danke.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gerade zur aktuellen Energiekrise hätte ich mir gewünscht, dass von unserer HR Abteilung mehr Home Office Möglichkeit ans Teams kommuniziert wird. Einfach mal etwas Anerkennung auf Eigeninitiative. Stattdessen darf jeder individuell durchboxen, was solche Regelungen betrifft.

Kollegenzusammenhalt

Viele sind bemüht, die meisten resignieren. Es gibt noch vereinzelte motivierte. Am Ende teilt man sich seit etwa einem Jahr (seit der Veränderung in der Geschäftsführung) ein Boot, indem man das Gefühl hat, dass man gemeinsam untergeht.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Leistungen der zT letzten 10-20 Jahre spielen kaum mehr eine Rolle.

Vorgesetztenverhalten

Es ist wie eine Lawine. Sie wird bewusst von oben angestoßen. Das mittlere Management muss den Projektdruck weitergeben und der Verlierer ist die Verwaltung. Was die einzelnen Teams benötigen interessiert niemanden (mehr). Ein Team hat sich durch viele Kündigungen mehr als halbiert. Jetzt wurde eine Person als "Verursacher" verabschiedet. Der Fisch stinkt jedoch bekanntlich vom Kopf...

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind in die Jahre gekommen. Keine Möglichkeit oder Unterstützung diese schöner zu gestalten. Wenn man ein technisches Problem hat (was nicht selten ist), kann es dauern bis die IT einem unmotiviert Nachrichten schreibt á la "Ist denn auch der Stecker in der Dose?".

Kommunikation

Es wird bei der Kommunikation der GL ggü der Belegschaft diese regelrecht für unfähig erklärt Zusammenhänge zu verstehen. Es wird von Transparenz gesprochen, wo keine existiert.

Gleichberechtigung

Die Belegschaft ist sicherlich zu 95% deutsch. Als Heterogen würde ich sie nicht betrachten.

Interessante Aufgaben

Das war es mal. Es soll nur noch das umgesetzt werden, was einen auferlegt wurde. Es gibt kaum noch Handlungsspielraum für eigene Ideen und Anliegen.

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Diese Hochschule blutet.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Euro-FH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeit mit Studierenden macht nach wie vor Spaß, allerdings fällt es zunehmend schwer, da die angebotenen Studiengänge aus Kostengründen schlichtweg immer schlechter werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Agieren der Geschäftsleitung ist nicht nur unverschämt gegenüber ProfessorInnen und vielen Mitarbeitenden der (überwiegend akademisch hochqualifizierten) Verwaltung, die Mehrheit erlebt Frust und Geringschätzung durch den Kanzler und die Geschäftsführer.
Seitens der Geschäftsleitung wird betont, wie viel Zeit für Kommunikation im Haus aufgewendet wird. Problematisch ist, dass Entscheidungen undurchdacht, profitorientiert und aktionistisch getroffen werden und im Nachhinein viel zu viel Zeit für deren "Kommunikation" verschwendet wird.
Diese Atmosphäre ist Gift für Engagement, Kreativität und Innovation, womit das Geschäftsmodell der Euro-FH in einem harten Wettbewerb gefährdet ist. Somit wurde aus einer kerngesunden Hochschule eine verletzte Institution.

Verbesserungsvorschläge

Fast alle im Haus scheinen frustriert über die Entwicklung ihrer Hochschule. Es gab eine große Energie durch die Mitarbeitenden, einen Zusammenhalt und eine kollektive Begeisterung für das Produkt „Bildung“. Diese Kraft ging durch die aktuelle Geschäftsleitung völlig verloren, zur Wiederherstellung sind faire Arbeitsbedingungen für Professorinnen, Wertschätzung von Innovation aus der Verwaltung und ein reflektierter Einsatz von KI notwendig.
Das Verschenken von Hoodies mit Firmenlogo wie zu Weihnachten 2025 schafft kein Gemeinschaftsgefühl, sondern sorgt für kollektives Kopfschütteln.

Arbeitsatmosphäre

Allzeittief. Zahlreiche Gerichtsprozesse von ProfessorInnen gegen die Geschäftsleitung und massiver persönlicher Druck führten zu einer fast unerträglichen Atmosphäre. Viele KollegInnen bewerben sich weg; es gibt Kündigungen und Kündigungswünsche; aus der Verwaltung, von ProfessorInnen und von Führungspersonal.

Image

Die Euro-FH zehrt noch von einem guten Image, die ehrlichen Kununu-Bewertungen sowie zahlreiche Kündigungswünsche spiegeln ein realistischeres Bild.

Work-Life-Balance

Angespannt. ProfessorInnen haben keine Zeiterfassung, was ambivalent ist: einer gewissen Freiheit stehen tendenziell unbezahlte Überstunden gegenüber.

Karriere/Weiterbildung

Bislang konnten kostenfrei Angebote der Fernschule ils genutzt werden. Keine strukturierte Personalentwicklung.

Gehalt/Benefits

Unglaublich. Die GL hat seit Mai 2024 Gehälter von ProfessorInnen durch juristische Konstrukte im Rahmen einer Betriebsvereinbarung gekürzt, teils massiv. Die Tätigkeiten von ProfessorInnen werden durch ein Performance-Management-System engmaschig kontrolliert. Die Freiheit des ProfessorInnenberufs scheint nicht mehr gegeben. Es herrscht seitens des Geschäftsführers ein umfassendes Kontroll- und (Mikro-) Steuerungsbedürfnis. Gehalt kommt pünktlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Engagiert. Es gibt Initiativen zu Nachhaltigkeit und Antidiskriminierung, die mit Engagement betrieben werden.

Kollegenzusammenhalt

Ambivalent. Es gibt ein tolles Kollegium, das allerdings vor allem durch Frust, Ärger und Sorge zusammengewachsen ist. Bei vielen KollegInnen ist der Eindruck entstanden, dass die Geschäftsleitung zu wenig gegen die schlechte Stimmung unternimmt. Viele nehmen eine kollektive hausgemachte Lähmung im Haus wahr. Es scheint zudem eine Gruppe von GL-Getreuen zu geben, die konsequent Stimmung gegen das Professorium macht

Umgang mit älteren Kollegen

Unauffällig. Keine Diskriminierung o.ä. bekannt.

Vorgesetztenverhalten

Zweischneidig. Die unmittelbaren Studienbereichsleitungen sind freundlich, die Präsidentin persönlich zugewandt, klug und wissenschaftlich exzellent. Gegen das Agieren der Geschäftsleitung scheint sie aber weitgehend machtlos. Auch hier muss zwischen der Hochschule und dem Betrieb unterschieden werden.
Die Geschäftsleitung versucht, durch zahlreiche soziale Aktivitäten eine bessere Stimmung zu schaffen. 2025 wurde etwa ein Raum in einem Fußballstadion gemietet, es konnten Führungen besucht werden. Dies ersetzt fehlende Wertschätzung und einen in fast jeder Hinsicht unprofessionellen Kommunikationsstil beider Geschäftsführer nicht.

Arbeitsbedingungen

Vorsicht. BewerberInnen müssen sich bewusst machen, dass die Euro-FH zwei Leitungslogiken hat: die akademische Leitung und eine Geschäftsleitung. Personell, gestalterisch und disziplinarisch dominieren Geschäfts- und Renditeinteressen ggü. akademischen Ansprüchen. Die Geschäftsleitung spricht von „Transformationsprozessen“.

Kommunikation

Katastrophal. In der Vergangenheit wurden KollegInnen zu Kununu-Bewertungen aufgefordert. Die Geschäftsleitung kommentiert und relativiert Kununu-Bewertungen und spricht von offenen Türen und Transformationsphasen. Hierbei wird nicht reflektiert, dass erst durch die Geschäftsleitung eine Atmosphäre von Angst und Unsicherheit geschaffen wurde, über die auch warme Worte und Teamevents nicht hinwegtäuschen. In fast bodenloser Naivität wird immer wieder „ein Blick nach vorne“ angemahnt.

Gleichberechtigung

Vorbildlich. Hier punktet die Hochschule - die Geschäftsleitung ist männlich, die von ihr nominierte Präsidentin weiblich, ebenso viele Teamleitungen. Vielfalt ist willkommen, auch in Hinsicht von Identität.

Interessante Aufgaben

Enttäuschend. Grundsätzlich ist eine Hochschule ein interessanter Arbeitsplatz. Aufgrund von Kostendruck treten Kernanliegen von Hochschulbildung (Seminare, intensive Betreuung) zunehmend in den Hintergrund. Eine wenig reflektierte KI-Begeisterung und -Anwendung führt bisweilen zu unausgegorenen Neuprozessen in der Verwaltung.

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Top-Arbeitgeber mit viel Raum für eigene Ideen und Gestaltung!

4,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Euro-FH in Hamburg gearbeitet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Soziale und Umweltthemen werden vorangetrieben

Kollegenzusammenhalt

Tolle KollegInnen, auch zwischen den Abteilungen wird sich immer ausgeholfen

Vorgesetztenverhalten

Sehr enger und vertraulicher Austausch

Kommunikation

Kommunikation auf Augenhöhe

Interessante Aufgaben

Viel Raum für eigene Ideen und eigenverantwortliche Ausgestaltung der Themen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Sehr schade.

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Euro-FH in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es wird zu viel Wert auf den Schein gelegt. Die Substanz, auch durch die aktuellen Kündigungen, fehlt.

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf die Integrität achten

Arbeitsatmosphäre

Früher waren wir unschlagbar in dem was wir gemacht haben. Heute sind wir beliebig. Das strahlt auf die Arbeitsatmosphäre aus.

Image

In der Vergangenheit top, nun läuft der GF lieber auf externen Terminen umher und kümmert sich nicht um das Image der Hochschule.

Work-Life-Balance

Viel HO möglich.

Karriere/Weiterbildung

kaum möglich

Gehalt/Benefits

ok

Umwelt-/Sozialbewusstsein

ok, aber irgendwie nur eine Marketingphrase.

Kollegenzusammenhalt

Die Reste aus der guten Vergangenheit …

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere KollegInnen verlassen das Unternehmen leider.

Vorgesetztenverhalten

Das finde ich wirklich schwach. Nur noch Mikropolitik auf GF Ebene, direkter Vorgesetzter vollkommen ahnungslos.

Arbeitsbedingungen

ok

Kommunikation

Nicht mehr vorhanden. Nur top down.

Gleichberechtigung

ok

Interessante Aufgaben

ok

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Den Bach runter

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Euro-FH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die sinnvolle Arbeit mit Studenten und Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommentare auf kununu-Bewertungen. Es wird von Änderungsprozessen und Transformation gesprochen, wenn Turbovertrieb und Profitmaximierung gemeint sind. Alle durchschauen das. Aktuell kann ich die Euro FH nicht empfehlen

Verbesserungsvorschläge

Vertrauen in Kollegen stärken, Qualität priorisieren, Kommunikation zeitgemäss gestalten.

Arbeitsatmosphäre

Die aktuelle Geschäftsleitung hat meiner Meinung nach eine unmotivierte Stimmung geschaffen, die den Unternehmenserfolg bedroht.

Image

Schwer zu sagen. Die Qualität war mal sehr gut, entsprechend auch das Image. Ob wir im Wunsch nach grenzenlosem Wachstum und Kosteneinsparung besser werden? Ich glaube nicht

Work-Life-Balance

Homeoffice ermöglicht Freiheit. Ich selbst nehme aber viel Druck aus dem Unternehmen mit in meine Freizeit.

Karriere/Weiterbildung

Aktuell keine strukturierte Personalentwicklung; soll wohl kommen

Gehalt/Benefits

Keine Tarifgehälter. Wenig finanzielle Entwicklung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Bereich Umwelt sehe ich Aufholbedarf. Tolles People and Culture-Team, das sich vielfältig engagiert

Kollegenzusammenhalt

Alle völlig demotiviert.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Probleme bekannt

Vorgesetztenverhalten

Wenig Wertschätzung. Kanzler und GF agieren aus meiner Sicht oftmals problematisch: alles dreht sich eher um Vertrieb als um akademische und Verwaltungsqualität.
Mit den Professoren gibt es riesige Probleme. GF hat hier wohl Gehälter zusammengestrichen, viele Profs wollen weg. Motivation ist es schon

Arbeitsbedingungen

Die Euro-FH ist ein Unternehmen, das Geld verdienen muss - so weit, so gut. Bildung ist aber kein Gebrauchtwagen. Meinem Eindruck nach geht es ausschliesslich um Vertrieb und Studentenzahlen. Es müsste mehr auf Qualität geachtet werden (meine Meinung). Die Geschäftsführung scheint sich an Mitbewerbern zu orientieren, die nachweislich schlechte Arbeit leisten - ich habe grosse Angst um die Euro-FH

Kommunikation

Leider absolut top-down. Kommunikation scheint nur dazu zu dienen, getroffene Entscheidungen mit wenig Gegenrede umzusetzen. Partizipation und eine moderne Arbeitnehmerbeteiligung sehe ich nicht.

Gleichberechtigung

Ich fühle mich durch die tolle Präsidentin gut repräsentiert. Die Geschäftsführung agiert jedoch oft „typisch männlich“


Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Prof. Dr. Marcus Bysikiewicz, Geschäftsführer
Prof. Dr. Marcus BysikiewiczGeschäftsführer

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

danke für deine offene und kritische Rückmeldung. Wir nehmen das ernst – gerade weil sie zeigt, wie du die aktuelle Situation erlebst.

Uns ist bewusst, dass sich bei uns gerade viel verändert und dass das nicht für alle leicht ist. Gleichzeitig sehen wir einige der geschilderten Punkte anders. Unser Anspruch ist es, Qualität, Zusammenarbeit und wirtschaftliche Verantwortung in Balance zu halten – auch wenn das im Alltag nicht immer einfach ist. Unser Ziel ist es, für unsere Mitarbeitenden ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Sicherlich machen wir in der Geschäftsführung bei so vielen Veränderungen nicht alles richtig – wenn wir das gemeinsam verbessern wollen, wünschen wir uns, dass solche Themen auch direkt und offen angesprochen werden. Nur im persönlichen Austausch können wir wirklich verstehen, was hinter den Eindrücken steht und konkret etwas verändern. Wenn du magst, komm gern auf uns zu – vertraulich und ohne Umwege.

Herzliche Grüße

Marcus

So macht Lehre keinen Spaß (mehr)

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Europäische Fernhochschule Hamburg GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Arbeiten im Home-Office ermöglicht viel Flexibilität und auch bei der Gestaltung der Lehrinhalte gibt es (noch) einige Freiheiten. Die inhaltliche Arbeit am jeweiligen Spezialthema kann so viel Freude bringen. Die Zusammenarbeit mit dem Betrieb ist außerdem sehr kollegial; es gibt viele tolle Mitarbeitende, die (trotz allem) mit Kreativität, Empathie und Fleiß bei der Sache sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Situation in der Lehre wird in meinen Augen, quasi von Woche zu Woche, immer unterträglicher: Es geht nur noch um Standardisierung und Kostendruck. Links und rechts bleibt davon leider wenig Platz für individuelle Bedürfnisse einzelner Studienfelder. Diese Entwicklungen sind insgesamt meistens sogar nachvollziehbar und es gibt ein Interesse der Lehrenden, gute Lösungen vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen zu finden. Leider werden die Umstände und daraufhin getroffene Entscheidungen allerdings in unterirdischer Weise kommuniziert und begründet. Ich empfinde viele Entscheidungen aus dem Präsidium in jüngster Zeit als aktiven Eingriff. Studiengangsleitungen und Modulverantwortungen werden in meinen Augen übergangen; das betrifft teilweise auch die Information über vom Präsidium beschlossene Anpassungen. Anpassungen werden meines Erachtens mit dem Verweis auf Kostendruck und Standardisierungsnotwendigkeiten auf Biegen und Brechen durchgedrückt, ohne inhaltliche und lehrqualitätsbezogene Argumente seitens des Lehrpersonals sowie die vom Lehrpersonal befürchteten Auswirkungen auf die Studierenden auch nur anzuerkennen. Die Anforderungen an eine hochwertige Lehre sind folglich häufig nur zweitrangig. Gefühlt geht es dann eher darum, bloß keine eigenen Fehler einzugestehen oder auch nur einen Millimeter Platz für Verhandlungen zu lassen.
Seit der vielen Wechsel an den wichtigsten Stellen in der Hochschule in den vergangenen Monaten hat sich die Stimmung und die Arbeitsweise meiner Meinung nach insgesamt massiv verschlechtert. Dazu kommt, dass mittlerweile in Teilen aus der Leitung auch eine Sprache praktiziert wird, die entmenschlichend und einer Hochschule (eigentlich einer jeden Organisation mit Ausnahme vielleicht einer Armee) nicht würdig ist. Zwischen einem Großteil der Lehrenden und einigen Mitgliedern des Präsidiums ist die Stimmung in meinem Empfinden mittlerweile geradezu vergiftet. Aufgrund einer gefühlt hohen Resistenz in der GL gegen konstruktive Argumente im Sinne der Hochschule sind die Aussichten auf Besserung leider nicht gerade hoch. Stattdessen geht es scheinbar nur um Machtdurchsetzung, kritische Stimmen und Diskussionen werden abgewürgt (obwohl doch offiziell so viel Wert auf den konstruktiven Diskurs und die Streitkultur als Ausgangspunkt für Verbesserungen gelegt wird).
Mir persönlich macht die Arbeit - trotz der eigentlich interessanten Aufgaben und spannenden Herausforderungen - unter diesen Umständen keinen Spaß mehr und ich kann diesen Arbeitgeber für eine Anstellung im Lehrbereich leider gar nicht (mehr) empfehlen.

Verbesserungsvorschläge

Zwei nicht immer widerspruchsfreie Ziele müssen wieder besser in Einklang gebracht werden: Auf der einen Seite steht das Ziel eines Unternehmens, dass möglichst viel Geld erwirtschaftet (ergo: Standardisierung, Kostendruck). Auf der anderen Seite steht das Ziel einer Hochschule, die hochwertige Bildung anbietet, ihre Studierenden zu kritischem Denken anregt und auf ein Leben in einer komplexen Gesellschaft (ergo: nicht nur auf die Arbeitswelt) vorbereitet. Seit einigen Monaten und Quartalen schlägt das Pendel sehr stark in Richtung hoher Profitabilität aus. Es wäre in meinen Augen gut für die Entwicklung der Hochschule, wenn hochwertige Bildung wieder mehr in den Fokus rückt. Leider vermittelt mir die aktuelle Ausrichtung nicht das Gefühl, dass das der Fall ist.

Arbeitsatmosphäre

Vertrauen scheint für die GL ein Fremdwort zu sein. Stattdessen erfolgt Mikro-Mikro-Mikro-Management.

Image

Im Lehrbereich sind viele Mitarbeitende überzeugt, dass (noch) qualitativ hochwertige Bildung angeboten wird. Viele Entscheidungen der letzten Monate sorgen allerdings für Zweifel daran, wie lange diese Qualität noch aufrechterhalten werden kann. Als Arbeitgeber hat das Unternehmen im Lehrbereich mittlerweile bei vielen jegliches Ansehen und jegliches Vertrauen verloren, so ist zumindest mein Empfinden.

Work-Life-Balance

Überstunden werden scheinbar bewusst in Kauf genommen, da die Ansätze für das Arbeitspensum in der Lehre inzwischen vollkommen unrealistisch sind.

Karriere/Weiterbildung

Im Lehrbereich sind die Karrierechancen per se begrenzt, was aber in Ordnung und bei Tätigkeitsbeginn in der Regel bekannt ist. In den anderen Bereichen war es jahrelang gang und gäbe, dass Mitarbeitenden, die qualitativ hochwertige Arbeit leisten, Karriereoptionen aufgezeigt werden. Viele Positionen mit Personalverantwortung sind mit langjährigen, verdienten Mitarbeitenden besetzt. In letzter Zeit werden allerdings vermehrt Führungspositionen mit Externen besetzt (bzw. entsprechende Positionen geschaffen). Die Kriterien für jüngste Entscheidungen bei der Schaffung und Besetzung von Stellen empfinde ich oftmals als nicht nachvollziehbar.

Gehalt/Benefits

Im Vergleich zu Professuren an öffentlichen Hochschulen in Hamburg bleibt sowieso deutlich weniger netto vom brutto (keine Verbeamtung, Grundleistungsbezüge). Wird dann noch berücksichtigt, welches Arbeitspensum mittlerweile für dieses Grundgehalt erwartet wird, steht das Gehalt meines Erachtens nicht mehr in einem vernünftigen Verhältnis. Dazu kommen viele Details in neueren Regelungen, die die Attraktivität nach meinem Empfinden weiter schmälern.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird zwar nach außen viel kommuniziert (Nachhaltigkeitsbericht, Nachhaltigkeitsrat, Klimaneutralität). Bei Entscheidungen spielt es meines Erachtens aber keine Rolle. Mein Eindruck ist: Wenn sie kein Geld bringen, haben Nachhaltigkeitsbelange sowieso keine Chance.

Kollegenzusammenhalt

Einer der wenigen verbliebenen Pluspunkte. Die letzten Monate haben dazu geführt, dass viele Professuren sehr eng zusammengerückt sind. Auch die Zusammenarbeit zwischen Lehre und Betrieb ist von vielen positiven und tollen Beziehungen geprägt. Geschmälert wird dies leider durch einige Mitarbeitende, gegenüber denen mittlerweile jedes Vertrauen geschwunden ist.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der GL ist mittlerweile in weiten Teilen nicht mehr nachvollziehbar. Konstruktive Argumente im Sinne der Hochschule und der Qualität der Lehre werden - sofern sie nicht im Sinne der GL sind - meines Erachtens als Bockigkeit, Sturheit und absichtliche Destruktivität abgetan. Nach meinem Empfinden werden Personen, die die Möglichkeiten ihrer jeweiligen Rollen wahrnehmen (z.B. im Senat), dafür unter Druck gesetzt. Die Befürchtung vor negativen persönlichen Konsequenzen führt dazu, dass ich nicht das Gefühl habe, mich im Unternehmen offen und konstruktiv äußern und Kritik anbringen zu können. Einige Entscheidungen der letzten Monate und insbesondere deren Kommunikation haben mich erschüttert. Ich habe mittlerweile jegliches Vertrauen in die Leitung verloren (und habe leider auch keine Anhaltspunkte für eine Besserung in der nächsten Zeit).

Arbeitsbedingungen

Arbeit größtenteils im Home-Office, sodass die Arbeitsbedingungen selbst geschaffen werden können. Die Technik ist leider nicht immer auf dem neusten Stand. Eine restriktive Sicherheitspolitik ist zwar eigentlich ein hohes Gut, hier wird aber in Teilen über das Ziel hinaus geschossen, sodass das Arbeiten sehr umständlich ist.

Kommunikation

Auch eine Art der Kommunikation: Regelmäßig behaupten, dass alle Ideen und Bedenken berücksichtigt werden, obwohl die Entscheidungen bereits gefallen sind. Ansonsten empfinde ich weite Teile der Kommunikation als irrlichternd, teilweise auch einschüchternd. In den letzten Monaten wurden viele getroffene Aussagen und Zusagen schon bald revidiert oder durch das anschließende Handeln konterkariert.

Gleichberechtigung

Insgesamt gut ausgeprägt, viele Führungspositionen (bis auf die GL und Kanzler) sind mit Frauen besetzt.

Interessante Aufgaben

An sich in der Lehre sehr spannende Aufgaben, da Module und Studiengänge gestaltet werden können und durch das Fernstudium Personen Zugang zu Hochschulbildung bekommen, die andernfalls eher nicht studiert hätten. Dazu gibt es spannende Herausforderungen hinsichtlich hochwertiger und kritischer Bildung im KI-Zeitalter. Leider verkommt die Arbeit dank jüngerer Änderungen in den betrieblichen Vereinbarungen zur standardisierten Massenabfertigung, in der nur Quantität zählt (Stichwort: Mikro-Management). Qualität und Innovation werden zwar immer wieder eingefordert; ich habe aber überhaupt nicht das Gefühl, in einem Umfeld mit innovationsförderlichen Voraussetzungen zu arbeiten.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Prof. Dr. Marcus Bysikiewicz, Geschäftsführer
Prof. Dr. Marcus BysikiewiczGeschäftsführer

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Wir freuen uns, dass du die Flexibilität im Homeoffice, die spannenden Aufgaben in der Lehre und den starken Kollegenzusammenhalt hervorhebst – genau das macht uns als Hochschule und Arbeitgeber seit vielen Jahren erfolgreich.

Wir wissen, dass die aktuellen Veränderungen herausfordernd sind. Sie sind aber notwendig, um die Euro-FH langfristig zukunftssicher aufzustellen – als eine der führenden privaten Fernhochschulen Deutschlands mit inzwischen 12.000 Studierenden. Dabei bleibt klar: Die Qualität unserer Lehre ist unser Markenkern und daran machen wir keine Abstriche.

Dass du unsere Kommunikation kritisch wahrgenommen hast, nehmen wir sehr ernst. Transparenz, Verlässlichkeit und ein respektvoller Umgang sind für uns zentrale Werte, an denen wir kontinuierlich arbeiten. Deshalb laden wir dich herzlich zu einem persönlichen Gespräch ein: Nur im direkten Austausch können wir konstruktive Ideen aufnehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Unser Ziel bleibt klar – hochwertige Bildung, ein respektvolles Miteinander und ein attraktives Arbeitsumfeld für alle, die mit uns die Zukunft gestalten.

Herzliche Grüße

Marcus

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Wenn man will, macht es Spaß

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Euro-FH in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ich finde die gut. Wird auch einiges getan, wenn man will. Gibt viele stoffelige Kolleginnen, die schon lange da sind und leider alles Neue verteufeln… Aber davon darf man sich nicht anstecken lassen

Image

Sehr gut

Work-Life-Balance

Gut, Zeiterfassung und Gleitzeit, habe damit immer viel Zeitausgleich. Kannte ich vorher so nicht

Karriere/Weiterbildung

Kann bisher nichts schlechtes sagen

Gehalt/Benefits

Klar geht das noch besser, aber ich arbeite auch dafür dass ich was sinnvolles mache- Bildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Top

Kollegenzusammenhalt

Top

Umgang mit älteren Kollegen

Ich finde gut und wertschätzend

Vorgesetztenverhalten

Gut, geht aber immer noch etwas besser

Arbeitsbedingungen

Für mich sehr gut

Kommunikation

Gut, geht aber immer noch etwas besser

Gleichberechtigung

Ja

Interessante Aufgaben

Ja, gerade wieder ein neues Projekt begonnen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Prof. Dr. Marcus Bysikiewicz, Geschäftsführer
Prof. Dr. Marcus BysikiewiczGeschäftsführer

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für deine ehrliche und angenehm direkte Bewertung.

Es ist schön zu hören, dass du die Arbeitsatmosphäre, den Zusammenhalt und die Flexibilität so positiv erlebst und dir deine Arbeit bei uns Spaß macht. Genau das wünschen wir uns: dass jede:r hier einen guten Rahmen findet, um sich einzubringen und sinnvoll zu arbeiten.

Deine Hinweise zu Kommunikation und Führung nehmen wir gern mit – da gibt es immer noch Luft nach oben, und daran arbeiten wir kontinuierlich. Gleichzeitig freut es uns, dass du die Entwicklung insgesamt positiv siehst und auch neue Projekte für dich spannend bleiben.

Und was den Umgang mit Veränderungen angeht: Den erleben wir im Haus ganz unterschiedlich – umso wichtiger ist es, dass es Menschen gibt, die offen bleiben und Dinge einfach mal ausprobieren. Danke, dass du dazu beiträgst.

Herzliche Grüße

Marcus

Ein klasse Arbeitgeber - hier kommt man gerne hin!

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Europäische Fernhochschule Hamburg GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das habe ich glaube schon recht deutlich herausgestellt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nichts, ich fühle mich sehr wohl bei der Euro-FH und bin glücklich darüber ein Teil dieses großen Ganzen zu sein.

Verbesserungsvorschläge

Ein bisschen weniger Papier und vielleicht auch ein 2. oder 3. Gericht in der Kantine zur Auswahl. Womöglich würde das auch für Externe noch ein stückweit attraktiver werden - die Preise sind ja jetzt schon unschlagbar, selbst ohne Mitarbeiterrabatte.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist durchweg respektvoll und es herrscht ein angenehmes Klima. Man begegnet auf den Gängen, in der Kantine oder oben in der Cafeteria, immer freundlichen Gesichtern. Es macht Freude in die Firma zu kommen.

Image

Wenn ich mir hier so manch einzelne Bewertung durchlesen (die wirklich undifferenziert Negativen) dann habe ich das Gefühl, dass diese Menschen nicht bei der Euro-FH arbeiten oder ein mir fernes Maß an Dankbarkeit verinnerlicht haben. Womöglich ist auch genau das der Grund, weshalb sie sich so wenig wertgeschätzt fühlen - da fällt mir ein ziemlich passendes Sprichwort zu ein: "Wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte dabei nicht vergessen, dass dabei gleichzeitig immer 3 Finger auf einen selber zeigen".

Work-Life-Balance

Hier wird eine gute Work-Life-Balance angeboten und gelebt. Es ist viel Homeoffice möglich, es gibt keine Kernarbeitszeit, sodass man seine privaten Themen jederzeit sehr gut mit dem Arbeitsalltag vereinen kann. Nach meinem Verständnis haben wir hier ein Paradebeispiel für den Begriff "Work-Life-Balance". Auch wird darüber hinaus noch viel möglich gemacht, was individuelle Belange betrifft.

Karriere/Weiterbildung

Wie oben beschrieben, die unternehmenseigenen Angebote können alle kostenfrei genutzt werden. Außerhalb dessen wird auf Anfrage oder gemeinsame Abstimmung auch Einiges darüber hinaus möglich gemacht.

Gehalt/Benefits

In Bezug auf das Gehalt, kann ich natürlich nur von meinem eigenen sprechen. Ich bin zufrieden, es könnte ein bisschen mehr sein, da Lebenshaltungskosten ja leider überall auch stark angestiegen sind, aber dafür kann ja letztlich die Euro-FH nichts. Wir bekommen jedes Jahr aber auch eine Anpassung, eben genau wegen der Inflation - von daher, sehe ich auch hier wieder einen sehr fairen Arbeitgeber, der sich um seine Mitarbeitenden kümmert. Was die Sozialleistungen betrifft, haben wir eine gute Bandbreite an Leistungen, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten werden können. Um hier einige Wenige zu nennen, aber nicht abschließend: Wir erhalten einen soliden Kita-Zuschuss/Kind, das HVV-Profiticket wird stark entlastet, wir können rabattiert in der Firma essen und wir können alle Weiterbildungsangebote aller Couleur kostenfei nutzen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier ist noch Entwicklungspotential - teilweise wird schon noch viel gedruckt. Es darf gerne etwas reduziert werden.

Kollegenzusammenhalt

Diesen sehe ich als überdurchschnittlich an, wenn ich es mit vorherigen Arbeitgebern vergleiche oder den Erzählungen in meinem privaten Umfeld Aufmerksamkeit schenke. Das Verhalten der Professorenschaft empfinde ich allerdings als sehr belastend, hier vergiften einzelne dieser, die Arbeitsumgebung aller und das alles aus völlig niederen Beweggründen. Hintergrund der Unzufriedenheit dieser ist, dass ihre vormalig ausufernden Gehälter vor einiger Zeit an nachweisbare Leistung geknüpft wurden, was auf dem freien Markt das Natürlichste der Welt ist. Low-Performer stagnieren und High-Performer haben die Möglichkeit sich einen angenehmen Lebensstandard zu ERARBEITEN. Ich würde mir wünschen, dass diese einzelnen Professoren zeitnah auf den Boden der Tatsachen zurückkehren. Uns allen gemeinsam an der Euro-FH wäre damit sehr gut und gesund getan.

Umgang mit älteren Kollegen

Wie der Umgang mit allen anderen Kollegen auch - wie oben beschrieben: es herrscht ein sehr angenehmes Klima. Hier feiert auf After-Works Jung mit Alt, Neueinsteiger mit langjährigem Kollegen. Es werden keine Unterschiede gemacht.

Vorgesetztenverhalten

Durchweg freundlich, verständnisvoll und respektvoll. Ich verstehe, dass manch einer sich bei persönlich betreffenden Themen, vielleicht auch mal nicht abgeholt, verstanden, berücksichtigt oder sonstig zurückgelassen fühlen kann - letztlich sind wir aber auch eine Menge verschiedenster Menschen am Standort, mit den unterschiedlichsten Vorstellungen, Erwartungen und Ideen, dass sich da nicht jeder Einzelne, in Allem und zu jeder Zeit zu 100% mit dem identifizieren kann, was die Geschäftsleitung entscheidet, ist nach meinem Verständnis das Normalste von der Welt. Hier bei der Euro-FH empfinde ich Klagen über die Geschäftsführung als Meckern auf wirklich sehr sehr hohem Niveau.

Arbeitsbedingungen

Es kann immer etwas modernen, noch ergonomischer und besser sein. Alles in Allem haben wir hier aber eine gute Ausstattung und können bei gesundheitlichem Bedarf auch mehr als das grundsätzlich Verfügbare erhalten.

Kommunikation

Es gibt einen Betriebsrat, eine bemühte Geschäftsleitung und eine neu aufgestellte People & Culture-Abteilung, die sich alle darum kümmern, dass wir alle bei den meisten und wichtigsten Themen gut abgeholt sind und auch die Hintergründe von Entscheidungen und Richtungsweisern verstehen. Nach meinem Empfinden wird eine gute Kommunikationskultur gelebt und vor Allem geschieht dies von allen Seiten auf Augenhöhe und mit Wertschätzung. Natürlich ist auch hier, wie bei Allem im Leben und vor Allem im Arbeitsleben, immer auch noch Luft nach oben.

Gleichberechtigung

Absolut gegeben - hier sind alle gleich.

Interessante Aufgaben

Wir arbeiten in der Bildung, insbesondere in der Fernlehre - hier kommen viele spannende Themen zusammen, die uns alle tagtäglich bereichern.

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Arbeitgeber-Kommentar

Prof. Dr. Marcus Bysikiewicz, Geschäftsführer
Prof. Dr. Marcus BysikiewiczGeschäftsführer

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für deine ausführliche und sehr positive Bewertung – darüber haben wir uns wirklich gefreut! Es ist schön zu lesen, dass du dich bei uns so wohlfühlst und die Euro-FH für dich ein Ort ist, an den du gerne kommst.

Besonders deine Eindrücke zur Arbeitsatmosphäre, zum Miteinander und zur Work-Life-Balance bedeuten uns viel. Genau das ist unser Anspruch: ein Umfeld zu schaffen, in dem man gern arbeitet, sich einbringen kann und gleichzeitig genug Raum für das eigene Leben behält – so glauben wir ein attraktiver Arbeitgeber zu sein.

Auch deine Hinweise – etwa zum Thema Papier oder zur Kantine – nehmen wir gern mit. Solche konkreten Anregungen helfen uns, im Kleinen wie im Großen besser zu werden.

Danke, dass du deine Perspektive so offen teilst und Teil unseres Teams bist. Rückmeldungen wie deine zeigen uns, was gut läuft – und geben gleichzeitig Motivation, diesen Weg weiterzugehen.

Herzliche Grüße

Marcus

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 76 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Euro-FH durchschnittlich mit 3,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Bildung (3,7 Punkte). 61% der Bewertenden würden Euro-FH als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 76 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Umgang mit älteren Kollegen und Work-Life-Balance den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 76 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Euro-FH als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.