Der Fisch stinkt vom Kopfe her...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mir fällt nichts ein, was besonders wäre.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kein Jobticket, kein Jobrad, keine Zusatzkrankenversicherung, null Benefits. Nicht mehr zeitgemäß.
Verbesserungsvorschläge
Organisationsstrukturen komplett überdenken. Für Projekte und Maßnahmen unbedingt eine Teamleitung einrichten. Zigarettenpausen elektronisch ein- und ausbuchen. Manche Kolleg. gehen am Tag mindestens Stunde rauchen und beklagen sich, dass sie ihre Arbeit nicht schaffen... Teambesprechungen werden simuliert, d. h., es wird ein Protokoll geschrieben, die Teambesprechung fand aber gar nicht statt.
Arbeitsatmosphäre
Keine wöchentliche Teamberatung, um aktuelle Themen zeitnah zu lösen. Keine Rückmeldung, kein Lob, keine Anerkennung durch die Vorgesetzte. Als sei man nicht existent. Probleme werden verdrängt aus Feigheit vor Konfliken.
Image
Nach außen gibt man sich als Bildungsträger mit einem ungeheuer vielfältigen, zeitgemäßen Angebot.
Karriere/Weiterbildung
Ist möglich.
Kollegenzusammenhalt
Könnte besser sein.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzte hat mich tatsächlich nach fast einem halben Jahr zum Mitarbeitergespräch eingeladen. Vorher gab es praktisch keine Kommunikation. Dafür aber die Kündigung meinerseits, da ich nicht länger in diesem Unternehmen arbeiten mochte.
Arbeitsbedingungen
Ein Gebäude ohne behindertengerechten Zugang, die Büros mit allen möglichen Möbeln bestückt, uralter Teppich, PC, zwei Bildschirme, Maus, Wandkalender. Kein Sonnenschutz von außen, im Sommer ist es heiß wie im Backofen. Im Winter fällt tagelang die Heizung aus.
Kommunikation
Alles wird mündlich abgesprochen. Kolleg. werden von wichtigen Infos ausgeschlossen. Teamberatungen werden nicht kommuniziert. Eine Teamleitung gibt es an dem Standort nicht.
Gehalt/Benefits
Eher unterdurchschnittlich. Immerhin pünktlich zum Monatsende.
Interessante Aufgaben
Kaum. Wer hier arbeitet, ist unterqualifiziert. Teilweise ganze Tage ohne nennenswerte Auslastung.