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2 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,3Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Arbeitsalltag und Strukturen im Bereich Besoldung

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Evangelische Kirchenverwaltung Darmstadt in Darmstadt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben ist der teilweise respektvolle Umgang innerhalb der älteren Stammbelegschaft. Dort herrscht ein stabiler Zusammenhalt und eine verlässliche Arbeitsweise

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viele interne Abläufe sind stark behördlich geprägt und dadurch unnötig kompliziert. Diskussionen werden oft nicht zugelassen, Entscheidungen kaum erklärt und Rückfragen schnell abgeblockt. Die Einarbeitung erfolgt unter hohem Druck, Geduld fehlt, und selbst einfache Tätigkeiten sollen nach kurzer Zeit perfekt beherrscht werden. Interessante Aufgaben werden ungleich verteilt, was zu Überlastung und gereizter Kommunikation führt. Konflikte zwischen Kolleginnen werden offen ausgetragen und belasten die Atmosphäre. Weiterbildungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt, da nur vorgegebene Schulungen erlaubt sind und fachlich interessante Angebote abgelehnt werden. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass strukturelle Probleme kaum angegangen werden.

Verbesserungsvorschläge

Konkrete Verbesserungsvorschläge habe ich nicht, da strukturelle Themen erfahrungsgemäß kaum aufgegriffen oder umgesetzt werden. Viele Prozesse sind fest etabliert, sodass selbst sinnvolle Anregungen selten zu Veränderungen führen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist stark von kleinteiligen, bürokratischen Abläufen geprägt. Viele Prozesse sind überreguliert, was zu unnötigem Druck und einer sehr detailfixierten Arbeitsweise führt. Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem man sich leicht in Mikroschritten verliert und wenig Raum für effizientes, modernes Arbeiten hat. Die Kommunikation wirkt häufig formal statt unterstützend, was die Zusammenarbeit erschwert

Image

Die EKHN tritt nach außen sehr aktiv mit gesellschaftlichen und politischen Positionen auf. Diese Haltung wird öffentlich stark betont und wirkt auf manche Menschen eher polarisierend. Gleichzeitig fehlt im Arbeitsalltag die Geduld und Unterstützung, die man angesichts des sozial geprägten Selbstbildes erwarten würde. Dieser Widerspruch zwischen öffentlicher Darstellung und interner Realität trägt aus meiner Sicht dazu bei, dass viele die Institution zunehmend kritisch sehen.

Work-Life-Balance

Durch die behördliche Struktur entsteht wenig Flexibilität, sodass selbst einfache Tätigkeiten oft unverhältnismäßig viel Aufwand verursachen. Das führt dazu, dass man sich häufig gestresst fühlt, obwohl die eigentliche Aufgabe einfach wäre.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. Man kann sich nur in den Bereichen fortbilden, die von der Organisation vorgegeben werden. Weiterführende oder fachlich interessante Schulungen werden häufig abgelehnt, selbst wenn sie für die eigene Entwicklung sinnvoll wären. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Weiterbildung eher verwaltet als aktiv gefördert wird.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist ein wenig besser, als beim TVöD

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen vermittelt die EKHN ein starkes Bild von sozialem Engagement und Nächstenliebe. In der internen Praxis zeigt sich davon jedoch wenig. Für eine gründliche Einarbeitung wird kaum Zeit eingeräumt, Geduld fehlt, und es wird erwartet, dass man nach wenigen Monaten selbst einfache Tätigkeiten fehlerfrei und perfekt beherrscht. Der Umgang wirkt dadurch wenig sozial, wenig unterstützend und nicht im Einklang mit den Werten, die öffentlich kommuniziert werden.

Kollegenzusammenhalt

Unter den älteren Kolleginnen und Kollegen war die Zusammenarbeit sehr angenehm, respektvoll und hilfsbereit. Dort habe ich echte Unterstützung und Teamgeist erlebt. In anderen Bereichen wirkte die Zusammenarbeit dagegen oft distanziert und wenig kooperativ. Die Teamstruktur ist stark von formalen Abläufen geprägt, wodurch ein offener Austausch und gegenseitige Unterstützung schnell verloren gehen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war nicht durchgehend positiv. In meinem Bereich kam es zwischen zwei Kolleginnen regelmäßig zu Konflikten, die teilweise offen ausgetragen wurden. Diese Spannungen haben die Arbeitsatmosphäre spürbar belastet und gezeigt, dass der Umgang im Team nicht immer harmonisch oder respektvoll war.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist stark von behördlichen Strukturen geprägt. Entscheidungen werden häufig sehr formal und ohne ausreichende Erklärung getroffen, was Unsicherheiten erzeugt. Rückmeldungen erfolgen selten zeitnah oder konstruktiv, sodass man wenig Orientierung erhält. Kritische Rückfragen oder Diskussionen werden oft nicht zugelassen und mit Aussagen wie ‚Das möchte ich jetzt nicht weiter thematisieren‘ beendet. Dadurch entsteht eine distanzierte, wenig unterstützende Führungskultur.

Arbeitsbedingungen

In meinem Bereich kam es regelmäßig zu Konflikten zwischen Kolleginnen, die offen ausgetragen wurden und die Atmosphäre spürbar belastet haben. Gleichzeitig gab es innerhalb der älteren Stammbelegschaft einen guten Zusammenhalt, der jedoch nicht ausreichte, um die insgesamt angespannte und wenig moderne Arbeitsumgebung auszugleichen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist stark formalisiert und oft wenig unterstützend. Informationen werden häufig nur in Einzelteilen weitergegeben, was zu Unsicherheiten und unnötigen Rückfragen führt. Rückmeldungen erfolgen selten zeitnah oder klar strukturiert, sodass man sich leicht allein gelassen fühlt. Statt offener, lösungsorientierter Abstimmung dominiert eine sehr behördliche, starre Kommunikationskultur.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung wirkt uneinheitlich. Während ältere Kolleginnen und Kollegen sehr respektvoll und fair miteinander umgehen, zeigt sich in anderen Bereichen eine deutliche Ungleichverteilung von Aufgaben und Verantwortung. Interessante oder anspruchsvollere Tätigkeiten werden häufig von einzelnen Personen beansprucht, was zu einer unausgewogenen Arbeitsverteilung führt. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Gleichberechtigung zwar angestrebt wird, aber in der täglichen Praxis nicht konsequent umgesetzt ist.

Interessante Aufgaben

Grundsätzlich gibt es einige interessante Aufgaben, allerdings werden diese häufig ungleich verteilt. Einzelne Kolleginnen übernehmen bevorzugt die anspruchsvolleren Tätigkeiten, was zu einer spürbaren Überlastung führt. Diese Überforderung zeigt sich dann in einer gereizten oder schnippischen Kommunikation bei Rückfragen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass interessante Aufgaben zwar vorhanden sind, aber nicht strukturiert oder teamorientiert verteilt werden.

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Mittelmäßig

3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Evangelische Kirchenverwaltung in Pforzheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Menschlich
Offen
Familienorientiert

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Karriere nicht Ausbaubar in andere Felder
zu Familienorientiert

Verbesserungsvorschläge

Globale Weiterbildung
Gesundheit


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Evangelische Kirchenverwaltung durchschnittlich mit 2,3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Vereine (3,6 Punkte). 0% der Bewertenden würden Evangelische Kirchenverwaltung als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 2 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Vorgesetztenverhalten und Umwelt-/Sozialbewusstsein den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 2 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Evangelische Kirchenverwaltung als Arbeitgeber vor allem im Bereich Work-Life-Balance noch verbessern kann.