2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv hervorzuheben ist der teilweise respektvolle Umgang innerhalb der älteren Stammbelegschaft. Dort herrscht ein stabiler Zusammenhalt und eine verlässliche Arbeitsweise
Viele interne Abläufe sind stark behördlich geprägt und dadurch unnötig kompliziert. Diskussionen werden oft nicht zugelassen, Entscheidungen kaum erklärt und Rückfragen schnell abgeblockt. Die Einarbeitung erfolgt unter hohem Druck, Geduld fehlt, und selbst einfache Tätigkeiten sollen nach kurzer Zeit perfekt beherrscht werden. Interessante Aufgaben werden ungleich verteilt, was zu Überlastung und gereizter Kommunikation führt. Konflikte zwischen Kolleginnen werden offen ausgetragen und belasten die Atmosphäre. Weiterbildungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt, da nur vorgegebene Schulungen erlaubt sind und fachlich interessante Angebote abgelehnt werden. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass strukturelle Probleme kaum angegangen werden.
Konkrete Verbesserungsvorschläge habe ich nicht, da strukturelle Themen erfahrungsgemäß kaum aufgegriffen oder umgesetzt werden. Viele Prozesse sind fest etabliert, sodass selbst sinnvolle Anregungen selten zu Veränderungen führen.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von kleinteiligen, bürokratischen Abläufen geprägt. Viele Prozesse sind überreguliert, was zu unnötigem Druck und einer sehr detailfixierten Arbeitsweise führt. Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem man sich leicht in Mikroschritten verliert und wenig Raum für effizientes, modernes Arbeiten hat. Die Kommunikation wirkt häufig formal statt unterstützend, was die Zusammenarbeit erschwert
Die EKHN tritt nach außen sehr aktiv mit gesellschaftlichen und politischen Positionen auf. Diese Haltung wird öffentlich stark betont und wirkt auf manche Menschen eher polarisierend. Gleichzeitig fehlt im Arbeitsalltag die Geduld und Unterstützung, die man angesichts des sozial geprägten Selbstbildes erwarten würde. Dieser Widerspruch zwischen öffentlicher Darstellung und interner Realität trägt aus meiner Sicht dazu bei, dass viele die Institution zunehmend kritisch sehen.
Durch die behördliche Struktur entsteht wenig Flexibilität, sodass selbst einfache Tätigkeiten oft unverhältnismäßig viel Aufwand verursachen. Das führt dazu, dass man sich häufig gestresst fühlt, obwohl die eigentliche Aufgabe einfach wäre.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. Man kann sich nur in den Bereichen fortbilden, die von der Organisation vorgegeben werden. Weiterführende oder fachlich interessante Schulungen werden häufig abgelehnt, selbst wenn sie für die eigene Entwicklung sinnvoll wären. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Weiterbildung eher verwaltet als aktiv gefördert wird.
Gehalt ist ein wenig besser, als beim TVöD
Nach außen vermittelt die EKHN ein starkes Bild von sozialem Engagement und Nächstenliebe. In der internen Praxis zeigt sich davon jedoch wenig. Für eine gründliche Einarbeitung wird kaum Zeit eingeräumt, Geduld fehlt, und es wird erwartet, dass man nach wenigen Monaten selbst einfache Tätigkeiten fehlerfrei und perfekt beherrscht. Der Umgang wirkt dadurch wenig sozial, wenig unterstützend und nicht im Einklang mit den Werten, die öffentlich kommuniziert werden.
Unter den älteren Kolleginnen und Kollegen war die Zusammenarbeit sehr angenehm, respektvoll und hilfsbereit. Dort habe ich echte Unterstützung und Teamgeist erlebt. In anderen Bereichen wirkte die Zusammenarbeit dagegen oft distanziert und wenig kooperativ. Die Teamstruktur ist stark von formalen Abläufen geprägt, wodurch ein offener Austausch und gegenseitige Unterstützung schnell verloren gehen.
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war nicht durchgehend positiv. In meinem Bereich kam es zwischen zwei Kolleginnen regelmäßig zu Konflikten, die teilweise offen ausgetragen wurden. Diese Spannungen haben die Arbeitsatmosphäre spürbar belastet und gezeigt, dass der Umgang im Team nicht immer harmonisch oder respektvoll war.
Das Vorgesetztenverhalten ist stark von behördlichen Strukturen geprägt. Entscheidungen werden häufig sehr formal und ohne ausreichende Erklärung getroffen, was Unsicherheiten erzeugt. Rückmeldungen erfolgen selten zeitnah oder konstruktiv, sodass man wenig Orientierung erhält. Kritische Rückfragen oder Diskussionen werden oft nicht zugelassen und mit Aussagen wie ‚Das möchte ich jetzt nicht weiter thematisieren‘ beendet. Dadurch entsteht eine distanzierte, wenig unterstützende Führungskultur.
In meinem Bereich kam es regelmäßig zu Konflikten zwischen Kolleginnen, die offen ausgetragen wurden und die Atmosphäre spürbar belastet haben. Gleichzeitig gab es innerhalb der älteren Stammbelegschaft einen guten Zusammenhalt, der jedoch nicht ausreichte, um die insgesamt angespannte und wenig moderne Arbeitsumgebung auszugleichen.
Die Kommunikation ist stark formalisiert und oft wenig unterstützend. Informationen werden häufig nur in Einzelteilen weitergegeben, was zu Unsicherheiten und unnötigen Rückfragen führt. Rückmeldungen erfolgen selten zeitnah oder klar strukturiert, sodass man sich leicht allein gelassen fühlt. Statt offener, lösungsorientierter Abstimmung dominiert eine sehr behördliche, starre Kommunikationskultur.
Die Gleichberechtigung wirkt uneinheitlich. Während ältere Kolleginnen und Kollegen sehr respektvoll und fair miteinander umgehen, zeigt sich in anderen Bereichen eine deutliche Ungleichverteilung von Aufgaben und Verantwortung. Interessante oder anspruchsvollere Tätigkeiten werden häufig von einzelnen Personen beansprucht, was zu einer unausgewogenen Arbeitsverteilung führt. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Gleichberechtigung zwar angestrebt wird, aber in der täglichen Praxis nicht konsequent umgesetzt ist.
Grundsätzlich gibt es einige interessante Aufgaben, allerdings werden diese häufig ungleich verteilt. Einzelne Kolleginnen übernehmen bevorzugt die anspruchsvolleren Tätigkeiten, was zu einer spürbaren Überlastung führt. Diese Überforderung zeigt sich dann in einer gereizten oder schnippischen Kommunikation bei Rückfragen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass interessante Aufgaben zwar vorhanden sind, aber nicht strukturiert oder teamorientiert verteilt werden.
Menschlich
Offen
Familienorientiert
Karriere nicht Ausbaubar in andere Felder
zu Familienorientiert
Globale Weiterbildung
Gesundheit