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35 von 76 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 4,1Weiterempfehlung: 77%
Score-Details

35 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Kollegenzusammenhalt und Arbeitsatmosphäre top

4,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Finanzen / Controlling in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

In meiner Zeit bei everdrop war die Arbeitsatmosphäre immer angenehm.

Work-Life-Balance

Für mich persönlich lief alles im Rahmen ab. Natürlich gab es mal Überstunden, die nach Absprache mit dem CFO wieder eingelöst werden durften. Ich habe damals andere Abteilungen gesehen, die überdurchschnittlich viel Mehrarbeit geleistet haben.

Karriere/Weiterbildung

Auch ein Grund warum ich damals das Unternehmen verlassen habe, waren in meiner Abteilung die fehlenden Karrierechancen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt mit Kollegen war immer vorbildlich.

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr junges Team

Vorgesetztenverhalten

Mein Vorgesetzter hat sich immer vorbildlich verhalten. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis und konnte auch jederzeit offen über schwierige Themen sprechen. Er hat auch definitiv kein Mikromanagement betrieben und uns sehr viel Freiraum in der Ausführung unserer Aufgaben gegeben.

Arbeitsbedingungen

Das neue Office ist sehr schön, jedoch nicht unbedingt funktional für einen Arbeitsplatz. Gespräche aus den oberen Stockwerken können mitgehört werden. Akustik generell eher schlecht und sehr laut. Lage in München sehr schön. Nachdem Home Office damals an der Tagesordnung war, habe ich mich jedoch sehr gefreut immer mal wieder ins Office zu fahren.

Kommunikation

Die Transparenz innerhalb des Unternehmens und zu Entscheidungen war verbesserungswürdig.

Interessante Aufgaben

Soweit zeittechnisch möglich durfte ich mich eigenständig in neue Themenfelder einarbeiten, was damals sehr viel Spaß gemacht hat. In meinem ursprünglichen Bereich wurden die Aufgaben jedoch sehr verteilt, was dazu geführt hat, dass ich meine Expertise nicht vollumfänglich einbringen konnte.


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Starke Lernkurve und Interessante Projekte aber die Führung lässt zu wünschen übrig.

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-Office im Grünen
-Mobile Work
-nette Kolleginnen
-Laptop wird gestellt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-schlechte Gehälter
-Micromanagement
-Meetings bis 18 Uhr
-Intransparente Kommunikation gegenüber Mitarbeitern
-Kein Diensthandy

Arbeitsatmosphäre

Meist wird Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber den Mitarbeitern nur dann gezeigt, wenn es für eine Weile mal wieder nicht so rund lief und die Leads daran erinnert werden, dass man ja loben "muss" - im Laufe der Zeit wird es dann aber meist wieder vergessen und die Wertschätzung bleibt aus.

Image

Image ist nach aussen gut. Kenne aber kaum wen, der nicht schon über die Kündigung nachgedacht hat.

Work-Life-Balance

Mobile Work ist unkompliziert möglich, Urlaub kann bei Absprache auch über längere Zeiträume genommen werden. Leider gibt es keine wirklichen Kernarbeitszeiten, Meetings werden von 09-18 Uhr eingestellt, früher Feierabend zu machen ist daher schwierig.

Karriere/Weiterbildung

Für externe Weiterbildungen gibt es kaum Budget. Bezüglich persönlicher Weiterbildung muss man stark hinterher sein und den Teamleads Meetings einstellen. Hierfür ist bei den meisten aufgrund der vielen Projekte keine Zeit und so bleibt das Development aus.

Gehalt/Benefits

Auch wenn man noch ein Startup ist: Wer bei den Großen mitspielen will sollte auch zahlen wie die Großen, um die Mitarbeiter halten zu können. Gerade für einen Standort wie München sind die Gehälter teils lächerlich.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe bei Everdrop viele nette Menschen kennengelernt und es sind sehr gute Freundschaften entstanden.

Vorgesetztenverhalten

Viele Teamleads haben ihre Stelle nur dank der langen Firmenzugehörigkeit. Führungskompetenzen und die Fähigkeit, Mitarbeiter zu entwickeln, sind daher oft nicht gegeben. Entscheidungen sind häufig nicht nachvollziehbar. Es wird selten auf die Meinung von Mitarbeitern mit Expertise gehört, sondern lieber auf das eigene Bauchgefühl. Es wird sehr wenig Entscheidungsfreiraum gegeben und die Gründer betreiben starkes Micromanagement, als Mitarbeiter kommt man sich hier oft nur wie ein Werkzeug oder der verlängerte Arm vor. Ziele werden auch nach vielen potentiellen Learnings unrealistisch und viel zu hoch gesteckt. Die Mitarbeiter schwimmen in Arbeit - alles hat höchste Priorität und soll ASAP erledigt werden.

Arbeitsbedingungen

An sich ein sehr schönes Office im Grünen, allerdings lässt sich dort nicht Konzentriert arbeiten, da Onlinemeetings vom Platz aus geführt werden. Es gibt zwar eine Hand voll Meetingräume, allerdings sind diese meist durch einzelne telefonierende Personen belegt. Die Anschaffung von Meetingboxen wird nicht in Betracht gezogen. Telefongespräche müssen mit dem privaten Smartphone getätigt werden, Everdrop stellt weder ein Diensthandy noch Kopfhörer zum telefonieren.

Kommunikation

Ein wöchentliches Meeting dient dazu die Mitarbeiter über Erfolge, personelle Veränderungen und Fuck-Ups zu informieren. Leider blieb hier die Kommunikation in Sachen Finanzen solange aus bis sie unumgänglich war..

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben und Projekte. Wenn man sich neuen Themen annehmen möchte wird dies meist begrüßt, allerdings wird dabei nicht darauf geachtet, ob sich Mitarbeiter zu viel zutrauen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wenn die Familie und das Gründer-EGO dem nachhaltigen Unternehmenserfolg im Wege steht

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen. Es sind einige Freundschaften durch meine Zeit bei everdrop entstanden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass die Gründer sich nicht rausziehen können. Die Vision nicht gelebt wird und so langsam jeder das sinkende Schiff verlässt. Wirklich enttäuschend, das ganze Potenzial mit dem WC-Reiniger Pulver im Klo runterzuspülen.

Verbesserungsvorschläge

Die Expertise der Angestellten wird aktuell kaum genutzt, sondern mit gefährlichem Halbwissen und Bauchgefühl das Unternehmen gegen die Wand gefahren. Also Ego zurückstellen und den Angestellten die Verantwortung überlassen.
Zudem muss damit aufgehört werden Machtkämpfe zwischen den Abteilungen zu führen und gemeinsam daran gearbeitet werden die Vision zu erreichen.

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht mittlerweile ein Klima, das kälter kaum sein könnte. Die Belegschaft und Führungsebene stehen besonders im Produkt-Team zumeist auf zwei verschiedenen Seiten. Anstatt Lob zu verteilen wird schneller, höher, weiter gefordert. Und das, während die limitierenden Faktoren die Entscheidungsresistenz und fachliche Inkompetenz der Gründer und Teamleads ist. Verantwortung wird symbolisch übertragen, nur um am Ende die Angestellten doch wieder zu übergehen oder überstimmen.

Image

Die beiden Gründer sind mehr mit ihrem Selbstmarketing beschäftigt als mal in das Unternehmen reinzuhören und die Meinungen der Angestellten ernstzunehmen.
Ich hatte zuletzt das Gefühl, dass nur noch wenige den Schein nicht durchschaut haben und noch wirklich an die Vision glauben.
Würde man sich an Vision und Mission halten müsste man wohl eine 180° Drehung machen.

Work-Life-Balance

Home-Office, Workation und flexibles Arbeiten sind tatsächlich Themen, die gut umgesetzt sind. Dennoch macht der Großteil der Angestellten unbezahlte Überstunden (gerne auch mal 60, 70 Stunden die Woche). Und auch Meetings gehen teils bis 18 Uhr oder verhindern eine Mittagspause, weil sonst keine Zeit wäre.
Wer früher kommt, darf zudem nicht ohne weiteres früher gehen und muss sich in der Regel Kommentare gefallen lassen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt sehr vereinzelte Möglichkeit Schulungen oder Weiterbildungen zu machen, jedoch nur wenn sie maximal viel bringen bei minimalen Kosten.
Die meisten sonstigen Weiterbildungen/Workshops werden intern von den Teamleads übernommen, die selber vielleicht erst noch ein paar Schulungen zum Thema Teamleitung nötig hätten.

Gehalt/Benefits

Das ein Startup nicht die höchsten Löhne anbietet, sollte klar sein. Aber für München ist die Entlohnung insbesondere bei den Überstunden eher mau. Gehaltsverhandlungen werden auch nur sehr ungern gemacht und stellen keine ehrlichen Verhandlungen dar.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dem Wunsch nachhaltige Produkte zu machen überwiegt immer mehr der Gedanke vom Massenmarkt.
Man hat viele Prozesse aufgebaut, die eine nachhaltigere Produktentwicklung auch in Hinblick auf Qualität zulassen würden. An diese wird sich jedoch nicht gehalten.

Kollegenzusammenhalt

Wirklich das einzige was viele aktuell noch am bleiben hält sind die Kollegen. Man hat durch die zwei Lager Angestellte und Führung eine Umgebung geschaffen, in der die KollegInnen für einander da sind und sich den Rücken stärken (müssen).

Vorgesetztenverhalten

Die Teamleads sind meiner Meinung nach mehr damit beschäftigt ihr Familiengeflecht innerhalb des Unternehmens zu schützen als sich mal kritisch zu hinterfragen.
Mittlerweile häufig vorgebrachte Verbesserungsvorschläge am Führungsstil und im Umgang zwischen den Ebenen wird gekonnt ignoriert.
Ehrliche Kommunikation wird bei der Einstellung ausgerufen, um dieses Versprechen bei jeder Situation zu brechen. Und das Feedback ist standardmäßig das gleiche, egal ob man sich weiterentwickeln möchte oder gekündigt hat.

Arbeitsbedingungen

Im Büro ist es oft sehr laut, da alle gleichzeitig in verschiedenen Meetings sind.
Das Geld für die Designermöbel könnte man zwar sinnvoller nutzen, aber dadurch wurde insgesamt ein ansehnliches Büro geschaffen.

Kommunikation

Die einzige Kommunikation, die funktioniert, ist die, die zwischen den Angestellten stattfindet. Ansonsten werden wöchentliche Meetings als Pflichtveranstaltungen angesetzt, weil sich sonst keiner mehr das oberflächliche Gelaber der Gründer anhören würde. Transparente und ehrliche Kommunikation sind hier eine Fehlanzeige. Die finanzielle Situation oder strategische Ausrichtung werden auch nur in der Führungsebene inkl. Teamleads weitergegeben, sodass Entscheidungen oftmals unverständlich und nicht erklärt bleiben.

Gleichberechtigung

Abgesehen vom C-Level bestehen die gleichen Chancen für alle

Interessante Aufgaben

Das noch vorhandene Potenzial wird schlichtweg nicht genutzt. Ein Streben der Angestellten innovative und nachhaltige Produkte zu entwickeln, wird grundlegend missachtet, sodass man Duftkerzen und die x-te Duftvariante entwickeln muss.


Umgang mit älteren Kollegen

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Mein einstiger Traum-Arbeitgeber wurde leider zum Albtraum-Arbeitgeber

2,9
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- 1x pro Woche wird ein Mittagessen gestellt
- Flexibilität durch Remote und Home Office nach eigenem Gusto
- Zusammenhalt innerhalb des Teams trotz der Situation (was aber eher nichts mit dem Arbeitgeber zu tun hat, sondern mit den Menschen selbst)
- Selbstständiges Arbeiten und vielfältiger Aufgabenbereich als Praktikant möglich, sofern man das möchte

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Auch wenn sich everdrop mit den Zusatzqualifikation des "Mental Health First Aider" mancher Mitarbeiter schmückt, wird das Problem des Burnout bzw. der Überarbeitung leider nicht ernst genug genommen. Persönlich habe ich allein in meinem eigenen Team bei mind. 3 Personen mitbekommen, dass sich die mentale Verfassung in diese Richtung bewegt. Hier muss noch einiges getan werden und die "Wertschätzung" wirklich gelebt werden. Der Workload ist viel zu hoch. Hilferufe nach Unterstützung im Team werden nicht gehört.

Praktikanten und Werkstudenten fühlen sich ausgenutzt, es wird monatelang von Übernahme gesprochen, gegen Ende des laufenden Vertrags ist plötzlich kein Budget mehr für eine Vollzeitstelle da. Man wird stattdessen von einem neuen Praktikanten ersetzt. Ist günstiger.
Andere wichtige Stellen werden dafür garnicht nachbesetzt, so gibt es seit ca. einem Jahr keinen Teamlead Design mehr.

Auf mein Arbeitszeugnis musste ich übrigens 3 Monate lang warten, trotz fast wöchentlicher Nachfrage meinerseits. Als es endlich in meinem Briefkasten lag, war das Papier total zerknittert. Zudem hatte ich 3 Monate infolge Fehler in meiner Gehaltsabrechnung, mir wurde zu wenig ausgezahlt.

Verbesserungsvorschläge

Vorab: ich möchte mich gern einer anderen Bewertung, die hier schon online ist anschließen. Ich wünsche mir von HR keine ellenlange Antwort mit Rechtfertigungen zu den oben genannten Punkten sondern dass mein Feedback und das Feedback der anderen Mitarbeitenden ernst genommen und reflektiert wird.

Dass die Kununu-Bewertung mittlerweile im Onboarding-Prozess verlangt wird finde ich unmöglich. Zu dem Zeitpunkt kann man das Arbeitsumfeld noch garnicht subjektiv bewerten. Zu Beginn wäre meine Bewertung sicher auch eine 5-Sterne Bewertung gewesen. Mich macht es wirklich traurig, dass ich den Arbeitgeber mittlerweile keinem mehr empfehlen möchte.

Das Thema Wertschätzung wird von everdrop immer ganz groß kommuniziert. Leider kann ich das mittlerweile garnicht mehr bestätigen. Mitarbeiter, welche von Anfang an beim Unternehmen sind, kämpfen seit mind. einem Jahr um einen Anpassung des Titels, Gehaltsanpassung an den gestiegenen Workload etc. Sie haben das Unternehmen regelrecht mit aufgebaut, leider scheint das dem Unternehmen garnichts zu bedeuten.

Arbeitsatmosphäre

Der tolle Spirit, der zu meiner Anfangszeit im Sommer 2021 im Unternehmen vorhanden war ist leider nicht mehr existent.
Man ging gerne ins Büro, weil man sich gegenseitig mit guter Laune und Motivation angesteckt hat gemeinsam etwas bewegen und das Unternehmen nach vorne bringen zu wollen.
Das kann ich mittlerweile leider garnicht mehr sagen. Eher meidet man mittlerweile das Büro und arbeitet lieber von zu Hause aus, weil die Stimmung im Büro wirklich komisch und bedrückend ist. Man ist schon gestresst, bevor man das Büro überhaupt betritt.
Das ist natürlich meine persönliche Wahrnehmung, allerdings wurde mir das Gleiche auch von Kolleg:innen im eigenen Team sowie Kolleg:innen aus anderen Teams bestätigt.

Image

Ich finde leider, dass das Image des Unternehmens, das z.B. auf Plattformen wir LinkedIn verbreitet wird, nicht mir der Wirklichkeit übereinstimmt.
Es wird viel getan um das Image nach außen hin stetig zu verbessern und auch jedes Mal groß auf LinkedIn, in Pressemeldungen etc. verkündet (z.B. B-Corp, TÜV, etc.) allerdings sieht das Bild, welches (ehemalige) Mitarbeiter an Freunde und Bekannte kommunizieren ein ganz anderes (aus vorher genannten und weiteren Punkten).

Work-Life-Balance

Gut und schlecht...

+ Positiv hervorzuheben sind die Möglichkeiten zum Home Office und zum Remote arbeiten, hier ist man wirklich extrem flexibel und es gibt keine langen Abstimmungs- bzw. Freigabeprozesse beispielsweise einer Workation
+ Flexible Anpassung der Arbeitszeiten/Tage in stressigen Uni-Phasen als Werkstudent möglich
+ Power Days (Menstruierende können kommentarlos frei nehmen, wenn sie unter starken Periodenschmerzen oder anderen PMS-Symptomen leiden)

- Negativ hervorzuheben ist das Gefühl ständig erreichbar sein zu müssen. Es wird zwar nicht explizit von einem verlangt, allerdings passiert es schon des Öfteren, dass nach Feierabend eine Slack-Nachricht kommt, mit etwas was unbedingt noch heute fertiggemacht werden muss. Oder man wartet für Aufgaben die am gleichen Tag Deadline haben den ganzen Tag auf Feedback nur um dieses dann 5 Minuten vor Feierabend zu erhalten.
- Ein großer Teil der Kolleg:innen die noch im Office sind, trudeln gegen 9:30 Uhr ein. Wenn man wie ich lieber früher anfängt zu arbeiten und z.B. schon um 8 Uhr im Büro sitzt wird man schräg angeschaut wenn man gegen 16:30 Uhr nach Hause geht

Karriere/Weiterbildung

Leider kaum vorhanden.
Kolleg:innen die bereits seit der Gründung im Unternehmen sind werden Gehaltserhöhungen und Anpassungen der Jobtitel auch nach monatelangen Verhandlungen und trotz monatelanger Mehrarbeit (ausgelöst durch teaminterne Kündigungen, denn die Arbeit muss ja trotzdem gemacht werden) etc. verwehrt.
Werden neue Leute von extern eingestellt, steigen diese oftmals direkt als Senior ein und zusätzlich mit einem viel höheren Gehalt, als Mitarbeitende, die schon seit Jahren im Unternehmen sind und Monat für Monat alles geben.
Es werden also nicht die eigenen Mitarbeiter, welche das Unternehmen wie ihre eigene Westentasche kennen, in höhere Positionen entwickelt sondern lieber von extern eingestellt. Das nagt natürlich stark an der Motivation.
Weiterbildungen wie z.B. Seminare etc. gibts statt der Gehaltserhöhung.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt der Festangestellten ist mittlerweile wirklich eine Frechheit. Das Argument, dass es sich bei everdrop um ein Startup handelt, zieht wirklich langsam nicht mehr. Besonders wenn man die Gehälter anderer "Start-Ups" in München betrachtet die um einiges kürzer bestehen.

In Gehaltsverhandlungen wird immer wieder das Argument gebracht, dass man ja in einem Startup arbeitet und dass einfach gerade kein Budget da ist für eine Gehaltserhöhung. Man wird teilweise mit 5% Erhöhung abgespeist obwohl man schon mehrere Jahre im Unternehmen ist! Wo gibts denn sowas?! Es wird stolz kommuniziert, dass das Unternehmen in einer Finanzierungsrunde 80 Mio. € sammeln konnte. Natürlich wird dieses Geld dafür genutzt das Unternehmen weiter nach vorne zu bringen und fließt nicht direkt in die Gehaltszettel der MA, jedoch wird im gleichen Zuge ja auch immer mehr von den Mitarbeitenden verlangt. Das muss kompensiert werden.

Freiwillige Sozialleistungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, Erfolgsboni, den Coronabonus, einen Inflationsausgleich etc. gibt es nicht.

Als Praktikant wurde mir jedoch zusätzlich das MVG-Ticket bezuschusst, was bei meinem Gehalt von 560€ hilfreich war.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kann man nichts negatives dazu sagen, aber das liegt glaube ich auch in der Natur des Unternehmens. Sonst würde etwas gewaltig falsch laufen.

Kollegenzusammenhalt

Ich kann nur von meinem Team sprechen, aber der Zusammenhalt in unserem Team war wirklich 1A. Auch in den schwierigsten und stressigsten Zeiten haben wir uns immer gegenseitig unterstützt und den Spaß an der Arbeit (meistens) nicht verloren. Irgendwie wie die Band, die auf der sinkenden Titanic Musik gespielt hat...

Umgang mit älteren Kollegen

Da das Unternehmen erst 3 Jahre alt ist, gibt es auf das Alter bezogen keine "älteren" Kollegen. Es gibt jedoch einige Mitarbeiter, welche schätzungsweise Mitte 40 sind.

Vorgesetztenverhalten

Leider nicht wirklich zufriedenstellend. Man hat das Gefühl, dass Führungskräfte eingestellt werden, weil sie mit den Gründern befreundet sind und nicht weil sie Führungskräftequalitäten haben. Das zeigt sich vor allem in 1:1-Gesprächen mit dem Vorgesetzten, an der Art der Kommunikation und Führung des Unternehmens allgemein bzw. wie es bei den Mitarbeitenden ankommt und auch leider an dem Umgangston den die verschiedenen Teamleads untereinander pflegen. Die Teams bekommen sowas natürlich mit und das spiegelt sich wiederum ins eigene Team wieder und schürt Unsicherheit.
Hier besteht definitiv noch Verbesserungsbedarf.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist super schön im Grünen gelegen und gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. Die Nähe zur Isar und zum Tiergarten laden auf jeden Fall zu Spaziergängen in der Mittagspause oder zum Dampf ablassen ein.

Leider ist die Arbeitsatmosphäre innerhalb des Großraumbüros an manchen Tagen wirklich nicht sehr förderlich für die Produktivität. Je nach Team befinden sich manche Kolleg:innen den ganzen Tag in Videocalls, was natürlich zu einem gewissen Lärmpegel führt. Meetingräume gibt es kaum bzw. werden diese nur wenig genutzt.

Positiv ist der Personal Trainer, der 1x pro Woche kommt.

Kommunikation

Die Kommunikation ist wirklich katastrophal. So werden beispielsweise Kündigungen von direkten Teammitgliedern und Vorgesetzten bis einige Tage vor dem letzten Arbeitstag hinausgezögert. WARUM?!
Die Mitarbeiter reden natürlich untereinander und über den Flurfunk kriegt man natürlich trotzdem alles mit. Ich kann mir wirklich nicht erklären warum Dinge wie Kündigungen so "verheimlicht" werden.
Es gab allein in meinem Team zwei konkrete Beispiele: So haben mein Team und ich von der Kündigung unseres Teamleads zuerst von Kolleg:innen aus anderen Teams erfahren bevor es eine Woche später offiziell an unser Team verkündet wurde. Man fühlt sich so natürlich extrem vor den Kopf gestoßen wenn andere Teams vor einem selbst schon wissen, dass der eigene Vorgesetzte das Unternehmen verlässt.
Ein weiteres Beispiel ist unser Praktikant, von dessen Ausscheiden das Team offiziell erst 1-2 Tage vor dem letzten Arbeitstag erfahren hat. Eine Übergabe bzw. vor allem eine vernünftige "Verabschiedung" und ein Dank für die Unterstützung und Arbeit der letzten Wochen ist so nicht möglich und so ein Abgang hat meiner Meinung nach auch wenig mit der oft angepriesenen Wertschätzung zu tun.

Gleichberechtigung

Zur Gleichberechtigung der Geschlechter kann ich nichts negatives sagen

Interessante Aufgaben

Über die Aufgaben, die ich während meiner Zeit bei everdrop hatte, kann ich mich wirklich nicht beschweren. Man kann sich hier (wenn man möchte) wirklich gut ausleben, verschiedene Sachen ausprobieren und viel Verantwortung übernehmen. Als Praktikant/Werkstudent kann man wirklich sehr viel lernen und dafür bin ich dem Unternehmen auch unendlich dankbar.

Man muss aber ehrlicherweise dazu sagen, dass man als Praktikant zwar als Vollzeitarbeitskraft behandelt wird (was natürlich ein schönes und sehr erfüllendes Gefühl ist, keine typischen Praktikantenaufgaben machen zu müssen) das Praktikantengehalt von monatlichen 560€ die hohe Arbeitsleistung und das Pensum kaum rechtfertigt.

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Mehr Schein als Sein

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die Möglichkeit für Remote & Home Office.
- Auch mit weniger Erfahrung wird/ wurde einem eine Chance gegeben, wobei das auch nachgelassen hat. Mittlerweile sucht man eher nur nach "Seniors".

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Führungsstil/ Verhalten der Vorgesetzten
- Umgang und Kommunikation mit Mitarbeiter*innen
- Fehlende Wertschätzung
- Umsetzung von Umstrukturierungen (egal, ob betrieblich notwendig oder nicht es gibt Wege Entscheidung auch menschlich zu kommunizieren)

Wie soll man bei den ganzen negativen Aspekten denken man würde überhaupt irgendwie Wertschätzung erhalten?

PS: Ich brauche keine lange und 10x abgenommene Antwort von Team Communication auf diese Bewertung und schon gar nicht den Hinweis, dass alles eine subjektive Wahrnehmung ist. Wer kununu Bewertungen in den Onboarding Prozess mit aufnimmt sollte sich fragen wozu das überhaupt notwendig ist. Selbstreflexion an dieser Stelle auch wieder = 0. Es ist KEINE subjektive Wahrnehmung sondern spiegelt die aktuelle Atmosphäre bei everdrop wieder.

Verbesserungsvorschläge

- Den Mitarbeiter*innen zu hören und Vorschläge zumindest mal überdenken und nicht auf ehm. gut performende Strategien vertrauen.

- Führungsstil und Führungskräfte mehr hinterfragen und Fortbildungen für Führungspositionen anbieten. Nur weil man lange dabei ist, ist man nicht automatisch eine gute Führungskraft.

- Wenn Mitarbeiter*innen hinterfragen, dann hinterfragen sie Strategien nicht die Personen, die sie geschaffen haben. Vielleicht wäre es ein Anfang, dass Vorgesetzte nicht immer alles auf sich beziehen.

- Wertschätzung leben und umsetzen. Manchmal reicht auch einfach ein positives Feedback!

Arbeitsatmosphäre

Zu Beginn war ich absolut begeistert. Es gab flache Hierarchien, einen tollen Zusammenhalt, Wertschätzung und einen unfassbaren Spirit an jeder Ecke. Alle hatten Bock die Welt zu verändern!

Mittlerweile ist das nicht mehr so. Die Unzufriedenheit steigt in allen Bereichen und die Stimmung wird zunehmend schlechter. Wertschätzung gibt es nicht mehr. Die Vorgesetzten legen ein selbstverliebtes Verhalten an den Tag. Mitarbeiter*innen werden absolut nicht ernst genommen.

Unter den Kollegen ist alles toll. Man hört sich zu, versteht sich, ist sich den Zielsetzungen bewusst und versucht das Beste rauszuholen. Doch wo die gute Atmosphäre fehlt reicht auch der Teamzusammenhalt nicht mehr aus.

Es macht keinen Spaß in einem Unternehmen zu arbeiten in dem Vorgesetzte alles machen können und tun, um weiterhin selbst gut da zustehen und Mitarbeiter*innen nicht zugehört wird. Das eigene Handeln wird von Seitens des Unternehmens nicht hinterfragt. Es sind die Mitarbeiter*innen, die nicht gut genug sind oder zu wenig arbeiten. Wertschätzung = 0 in jeder Hinsicht!

Image

Wird immer schlechter. Gerade was der Umgang mit den Mitarbeiter*innen angeht. Die interne Verhaltensweise spricht sich immer mehr rum, auch extern. Das gilt nicht nur für den Marketingbereich sondern für das gesamte Unternehmen!

Work-Life-Balance

Remote & Home Office ist hier auf jeden Fall ein Pluspunkt. Leider kommt es nicht selten vor, dass Mitarbeiter*innen nach dem Feierabend noch online sind, weiter arbeiten und deutlich bei einer unnormalen Anzahl an Überstunden landen. Teilweise wird auch im Urlaub oder während man krank ist gearbeitet.

Führungskräfte schauen da nicht wirklich drauf, lassen es durchgehen und sind auch absolut kein Vorbild in dieser Sache. Man hat das Gefühl man MUSS immer erreichbar sein.

Karriere/Weiterbildung

Eher weniger möglich.

Aufstiegschancen/ Levelings werden so gut wie nicht umgesetzt. Was früher für ein Leveling ausreichend war und noch immer sein sollte ist heute "nicht mehr gut genug".

Gehalt/Benefits

Die Gehälter entsprechen nicht der Verantwortung, dem Arbeitsaufkommen und den Ansprüchen der Vorgesetzten. Ja, everdrop ist ein Start Up und das sollte dabei auf jeden Fall berücksichtigt werden, aber irgendwann ist auch das keine Ausrede mehr. Vor allem dann nicht, wenn man im Verhältnis dazu immer mehr erwartet!

Mit dem Gehalt ist es außerdem schwer seine Kosten zu decken, wenn man sich beispielsweise die Mieten in München anschaut.

Sozialleistungen gibt es nicht, was nicht dramatisch wäre, wenn das Gehalt ansatzweise passen würde.

Kollegenzusammenhalt

Wundervoll! Kann man nichts negatives zu sagen.

Umgang mit älteren Kollegen

Kollegen die lange oder von Anfang an dabei waren haben grundsätzlich ein besseres Ansehen. Ihnen wird automatisch mehr Vertrauen und Expertise zugesprochen. Neue Vorschläge werden nicht ernst genommen.

Ältere Kollegen gibt es nicht wirklich.

Vorgesetztenverhalten

Eine offene Kommunikation wird intern und extern als wichtig und notwendig kommuniziert, jedoch nicht umgesetzt.

- 1:1 Feedbackgespräche werden unterpriorisiert. Teilweise wartet man bis kurz vor Ende des Termins auf die Führungskraft oder der Termin wird auf Grund wichtigeren Terminen abgesagt. Gilt auch für Teammeetings.
- Nachfragen von Mitarbeiter*innen werden dermaßen unterpriorisiert, dass man teilweise Tage auf eine Antwort wartet und an manchen Stellen nicht voran kommt.
- Realistische Ziele gibt es nicht.
- Begründungen für Entscheidungen gibt es nicht, Nachfragen wird ausgewichen.
- Feedback wird teilweise nicht konstruktiv gegeben. Persönliche Grenzen werden überschritten in dem auf das Privatleben angespielt wird und wie sehr dieses die eigene Arbeit ggf. negativ beeinflusst.
- Selbstverliebtes Verhalten
- Feedback wird nicht angenommen bzw. läuft ins Leere, Verbesserungsvorschläge ebenfalls.
- Emotionaler Druck wird aufgebaut
- Ideen aus dem Team werden als eigene verkauft.

Aktuell laufen Umstrukturierungen, um "Effizienzen" besser zu verteilen. Diese Maßnahmen werden absolut unmoralisch umgesetzt. Kein Einzelfall!

Arbeitsbedingungen

Schönes Office, aber leider nicht zum konzentrierten arbeiten geeignet. Das Office ist sehr offen gestaltet und es gibt kaum geschlossene Bereiche. Gerade für Meetings und ein konzentriertes Arbeiten nicht gerade vorteilhaft.

Kommunikation

Weniger ist manchmal mehr! Für alles wird ein Meeting angesetzt, was nicht mal nötig wäre und dann werden Termine teilweise bis zu 1 Stunde überzogen. Das kostet unfassbar viel Zeit und Effizienz im Workflow.

In Bezug zu den Vorgesetzten nicht vorhanden, intransparent, widersprüchlich, nicht wertschätzend.

Interessante Aufgaben

Gibt es, aber die Möglichkeiten sind je nach Team/Position unterschiedlich.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Toller Onboardingprozess & gute Einarbeitung

4,7
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten leider aktuell noch nicht einschätzbar

Kollegenzusammenhalt

toller Zusammenhalt im Team, Teamgeist ist absolut vorhanden

Arbeitsbedingungen

sehr schönes Büro, gute Technik, höhenverstellbare Tische

Interessante Aufgaben

spannende und interessante Einarbeitung


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Nicht immer einfach, aber immer lohnenswert.

4,2
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Jede/r ist freundlich und die Atmosphäre ist einladend. Die aktuellen Krisen gehen auch an everdrop nicht vorbei, aber die Stimmung ist trotzdem gut.

Image

Top und das mit Recht.

Work-Life-Balance

Es ist schon viel zu tun und die Balance ist nicht immer leicht. Aber Arbeit am Wochenende oder nach 18 Uhr ist meiner Erfahrung nach die absolute Ausnahme.

Gehalt/Benefits

StartUp-typisch, aber insgesamt schon fair.

Kollegenzusammenhalt

Die KollegenInnen sind ein absolut großes Plus. Wir können konzentriert arbeiten und ausgiebig lachen. Es ist einfach eine gute Energie.

Vorgesetztenverhalten

Auch die Vorgesetzten sind gefordert, aber sehr bemüht um Fairness, Transparent und eine positive Atmosphäre.

Arbeitsbedingungen

Gutes Equipment, viel Flexibilität, gute Stimmung und ein schönes Büro.

Kommunikation

Nobody is perfect, aber es wird schon viel richtig gemacht. Jede/r ist zu jederzeit bemüht, Entscheidungen transparent zu kommunizieren. Es wird großen Wert auf eine gute Feedbackkultur gelegt.

Interessante Aufgaben

Wer will, kann richtig viel lernen.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Die Stimmung wird zunehmend schlechter und die Unzufriedenheit steigt.

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war sehr lange etwas ganz besonderes. Flache Hierarchien, Zusammenhalt zwischen den Teams und Anerkennung. Mittlerweile ist das jedoch nicht mehr der Fall. Die Stimmung in den Teams wird zunehmend schlechter, der Flurfunk wächst und die Unzufriedenheit steigt. Es wird versucht entgegenzuwirken, das klappt jedoch nur mittelmäßig.

Work-Life-Balance

Fitness Trainer hin oder her. Wer hier nicht 50+ Stunden abliefert, ist fehl am Platz. Wenn man früh kommt wird man trotzdem blöd angeschaut wenn man mal um 17 Uhr die Sachen packt. Absolut kein gesundes Arbeitsklima. Emails oder Slack Nachrichten um 2 Uhr nachts: keine Seltenheit.

Karriere/Weiterbildung

Development Cycle werden zwar groß gefeiert, führt jedoch auch nicht dazu dass man die einzelnen Mitarbeitern fördert. Kosten für Weiterbildung sind zu hoch, an anderen Stellen wird das Geld regelrecht verbrannt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist super! Wenn man mal alleine Mittagspause macht oder an der Kaffeemaschine steht findet man immer neue Gesprächspartner und lernt spannende Persönlichkeiten kennen.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es kaum. Durchschnittsalter ist hier definitiv ~25. Wer nicht trinkt ist nicht cool.

Vorgesetztenverhalten

Es kommt ganz drauf an in welchem Team man ist. Einige Teams scheinen sehr gut mit Ihren Vorgesetzten klarzukommen, bei anderen ist das definitiv nicht der Fall. Teams werden von Mitarbeitern geführt, die selber noch nicht viel Erfahrung haben und definitiv keine Personalverantwortung in der Größe haben sollten.

Kommunikation

Viel hilft nicht immer viel. Statt die Dinge kurz und knapp (und ggf. schriftlich) zusammenfassen, werden jedes mal Meetings mit 5+ Teilnehmern aufgesetzt. Das kostet nicht nur viel Zeit sondern ist auch äußerst ineffizient. Am Ende werden die Entscheidungen dann nämlich doch jedes Mal vom Management getroffen.

Gehalt/Benefits

Schlechtes Gehalt. Über den Punkt brauch man hier garnicht diskutieren.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

everdrop, People & Culture Team
everdropPeople & Culture Team

Vielen Dank für deine Einschätzung. Wir finden jede Art von Feedback wichtig, denn nur so können wir besser werden. Es ist sehr schade, dass du in vielen Aspekten so unzufrieden bist und möchten zu einigen der genannten Punkte Stellung beziehen.

Wie du selbst sagst, ist die Atmosphäre bei everdrop etwas Besonderes. Dabei kann es auch Aufs und Abs geben. Es stimmt, dass das rasante Wachstum der letzten Zeit auch für ganz neue Herausforderungen gesorgt hat; Herausforderungen, die wir in der Anfangszeit mit nur wenigen Mitarbeitenden und Abteilungen noch gar nicht hatten. Diesen neuen Herausforderungen sind wir aber auch frühzeitig mit Maßnahmen begegnet.
Ein Beispiel: Plötzlich auftretender “Flurfunk” etwa ist ja ein sehr deutliches Anzeichen dafür, dass ein Unternehmen kein kleines Start-up mehr ist – wir haben dieses Problem aber wahrgenommen, innerhalb von wenigen Tagen adressiert und Maßnahmen umgesetzt, um wieder auf gewohnte Art und Weise offen und transparent miteinander zu kommunizieren.
Übrigens wurde auch bereits adressiert, dass wir gefühlt zu viele Meetings/Calls im Arbeitsalltag haben und es wird aktiv daran gearbeitet, dies zu verbessern: Einer der beiden Gründer selbst hat dazu erste Schritte der Verbesserung vorgeschlagen und mehrmals in firmenweiten Meetings vorgestellt. Ein weiteres Beispiel ist, dass wir Anfang des Jahres innerhalb von wenigen Wochen ein Company-weites, kontinuierliches Development-Programm für alle Mitarbeitenden eingeführt haben. Eine solche Initiative ist für ein so junges Unternehmen wie uns, aber sogar für große Unternehmen alles andere als eine Selbstverständlichkeit.
Ein achtsames und wertschätzendes Miteinander ist sehr wichtig für uns und daher nehmen wir jede Entwicklung, die dies riskieren könnte, ernst – und versuchen schnell, Lösungen zu finden. Doch manchmal brauchen solche Maßnahmen auch Zeit, bevor sie im gesamten Team eine Wirkung erzielen.
Was dein Feedback zu Emails und Messages in den Nachtstunden angeht: Selbst wenn manchmal Kolleg:innen in der Nacht am Rechner sitzen (wozu sie definitiv niemand auffordert, weil es unserer Firmen-Policy widerspricht) – ganz bestimmt hat noch nie jemand bei everdrop um so eine Uhrzeit eine Antwort von Kolleg:innen erwartet!
Deine Aussage “Wer hier nicht 50+ Stunden abliefert, ist fehl am Platz” ist schlichtweg nicht wahr. Was stimmt: Der Arbeitsalltag bei everdrop ist nicht “nine to five” und oft auch mal chaotisch oder unvorhersehbar. Das ist die Realität in einem Start-up, und es ist auch völlig normal, dass nicht jede/r damit gleich gut klarkommt. Es wird bei uns aber ganz bestimmt niemand gezwungen, Überstunden zu machen, oder gar ausgegrenzt, wenn er oder sie pünktlich geht.
Auch deine persönliche Einschätzung “Wer nicht trinkt ist nicht cool” möchten wir zurückweisen. Sie hat nichts mit der Philosophie und den Werten von everdrop zu tun und ist nicht wahr. Was stimmt: Wir bieten unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit, bei uns im Büro den Feierabend miteinander zu verbringen und feiern auch gerne Feste miteinander. Jedoch wird niemand bei everdrop weniger wertgeschätzt, wenn er oder sie dabei keinen Alkohol trinkt oder diesen freiwilligen Anlässen auch völlig fern bleibt. Es ist lediglich ein Angebot, das sehr viele unserer Mitarbeitenden sehr schätzen.

Fazit: Wir machen bestimmt (noch) nicht alles richtig – aber wir entwickeln uns immer weiter und wollen aus Fehlern lernen und besser werden. Wie gesagt ist Feedback dabei unschätzbar wichtig, auch deines. Wir hätten uns nur gewünscht, dass es ein bisschen konstruktiver und fairer ist.

Wir wünschen dir für deine Zukunft alles Gute.

Liebe Grüße
Denise

Tolle Arbeitsatmosphäre & super nette Kollegen

4,7
Empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die lockere Arbeitsatmosphäre, die Events (z.B. Sport in der Mittagspause, Team-Abende), Möglichkeit im Home Office zu arbeiten und auch wenn man im Büro ist, muss man nicht an seinem Schreibtisch kleben, sondern kann auch mal raus oder so

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt könnte besser sein

Verbesserungsvorschläge

Es sollte mehr Räume geben, in denen man in Ruhe und konzentriert arbeiten kann. Also vielleicht ein Bereich für Anrufe und eine 'Ruhezone'.

Arbeitsatmosphäre

Super Arbeitsatmosphäre, Home Office ist sehr flexibel möglich, Team-Events und After Work Events sorgen für einen guten Zusammenhalt und den richtigen Team Spirit

Work-Life-Balance

Normale Arbeitszeiten, durch Home Office kann man aber auch private Termine wahrnehmen, mal früher gehen wenn man dafür an einem anderen Tag länger bleibt usw.

Kollegenzusammenhalt

Viele Team Events und private gemeinsame Unternehmungen, egal ob unter den Praktikant*innen oder Festangestellten, alle verstehen sich echt gut miteinander

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr viele junge Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Man hat immer die Möglichkeit Fragen zu stellen, Onboarding war super organisiert, Vorgesetzte nehmen sich Zeit für Feedback Gespräche und integrieren einen schnell ins Team

Arbeitsbedingungen

Alle Mitarbeiter bekommen ihren eigenen Laptop, was natürlich das home Office erleichtert. Im Büro gibt es zusätzlich noch größere Bildschirme für alle, die lieber mit 2 Bildschirmen arbeiten. Da das Büro ein Großraumbüro ist, kann es ziemlich laut werden, wenn viele Kollegen Videocalls haben. Daher wäre es praktisch einen Ruhebereich zu haben, in dem keine Anrufe stattfinden und man konzentriert arbeiten kann.

Kommunikation

Bei Fragen kann man sich an jedem aus dem Team wenden, Kommunikation ist super easy und immer auf Augenhöhe, egal welche Position dein Gegenüber im Unternehmen hat

Gehalt/Benefits

Ist halt immer noch ein Start-Up, Gehalt könnte daher besser sein

Interessante Aufgaben

Verschiedene interessante Aufgaben, allerdings auch Routine-Aufgaben die jeden Tag erledigt werden müssen und Prozesse die immer wieder gleich bzw. sehr ähnlich sind


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Traumpraktikum

5,0
Empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist super angenehm. Man spürt direkt ab dem ersten Tag die Motivation jedes Mitarbeiters / jeder Mitarbeiterin, die Welt zu einem saubereren Ort zu machen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist echt außergewöhnlich. Ich habe solch einen Teamspirit noch nie erlebt. Das ganze Team ist super herzlich, offen und hilfsbereit. Es wird viel miteinander unternommen, ganz egal ob bei einem Teamabend, Feierabend-Bierchen oder Teamevent.

Kommunikation

Kommunikation wird bei everdrop großgeschrieben. Als Praktikant*in wird man als "vollwertiger" Drop gesehen und daher auch zu 100% in die Kommunikation miteinbezogen.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung wird zu 100 % gelebt. Jeder ist toll wie er ist und hat seine ganz eigene Superpower. Aber alle verbindet ein Ziel: die Welt ein bisschen sauberer zu machen.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben? - zu 100%!
Man bekommt keine typischen Praktikanten-Aufgaben. ;-)

Ganz im Gegenteil. Man bekommt als Praktikant*in Aufgaben / Projekte, um die man sich selbstständig kümmern darf. Es ist echt toll, wie viel Vertrauen einem in Form von Verantwortung entgegengebracht wird und auf keinen Fall selbstverständlich.

Zudem darf man auch immer seine eigenen Ideen / Vorschläge einbringen und Prozesse mitgestalten.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

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