Unstrukturiert und Beliebigkeit - auch bei der Familienfreundlichkeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr guter Kollegenzusammenhalt und, aufgrund der fehlenden Führung, flexibelste Arbeitszeiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Personell wird am äußersten Limit gearbeitet und das Potenzial der guten Mitarbeiter "verheizt".
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte schulen, Mitarbeiter entwickeln, branchenüblich zahlen, angemessener Urlaub, Prozesse und Verantwortlichkeiten definieren, bessere technische Ausrüstung
Arbeitsatmosphäre
Gut solange keine Probleme auftauchen.
Image
Marktführer, nach außen poliertes, professionelles Auftreten.
Work-Life-Balance
Dieser Begriff ist fremd.
Karriere/Weiterbildung
Keinerlei Möglichkeiten, im Gegenteil: interne Bewerbungen werden als Verrat angesehen.
Gehalt/Benefits
Unterdurchschnittliches Gehalt, jedes Jahr nur eine Anpassung an die Inflation, 20(!) Tage Urlaub, intransparente Löhne und ebensolcher jährlicher Bonus (Nasenfaktor?).
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht besonders gut oder schlecht. Durchschnitt.
Kollegenzusammenhalt
Alle für einen, einer für alle.
Umgang mit älteren Kollegen
Nach Nasenfaktor
Vorgesetztenverhalten
Es gibt keine Auseinandersetzung mit den Mitarbeitern, es findet keine Mitarbeiterentwicklung statt, jährliche Mitarbeitergespräche finden nur pro forma statt und deren Inhalte werden nicht zu einer Verbesserung genutzt, sondern werden im Einzelfall gegen den Mitarbeiter verwendet. Der beste Fachmann wird zur Führungskraft gekürt, obwohl nachweislich keinerlei Befähigung zur Mitarbeiterführung vorliegt ("my way or the highway"). Vorgesetzte hinterfragen ihr Verhalten nicht. Keine Feedbackkultur.
Arbeitsbedingungen
Billige Räumlichkeiten, abgewetzter Teppich, alte Möbel (nicht höhenverstellbar), alte Laptops, fehlende Jalousien, lediglich ein Monitor.
Kommunikation
Keine, verspätete oder unklare Kommunikation. Beschwichtigungen und Unwillen zu konfrontieren.
Gleichberechtigung
Keine Andersbehandlung zwischen den Geschlechtern.
Interessante Aufgaben
Internationale Kunden unterschiedlicher Größe aus dem akademischen Umfeld. Früher anspruchsvolle Tätigkeiten, die ein breitgefächertes Wissen verlangten und onsite Schulungen in ganz Europa. Jetzt eher standarisierte Befüllung und fortschreitende Automatisierung durch BlackBox-artige Cloud Software. Kontakt zum Kunden zumeist online.