Mitarbeiterzufriedenheit spielt keine Rolle mehr
Arbeitsatmosphäre
Möchte mich vorherigen Bewertungen anschließen. Auch ich habe in den letzten Monaten, seit dem Wechsel auf C-Level und Weggang oder Entlassung von Führungskräften, zunehmend unnötigen und unverhältnismäßigen Leistungsdruck und Mikromanagement wahrgenommen. Kurz zuvor wurde noch "Family first" propagiert. Stattdessen werden nun Mitarbeiter mit Familie zu Überstunden am späten Abend oder Wochenende ermuntert, um das individuelle Arbeitspensum noch irgendwie zu schaffen, das durch zwei Massenentlassungen von mehr als 30 Arbeitnehmern immens gestiegen ist. Lang- oder mittelfristige Planung Fehlanzeige, es wird auf kurze Sicht gefahren, gefühlt hängt man dauerhaft in der Crunchtime in Kundenprojekten.
Work-Life-Balance
Immer noch große Freiheiten -- aber wie oben gesagt, die Haltung hat sich spürbar verschlechtert
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kein Thema
Karriere/Weiterbildung
Udemy-Kurse
Vorgesetztenverhalten
Mitsprache unerwünscht. Intransparente und unehrliche Kommunikation. Etablierte Prozesse und Strukturen werden willkürlich umgangen, wenn es gerade passt. Wer nicht bedingungslos zustimmt, wird zunehmend aus Entscheidungen ausgeschlossen und im Arbeitsalltag ignoriert. Kein Vertrauen in Kompetenz langjähriger Mitarbeiter. Aus Reaktionen auf Kritik an der toxischen Firmenkultur entsteht der Eindruck, diese sei so gewollt - scheinbar soll wesentlich mehr Druck herrschen als früher.
Kommunikation
Über Management-Entscheidungen erfährt man zuerst oder überhaupt erst über Flurfunk. Stattdessen gibt es heiteres Buzzword-Bingo ohne Substanz. Die Meinungen und Interessen der Mitarbeiter scheinen irrelevant.