6 von 37 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Klar, die finanzielle Lage ist gerade etwas angespannt, aber der Kurs stimmt insgesamt. Die Motivation im Team ist super und fast alle ziehen voll mit und leisten deutlich mehr als nur Dienst nach Vorschrift.
Man merkt leider, wie die Entlassungen den Ruf runterziehen, weil auf kununu gerade ziemlich viel Frust abgeladen wird. Einerseits verständlich, andererseits wirkt es bei manchen so, als könnten sie einfach nicht damit abschließen.
Projekte und Deadlines können mal stressig werden, aber die Freiheit beim Arbeitsort und den Zeiten macht das meistens wett. Vor-Ort-Termine lassen sich flexibel um das Privatleben herum planen.
Learning by doing wird hier großgeschrieben, man lernt sehr schnell dazu. Durch die Firmengröße sind die Aufstiegschancen und das Budget für Weiterbildungen leider begrenzt.
Die Bezahlung passt und liegt sogar über dem Standard. Einziger Kritikpunkt: Man weiß nicht so genau, wo man im Vergleich zu den anderen steht.
Der Zusammenhalt in den Teams ist stark. Gerade Offsites und Workshops vor Ort helfen dabei, dass das Miteinander auch im Remote-Alltag super funktioniert.
Die Mischung im Team passt, ältere Kollegen gehören dazu. Negatives Verhalten ihnen gegenüber habe ich bisher nie erlebt.
Man merkt, dass die Vorgesetzten ihr Bestes geben. Nur sind sie oft so mit Daily Tasks verplant, dass der Fokus auf die Teamführung zwischendurch verloren geht.
Jeder übernimmt Verantwortung für eigene Themen. Bei guten Ideen wird einem zugehört und Ownership ist sehr erwünscht.
Wir sind beim Thema Transparenz zwar dran, aber da ist noch Luft nach oben. Wir müssen vor allem schauen, dass wir Updates schneller und offener teilen.
Mit nur einer Frau in der Führungsebene ist die Quote ausbaufähig. Ich habe das Gefühl Männer bekommen eher Bühne und Chancen.
Wir arbeiten mit modernsten Tools und haben beim Thema Aufgabenverteilung immer Mitspracherecht. Im Team entscheiden wir oft selbst, wer was macht und worauf wer Lust hat.
Flexibilität und Remote Work
Ich kann nur raten, die letzten 7 Bewertungen hier auf Kununu zu lesen und diese Ernst zu nehmen. Alles, was dort steht, habe ich genauso erlebt und es fasst sehr gut zusammen, wieso man sich ExB nicht als Arbeitgeber aussuchen sollte.
Ich bin leider nicht sicher, ob ExB noch zu retten ist – und wenn doch, sollte man ganz oben mit dem Change Process anfangen.
Nach mehreren Layoffs bangt jeder um seinen Job und Entscheidungen werden nur noch still hingenommen. Feedback, innovatives Denken und fachliche Expertise (die von der Meinung des obersten Managements abweicht) ist nicht erwünscht.
Extern vermutlich besser als intern.
War mal gut, leider hat der Workload massiv zugenommen. Wenig überraschend, wenn das Management ständig die Strategie ändert und man nicht selten gerade fertiggestellte Arbeit von vorne anfangen kann. Zusätzlich werden Mitarbeitern grundlos sinn- und ergebnislose Micromanagement-Prozesse aufgezwungen, die die Arbeit künstlich erschweren.
/
Es gibt Budget für Udemy-Kurse.
War mal sehr gut, jedoch ist die Fluktuation so hoch, dass das den Zusammenhalt schwächt.
Mittleres Management: Variiert nach Abteilung, einige sind super, leiden aber unter den Vorgaben und dem Verhalten der obersten Führungsebene.
Oberste Führungsebene: Unangemessen.
In einem Wort: Chaotisch.
Der Flurfunk funktioniert, die interne Kommunikation nicht.
In Ordnung.
Die Führungsebene sollte dringend Schulungen zum verbalen Umgang mit Mitarbeiterinnen durchführen. Es gibt Team Leads, die sich nach einem Zusammentreffen von Team und oberer Führungsebene stellvertretend (und ohne deren Wissen) für deren Benehmen entschuldigt haben. Absolut grenzwertig.
Früher TOP, seit dem CEO-Wechsel ein frustrierender Mix aus schlimmstem Micro Management, ständigen Richtungswechseln und fachfremden Kollegen (nah am Management), die halbfertige Ideen in den Raum werfen, willkürlich über die Köpfe von Team Leads und deren Experten entscheiden und sich dann wundern, wieso Nichts so richtig funktioniert.
Der kollegiale Zusammenhalt in vielen Teams ist bemerkenswert. Trotz steigender Belastung und unklarer Strukturen bleibt der gegenseitige Support auf Arbeitsebene eine der letzten Konstanten. Der Wille, im Kleinen gute Arbeit zu leisten, ist bei vielen spürbar vorhanden – das verdient Anerkennung.
Das Maß an Kontrolle hat mittlerweile ein Ausmaß erreicht, das kaum noch professionell zu nennen ist. Tägliche, teils mehrfache Rückfragen und Zwischenabfragen unterbrechen nicht nur die Arbeitsprozesse, sie vermitteln auch ein konstantes Grundmisstrauen. Die Aufgaben geraten so unter zusätzlichen Druck – gerade dann, wenn Ergebnisse von anderen Teams abhängen. Statt realistische Zeitpläne zu erstellen oder Ursachen zu analysieren, wird bei Verzögerungen stets die Verantwortung auf Einzelpersonen projiziert und Personen zu durchgehenden Crunch-Times "ermutigt". Dass der zeitliche Spielraum oft durch externe Abhängigkeiten eingeschränkt ist, spielt dabei keine Rolle – die Schuld liegt am Ende immer bei der Ausführung.
Der Umgangston ist zunehmend von Anspannung geprägt. Die Bereitschaft zuzuhören oder gemeinsam Lösungen zu finden, weicht einer Kultur der Erwartungshaltung und Kontrolle. Visionen werden zwar kommuniziert, ihnen fehlt jedoch Substanz und Klarheit. Wichtige Entscheidungen entstehen im kleinen Kreis, Rückkopplungen mit der Belegschaft finden faktisch nicht statt. Eine langfristige Perspektive ist kaum mehr erkennbar.
Viele Mitarbeitende äußern offen ihren Frust. Die Diskrepanz zwischen internem Alltag und dem nach außen dargestellten Bild ist groß. Besonders für langjährige Mitarbeitende, die sich stark mit dem Unternehmen identifiziert haben, ist das enttäuschend.
Theoretisch sind die Rahmenbedingungen (z. B. Homeoffice, flexible Zeiten) gegeben. Praktisch wird es jedoch schwieriger, Arbeit und Leben zu trennen, weil die Erwartungshaltung stetig steigt. Sobald Aufgaben nicht in der gewünschten Geschwindigkeit abgeschlossen sind, wird das als persönliche Schwäche gewertet. Die Ursachen – Überlastung, Abhängigkeiten, Ressourcenmangel gegeben durch Massenentlassungen – werden dabei ignoriert. Diese einseitige Interpretation von Leistung belastet stark und sorgt dafür, dass sich selbst in der Freizeit ein Gefühl der Unzulänglichkeit einschleicht.
Es gibt Udemy-Kurse, mehr aber auch nicht. Andere Fortbildungsmaßnahmen werden zwar auf Nachfrage bejaht, dann aber weder weiter verfolgt noch in irgendeiner Form angegangen.
In vielen Bereichen funktioniert der Zusammenhalt noch immer gut, auf Augenhöhe, lösungsorientiert. Leider zeigt sich auch eine gegenläufige Tendenz: Einzelne Personen stellen sich systematisch über andere, sprechen Kolleg:innen fachliche Kompetenzen ab und setzen auf Konfrontation statt auf Dialog. Was in der Außendarstellung als "starke Meinung" verkauft wird, ist intern oft schlicht Ignoranz gegenüber qualifizierten Einschätzungen. Diskussionen verkommen zur Bühne einseitiger Meinungsverstärkung – mit dem Ergebnis, dass gut begründete Hinweise von Fachexpert:innen ignoriert werden, Personen mit anderen (fundierten) Meinungen werden schnell ausgeschlossen. Ironischerweise, wenn sich im Nachhinein zeigt, dass deren Einschätzung korrekt war – wird dies niemals reflektiert.
Transparenz ist selektiv. Offizielle Kommunikation fokussiert sich auf das, was ins Bild passt – kritische Aspekte oder strukturelle Probleme werden entweder verschwiegen oder rhetorisch entschärft. Entscheidungen erfolgen im kleinen Kreis, sollen aber nachträglich als teamgetragen erscheinen. Das hohe Maß an Kontrolle – bis hin zur operativen Mikromanagement einzelner Arbeitsschritte – verstärkt das Gefühl, eher ausführende Kraft als gestaltende Person zu sein.
Das Gehalt ist grundsätzlich in Ordnung und entspricht dem Branchenniveau. Problematisch wird es bei Anpassungen: Diese sind an Zielerreichung gekoppelt – die jedoch unter den aktuellen Bedingungen kaum erreichbar ist. Selbst wenn man objektiv die Aufgaben mehrerer Personen bewältigt, bleibt die Reaktion meist ernüchternd. Rückmeldungen seitens der Führung erschöpfen sich in Enttäuschung darüber, „dass alles zu lange dauert“. Wertschätzung für außergewöhnliche Mehrleistung? Fehlanzeige.
Es fällt auf, dass in zentralen Entscheidungspositionen überwiegend ein einseitiges Profil vertreten ist. Perspektivenvielfalt – insbesondere solche, die über klassische Rollenzuschreibungen hinausgehen – scheint aktuell keine hohe Priorität zu genießen. Seit personellen Veränderungen auf Leitungsebene verstärken sich atmosphärisch Tendenzen, die nicht jeder oder jedem den gleichen Raum lassen. Eine moderne, chancengerechte Kultur zeigt sich so zumindest nicht auf Führungsebene.
Die Aufgaben waren in der Vergangenheit durchaus spannend und fordernd – allerdings ist davon nicht mehr viel übrig. Der Arbeitsalltag ist mittlerweile stark auf ein minimales Set an Kerntechnologien konzentriert, kreative Freiräume und Lösungen fehlen vollständig und werden nicht mehr in Betracht gezogen. Innovation ist durch operative Monotonie ersetzt worden.
Möchte mich vorherigen Bewertungen anschließen. Auch ich habe in den letzten Monaten, seit dem Wechsel auf C-Level und Weggang oder Entlassung von Führungskräften, zunehmend unnötigen und unverhältnismäßigen Leistungsdruck und Mikromanagement wahrgenommen. Kurz zuvor wurde noch "Family first" propagiert. Stattdessen werden nun Mitarbeiter mit Familie zu Überstunden am späten Abend oder Wochenende ermuntert, um das individuelle Arbeitspensum noch irgendwie zu schaffen, das durch zwei Massenentlassungen von mehr als 30 Arbeitnehmern immens gestiegen ist. Lang- oder mittelfristige Planung Fehlanzeige, es wird auf kurze Sicht gefahren, gefühlt hängt man dauerhaft in der Crunchtime in Kundenprojekten.
Immer noch große Freiheiten -- aber wie oben gesagt, die Haltung hat sich spürbar verschlechtert
Kein Thema
Udemy-Kurse
Mitsprache unerwünscht. Intransparente und unehrliche Kommunikation. Etablierte Prozesse und Strukturen werden willkürlich umgangen, wenn es gerade passt. Wer nicht bedingungslos zustimmt, wird zunehmend aus Entscheidungen ausgeschlossen und im Arbeitsalltag ignoriert. Kein Vertrauen in Kompetenz langjähriger Mitarbeiter. Aus Reaktionen auf Kritik an der toxischen Firmenkultur entsteht der Eindruck, diese sei so gewollt - scheinbar soll wesentlich mehr Druck herrschen als früher.
Über Management-Entscheidungen erfährt man zuerst oder überhaupt erst über Flurfunk. Stattdessen gibt es heiteres Buzzword-Bingo ohne Substanz. Die Meinungen und Interessen der Mitarbeiter scheinen irrelevant.
Aufgrund des Größe des Unternehmens ist es möglich sich wirklich noch auf jeden einzelnen Mitarbeiter individuell zu fokussieren, sei es bei den Weiterbildungsmöglichkeiten, bei Arbeitszeitregelungen, Sabbatical etc.
Da viele Kollegen deutschlandweit verteilt sitzen, findet ein Großteil der Meetings online statt. Trotz der virtuellen Distanz ist die Arbeitsatmosphäre sehr kollegial. Es wird viel Wert darauf gelegt auch persönliche Beziehungen zu stärken, sei es durch persönliche Gespräche oder Firmenevents.
Es gibt flexible Arbeitszeiten und für viele Bereiche auch Vertrauensarbeitszeit, was die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben sehr vereinfacht.
Es gibt individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten. Hat man Interesse an einem bestimmten Thema, geht man einfach auf seine Führungskraft zu und überlegt gemeinsam, wie man es am besten organisieren kann.
Ich habe das Glück mit vielen verschiedenen Kolleg/innen zusammenarbeiten zu dürfen und kann mich nicht beschweren. Bisher hat die Zusammenarbeit immer gut funktioniert.
Die Hierarchien sind sehr flach und die Führungskräfte sehr nahbar. Zudem finden regelmäßig Mitarbeitergespräche statt, in denen gegenseitig Feedback gegeben wird und eigene Entwicklungsmöglichkeiten ausgelotet werden.
Es gibt aktuell Büros in 2 Städten, die jedem Mitarbeitenden frei stehen. Darüber hinaus erhält jeder die Technik, die er für die Arbeit im Homeoffice benötigt.
Remote-Arbeit erschwert häufig die Kommunikation und den Informationsfluss, weil die berüchtigten "Flur-Gespräche" wegfallen. Allerdings wird zunehmend mehr Wert auf transparente Kommunikation gelegt, sowohl in den einzelnen Abteilung als auch firmenübergreifend.
Ich habe bisher nicht die Erfahrung gemacht, dass bestimmte Personengruppen vernachlässigt werden.
Gerade in meinem Bereich kommt es immer wieder zu neuen Entwicklungen, wodurch es sehr viele verschiedene Aufgaben gibt und es einem nicht langweilig wird.
- Spannendes Arbeitsfeld
- Flexible Aufgabenstellungen
- Angenehme Kollegen
- keinerlei MA-Beteiligungen
- Kreativität und eigene Ideen gern gesehen, aber nur, wenn es dem konkreten und aktuellen Arbeitsziel dient.
- "If you can't make it good, at least make it look good."-Mentalität
- Fehlende Planung und Design wird durch hohen Aufwand bei der Fehlerkorrektur zu kompensieren versucht
- Keinerlei moderne Softwareentwicklungsmodelle in Verwendung (primär try-and-error und Wasserfallmodell-mit-Dailys)
Keinerlei Weiterbildungsmöglichkeiten. Evtl. würden diese auf Vorschlag nicht zwingend abgelehnt, aber sind ebenso wenig vom Management vorgesehen/eingeplant.
Vom brillianten Kopf bis zur Fehlbesetzung alles vorhanden. Arbeitsklima positiv und kameradschaftlich.
Mehr Durchhalteparolen als Transparenz. Recht wenig direkte Kommunikation trotz flacher Hierarchien.
Aus dem Management gibt es nur sehr allgemeine und sporadische Informationen über den Kurs der Firma. Mittleres Management gibt primär Aufgaben aus.
Gehalt mangelhaft.
Häufig wird der zweite Schritt vor dem ersten getan. Aus Managementsicht kann das sicher gut begründet werden. Allerdings führt das vernachlässigen von notwendiger Infrastruktur zu Mehrbelastung und unnötigen Rückschritten.