Ehrlich gesagt...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Arbeitszeiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die interne Kommunikation verschlechtert sich fortlaufend.
Kommunizierte und (vermeintlich) verankerte Abläufe und Timelines werden nicht eingehalten und sporadisch für obsolet erklärt.
Man kann dem Gesagten nicht vertrauen. Kommunizierte Abläufe, versprochene Inhalte aus Gesprächen und abgestimmte Vorgehen werden z.T. wenige Tage danach grundlos revidiert, einfach nicht umgesetzt oder verlaufen oftmals im Sand.
Als der gelderwirtschaftende Teil der Belegschaft fühlt man sich oft nur als Mittel zum Zweck.
Keiner weiß wirklich wer für was zuständig ist. Dementsprechend bleiben viele wichtigen Dinge liegen, da sich selten jemand für die Umsetzung dieser als berufen fühlt.
Verbesserungsvorschläge
Dinge nicht verkomplizieren.
Die Ressourcen des gesamten Unternehmens ausschöpfen.
Leistungsbezogene Bezahlung sollte eingeführt werden. Die gehaltlichen Streuungen innerhalb einer Rolle sind immens und in einzelnen Fällen stark unberechtigt.
Bevor maßgebliche Änderungen eingeführt werden sollte eventuell mal auf die Mitarbeiter zugegangen werden, um mit diesen die Themen initial zu eruieren. Ständig vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, die oftmals ohne wirkliche Begründung auftreten, sind immer schwer nachzuvollziehen.
Arbeitsatmosphäre
Die Unternehmenskultur wird anders propagiert als sie tatsächlich gelebt wird.
Flache Hierarchien und Mitarbeiterneteilugungen gibt es leider so nicht. Entscheidungen werden ohne Einbindung der Mitarbeiter festgelegt.
Eine gute Kommunikation findet nahezu nicht statt. Mitarbeiterabgänge werden nicht kommuniziert da diese das kulturelle Bild verzerren.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist weitestgehend gut. Die flexible Arbeitszeitenplanung sticht besonders hervor, was den größten Benefit des Unternehmens darstellt.
Das Vorgesetztenverhalten ist je nach Person ausreichend bis ziemlich gut.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter sind branchenweit im unteren Drittel anzusiedeln. Auch gibt es innerhalb der Organisation für gleichartige Positionen deutliche Gehaltsunterschiede, was zu Unmut führt.
Das Image eines mitarbeiternahen Unternehmens kann ich nicht bestätigen. Per sé wird der Mitarbeiter an vorderste Stelle gesetzt, die Praxis und der Alltag widersprechen jedoch deutlich. Vermeintliche Lieblinge genießen spürbar ein besonderes Ansehen.
Hat man keinen Draht zur "oberen Riege" fühlt man sich leider weder gesehen noch gewertschätzt.
Die HR-Abteilung steht überwiegend der "Unternehmensentwicklung" näher als der Belegschaft. Dies grenzt den Raum der offenen Speak-Up Kultur stark ein. Voreingenommenheit und die klare Lenkung von Anliegen hin zu deren Ziele ist stark verspürbar.
Eine persönliche Weiterbildung findet bis dato nicht wirklich statt. Sinnhaftigkeit und Kosten/Nutzen stehen dieser im Clinch gegenüber. Aktuell wird an einem Entwicklungsmodell gearbeitet. Dieses weist jedoch ein hohes Optimierungspotential auf, da es so nichts bringt.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsmaterialien die bereitgestellt werden entsprechen mindestens der gängigen Grundausstattung und darüber hinaus.
Gleichberechtigung
Flache Hierarchien werden tatsächlich nicht gelebt. Es wird klar von oben nach unten geführt.