Chance vergeben: Das Erbe wird verspielt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es ist wirklich schade. Das Unternehmen zehrt noch immer vom exzellenten Ruf und dem Image, das der Gründer (Vater) mühsam aufgebaut hat. Doch die aktuelle Führung scheint gefühlt alles dafür zu tun, dieses Erbe systematisch zu verspielen. Top-Bedingungen treffen auf menschliche und führungstechnische Leere.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre habe ich als sehr belastend und erdrückend wahrgenommen. Die Stimmung im Haus ist massiv von der aktuellen Laune der Kunden abhängig. Anstatt das Team vor externem Druck zu schützen, wird dieser eins zu eins nach innen weitergereicht.
Kommunikation
Selbst in einer kritischen Unternehmensphase wurden die Mitarbeiter im Dunkeln gelassen. Es drangen kaum Informationen nach unten durch, was zu massiver Verunsicherung führte. Transparenz scheint hier ein Fremdwort zu sein.
Work-Life-Balance
Wer die Kunst beherrscht, beschäftigt auszusehen, kommt hier sehr entspannt durch den Tag. Es fällt schlichtweg niemandem auf, ob man wirklich produktiv ist oder nicht.
Vorgesetztenverhalten
s gibt schlichtweg keinen Führungsstil und keine erkennbare Führungskultur. Vorgesetzte fungieren weder als Vorbild noch als Ansprechpartner.
Interessante Aufgaben
Die eigentlichen Aufgaben waren in Ordnung und absolut machbar. Es gab durchaus interessante Aspekte im Tagesgeschäft. Das Problem ist jedoch, dass die Arbeit in einem Vakuum stattfindet – es gibt kein Feedback, kein Zielbild und kein echtes Interesse der Vorgesetzten an den Ergebnissen.
Gleichberechtigung
Kein Kommentar....
Umgang mit älteren Kollegen
Gut
Arbeitsbedingungen
Hier gibt es absolut nichts zu meckern. Die Arbeitsbedingungen sind top, die Ausstattung ist modern und auf einem sehr hohen Niveau. Man hat alles, was man braucht, um theoretisch gut arbeiten zu können.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
gut
Karriere/Weiterbildung
Es gibt keinerlei Konzepte für die berufliche Entwicklung oder systematische Weiterbildungen. Da es keine echte Führungskultur gibt, fühlt sich auch niemand für die Förderung der Mitarbeiter zuständig. Man tritt fachlich und hierarchisch komplett auf der Stelle.