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Der Fisch stinkt vom Kopf auch wenn man es zuerst nicht riecht

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in Oyten gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben sind die kostenlosen Parkplätze sowie der gratis Kaffee und das Wasser – diese Vorteile werden auch regelmäßig in den Stellenanzeigen betont. Außerdem herrscht wenig Druck im Arbeitsalltag. Wer mal eine Stunde aus dem Fenster schauen möchte, kann das meist problemlos tun – und die Kollegen gesellen sich bestimmt gern dazu.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsatmosphäre ist angespannt und Wertschätzung für gute Leistungen fehlt. Es gibt kaum Möglichkeiten zur Weiterentwicklung oder Gehaltserhöhungen, und Veränderungen werden vermieden. Die Ausstattung und das Engagement für Nachhaltigkeit wirken veraltet und oberflächlich.

Verbesserungsvorschläge

Wer erfolgreich sein will, muss auch bereit sein, Veränderungen zu wagen – selbst wenn damit Risiken verbunden sind. Die Geschäftsführung sollte mit gutem Beispiel vorangehen und Engagement sowie Motivation im Alltag vorleben. Ebenso wichtig ist es, die Mitarbeitenden wertzuschätzen und ihre Leistungen zu anerkennen. Denn gutes Personal zu finden und zu halten, ist heute längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

Arbeitsatmosphäre

Lob für gute Arbeit? Fehlanzeige. Wer sich ins Zeug legt, wartet vergeblich auf Anerkennung – vermutlich aus Angst, dass dann Forderungen nach mehr Gehalt laut werden könnten. So bleibt Wertschätzung auf der Strecke und die Motivation gleich mit. Zum Dank bekommt man aber zumindest noch mehr Arbeit die keiner machen möchte.

Image

Die Firma profitiert noch heute davon, sich über Jahre hinweg ein gutes Image nach außen aufgebaut zu haben. Dieses positive Ansehen trägt das Unternehmen weiterhin, doch aktiv daran gearbeitet, das Image zu pflegen oder weiterzuentwickeln, wird nicht. Man verlässt sich auf den Ruf der Vergangenheit – frische Impulse oder gezielte Maßnahmen bleiben aus.

Work-Life-Balance

Hier wird pünktlich angefangen und ebenso pünktlich Feierabend gemacht. Keiner bleibt länger oder kommt früher – schließlich ist die Motivation überschaubar. Man sitzt seine Zeit ab und erledigt, was nötig ist. Urlaub kann meist problemlos genommen werden, Überstunden sind selten ein Thema. Allerdings gibt es abgesehen davon auch keine weiteren Angebote für die Work-Life-Balance.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden in der Firma nicht angeboten – schließlich würden sie Geld kosten. Wer sich fachlich oder persönlich weiterentwickeln möchte, muss das auf eigene Faust tun. Investitionen in die Qualifikation der Mitarbeiter finden schlichtweg nicht statt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt bewegt sich im Mittelfeld – weder besonders gut noch schlecht. Gehaltserhöhungen sind jedoch selten, selbst wenn man sie aufgrund von Inflation oder guter Leistungen anspricht. Die Bereitschaft, hier nachzubessern, ist kaum vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Firma kauft zwar unter anderem nachhaltige Produkte ein, doch damit endet das Engagement für Nachhaltigkeit auch schon. Mehr passiert in dieser Richtung nicht – und das merkt man bereits, wenn man sich das Unternehmen von außen ansieht. Nachhaltigkeit dient hier eher als Aushängeschild, nicht als gelebtes Prinzip.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen zeigt sich vor allem innerhalb der einzelnen Abteilungen. Übergreifend zwischen den Teams gibt es dagegen kaum Austausch oder Unterstützung. Jede Abteilung bleibt eher für sich – echte Zusammenarbeit abteilungsübergreifend findet selten statt. Die Geschäftsführung tut aber auch nichts dafür dass es sich ändert.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Kollegium ist insgesamt eher älter und wirkt manchmal etwas eingefahren. Allerdings werden die Kollegen weder besonders geschätzt noch benachteiligt – Wertschätzung bleibt generell auf einem durchschnittlichen Niveau, unabhängig vom Alter.

Vorgesetztenverhalten

Die Geschäftsführung zeigt sich deutlich konfliktscheu: Probleme werden nicht erkannt oder lieber ignoriert. Entscheidungen wirken oft nicht nachvollziehbar falls es Erklärungen gibt, ändern sie sich je nach Tagesform. Zwar steht die Tür der Geschäftsführung immer offen und man kann das Gespräch suchen, doch meist bringt es nichts – echte Veränderungen bleiben aus. Der Chef lebt das Unternehmen nicht wirklich vor was sich spürbar auf die Motivation und Einstellung der Mitarbeiter überträgt.

Arbeitsbedingungen

Die Büroausstattung ist deutlich in die Jahre gekommen. Weder moderne Technik noch neue Möbel sind zu finden – alles wirkt überholt. Statt zu modernisieren, wird höchstens mal etwas repariert, wenn es unbedingt sein muss. Ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld sieht anders aus.

Kommunikation

Die Geschäftsführung hält bewusst wichtige Informationen zurück. Relevante Details für die Abteilungen werden gezielt nicht weitergegeben. Wer Glück hat, erfährt von Neuigkeiten eher durch Kunden – oder über Umwege aus anderen Abteilungen, die eigentlich gar nicht betroffen sind. Transparenz? Fehlanzeige. So bleibt man oft im Dunkeln und muss sich Informationen mühsam zusammenpuzzeln.

Gleichberechtigung

Alle werden gleich behandelt.

Interessante Aufgaben

Aufgaben werden zwar spannend präsentiert, doch in der Realität bleibt alles beim Alten: Über Jahre hinweg erledigt man immer wieder die gleichen Tätigkeiten. Abwechslung oder echte Entwicklungsmöglichkeiten sucht man vergeblich.

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