Gute Arbeitgeber, solange man zumindest das Nötigste macht
Gut am Arbeitgeber finde ich
• Es gibt eine Gesundheitsprämie, was in der Branche nicht selbstverständlich ist.
• Weihnachts- und Urlaubsgeld werden gezahlt.
• Der Job ist relativ sicher, auch wenn es mal wirtschaftlich schlechter läuft.
• Strukturen und Abläufe sind grundsätzlich vorhanden, man weiß also, was man zu tun hat.
• Wenn die Arbeit normal verteilt ist, kann man auch in Ruhe und ohne Stress arbeiten.
• Pünktliche Gehaltszahlungen, auf den Lohn ist Verlass.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• Wer motiviert ist, bekommt schnell mehr Arbeit aufgebrummt und weniger Zeit, anstatt Wertschätzung zu erfahren.
• Verbesserungsvorschläge oder Ideen zur Prozessoptimierung werden nicht ernst genommen, oft heißt es nur: „Dafür wirst du nicht bezahlt, mach deine Arbeit.“
• Einige Vorgesetzte wirken überfordert, was oft auf die Mitarbeiter abgewälzt wird.
• Ein Wechsel in eine andere Abteilung oder Schicht ist kaum möglich. Wer in der falschen Schicht landet, hat Pech.
• Neue Aufgaben kommen einfach obendrauf, ohne dass die alte Arbeit angepasst wird.
• Kollegiale Hilfe ist nicht erwünscht – jeder soll nur sein eigenes Pensum schaffen, auch wenn Teamarbeit sinnvoll wäre.
• Es macht den Eindruck, dass man mit möglichst wenig Engagement am besten fährt, während Leute, die mehr machen, eher ausgenutzt werden.
Verbesserungsvorschläge
• Mehrleistung der Mitarbeiter sollte vergütet werden.
• Prozessoptimierungen sollten anerkannt und belohnt werden.
• Bei Vertretung von Vorgesetzten sollte die gleiche Bezahlung wie der Vorgesetzte erfolgen.
• Auch wenn Führungspositionen besetzt sind, sollte es alternative Aufstiegsmöglichkeiten geben.
• Neue Modelle wie z. B. eine 4-Tage-Woche ausprobieren.
• Mehr Anreiz schaffen, damit Motivation und Leistung wirklich belohnt werden.


