Einfach nur schade, was die Konzernintegration zerstört hat.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Mitarbeitenden. Ich wünsche euch größtmöglichen wirtschaftlichen Erfolg und Unabhängigkeit vom Konzern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass im Konzern nicht erkannt wurde welchen Wert die Kultur bei Xpublisher hatte. Strategische Managementfehler mit Druck und noch mehr Druck korrigieren zu wollen, wird nicht funktionieren.
Verbesserungsvorschläge
Versucht euch das bisschen Xpublisher Identität zu bewahren, das noch übrig ist.
Beschäftigt euch mal mit den Erkenntnissen der modernen Führungskultur.
Arbeitsatmosphäre
Xpublisher hatte einst die beste Arbeitsatmosphäre die ich in meiner gesamten professionellen Laufbahn erlebt habe. Aber mit der voranschreitenden Integration in den Mutterkonzern ist davon fast nichts mehr übrig. Natürlich gibt es Sinn, Prozesse zu professionalisieren, aber nicht so.
Eine Atmosphäre mit fast familiären Kollegenzusammenhalt, Mitarbeitende die den Eindruck gemacht haben gerne und motiviert zu arbeiten, durch eine Atmosphäre des Misstrauens und Drucks sowie reine hierarchische Strukturen zu ersetzen ist einerseits schade und wird sich auch nicht rechnen.
Work-Life-Balance
Die neuen "Homeoffice" Regelungen, die Schritt für Schritt verschärft werden (wohl bald auf null) sind ein gutes Beispiel für das Misstrauen von ganz oben.
Gehalt/Benefits
Verhandlungssache, aber im Vergleich mit der Münchner Konkurrenz eher nicht wettbewerbsfähig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt ja, sozial nein. Viel Fassade nach aussen!
Kollegenzusammenhalt
Unter Kollegen blitzt der alte Zusammenhalt teilweiße noch auf aber leider auch extrem.
Vorgesetztenverhalten
Kommt natürlich auf den direkten Vorgesetzten an, aber was von oben vorgelebt wird ist katastrophal.
Arbeitsbedingungen
Waren nie so gut wie sie vielleicht in manchen Großkonzernen sein könnten, aber es gab zumindest Bemühungen und eine tolle Kultur. Da sich das ins Gegenteil gewandelt hat, hat dieser Arbeitgeber meines Erachtens in einer Stadt wie Muenchen kaum mehr Argumente für Bewerber.
Kommunikation
War respektvoll und gut, aber mittlerweile unterirdisch. Druck, Misstrauen, Kontrolle, mit Sonntagsreden statt offener ehrlicher Kommunikation und Vertrauen.
Interessante Aufgaben
Aufgrund des Drucks dürfen wohl die wenigsten Mitarbeiter noch wirklich Spass an ihrer Arbeit empfinden.

