Wenn Wegsehen Teil der Kultur wird
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kolleg*innen sind (fast alle) sehr unterstützend und an einer gemeinsamen Lösung interessiert - Kollegialität wird von den meisten Kolleg*innen wirklich gelebt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mobbing, auch aus oberen Hierarchieebenen heraus, wird geduldet. Davon sind insbesondere Frauen betroffen, aber auch Männer. Eine klare Haltung oder ein konsequentes Eingreifen seitens des Unternehmens ist aus Mitarbeitendensicht nicht erkennbar.
Viele Führungskräfte sind stark im operativen Tagesgeschäft eingebunden. Dadurch bleibt nur wenig Zeit für Führung im eigentlichen Sinne, etwa für regelmäßige Kommunikation, Feedback oder die Entwicklung der Mitarbeitenden. Auch die eigene Weiterentwicklung von Führungskräften scheint dadurch eingeschränkt.
Die offiziell kommunizierten Leitlinien und Werte sind vorhanden, werden im Arbeitsalltag jedoch nur teilweise gelebt. Zwischen formuliertem Anspruch und gelebter Praxis besteht eine deutliche Diskrepanz.
Menschlichkeit, Empathie und Selbstreflexion sind bei einigen Führungskräften nur eingeschränkt ausgeprägt, was sich spürbar auf Zusammenarbeit und Arbeitsklima auswirkt.