Das Konzept ist großartig, doch leider bleibt es in der Umsetzung auf allen Ebenen aus.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders positiv ist mir das gute Miteinander unter den Kolleg:innen in Erinnerung geblieben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Besonders negativ ist mir aufgefallen, dass das öffentliche Image des Unternehmens und die Umsetzung im Arbeitsalltag teilweise stark voneinander abweichen.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen könnte darauf achten, dass das kommunizierte Konzept konsequent im Arbeitsalltag umgesetzt wird. Dazu könnten klare Strukturen und Verantwortlichkeiten definiert sowie Kommunikationswege transparenter gestaltet werden.
Darüber hinaus könnten Maßnahmen zur Verbesserung der Work-Life-Balance, wie flexiblere Homeoffice-Regelungen oder angepasste Gleitzeitmodelle, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden steigern. Außerdem wäre es sinnvoll, Führungskräfte regelmäßig in Mitarbeiterentwicklung und Feedbackmethoden zu schulen, um eine konsistente Förderung der Teams zu gewährleisten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wirkte für mich eher ungewöhnlich. Das Unternehmen wirbt mit flachen Hierarchien, die im Alltag jedoch oft zu unklaren Zuständigkeiten führten. Gleichzeitig nahm ich eine ausgeprägte Top-down-Führung wahr.
Kommunikation
Die interne Kommunikation erschien wenig strukturiert und teilweise ineffektiv. Informationen wurden gelegentlich verzerrt weitergegeben, und selbst für transparente Kommunikation gedachte Tools wie Slack wurden nicht immer koordiniert genutzt. Zuständigkeiten und Ansprechpartner wirkten häufig unklar.
Kollegenzusammenhalt
Besonders positiv habe ich den Zusammenhalt unter den Kolleg:innen wahrgenommen. Viele Mitarbeitende bringen großes Potenzial mit, das jedoch nicht immer vollständig gefördert wird. Der Teamzusammenhalt erschien mir als eine der größten Stärken des Unternehmens. Gleichzeitig fiel mir auf, dass die Fluktuation innerhalb des Unternehmens relativ hoch ist.
Work-Life-Balance
Die Möglichkeiten für Work-Life-Balance wirkten eingeschränkt. Homeoffice war auf einen Tag pro Woche begrenzt, Krankentage wurden gelegentlich nicht problemlos akzeptiert, und die kurze Gleitzeit erschwerte die private Planung.
Vorgesetztenverhalten
Aus meiner Sicht lässt das Verhalten der Vorgesetzten zu wünschen übrig. Obwohl zahlreiche Tools und monatliche Meetings zur Leistungsüberprüfung existieren, habe ich erlebt, dass diese in der Praxis nur eingeschränkt genutzt werden.
Interessante Aufgaben
Meiner Erfahrung nach ist das Aufgabengebiet zwar interessant, unterscheidet sich jedoch teilweise deutlich von den im Bewerbungsgespräch dargestellten Aufgaben.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wurde nach meiner Wahrnehmung durchschnittlich umgesetzt, weder besonders gut noch besonders schlecht.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt nur wenige ältere Mitarbeitende im Unternehmen.
Arbeitsbedingungen
Persönlich habe ich die Arbeitsbedingungen als für mich nicht optimal empfunden. Gegen Ende meiner Beschäftigung fiel es mir zunehmend schwer, motiviert zur Arbeit zu gehen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- und Sozialbewusstsein wurden aus meiner Sicht nur eingeschränkt umgesetzt. Selbst die Mülltrennung erschien mir nur teilweise konsequent.
Gehalt/Benefits
Aus meiner Sicht sind die Gehälter grundsätzlich in Ordnung. Gleichzeitig gibt es aus meiner Sicht keine klar erkennbare Struktur, und Gespräche mit Kolleg:innen haben gezeigt, dass die Gehaltsstufen teilweise stark variieren.
Image
Das öffentliche Image des Unternehmens stimmte aus meiner Wahrnehmung nicht immer mit der Realität überein. Das im Betrieb kommunizierte Konzept wurde nicht vollständig umgesetzt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten waren vorhanden: Vorschläge wurden in der Regel gerne aufgenommen und umgesetzt. Grundsätzlich wurden Mitarbeitende gefördert, wobei mir auffiel, dass einige Führungskräfte mit diesen Anforderungen offenbar überfordert waren.

